Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme
Language Pack
stoeps:
Moin,
Was steht im jvm core dump?
Ich ändere in meinen centos demo Kisten meistens die /etc/redhat-release (es gibt halt doch Unterschiede).
Hast du mal in der Doku geschaut, die installer brauchen meist die libstdcc++5 und ein paar 32 bit compat Pakete
Schon mal mit ltrace getestet ob alle libs vorhanden sind?
smurfer:
Hallo Christoph,
das muss ich mir erst mal in Ruhe anschauen.
Bin kein Linux Fachmann.
Danke aber schon mal!
Gruss
Thomas
Zwen:
Haben es inzwischen hinbekommen. Der Tipp von stoeps sich den Java core dump genau anzuschauen, hats gebracht.
Dort sah man den Stack-Trace beim Absturz:
...
4XESTACKTRACE at com/ibm/wizard/platform/linux/GenericLinuxCommands.statGetFileOwnerGroup(Native Method)
4XESTACKTRACE at com/ibm/wizard/platform/linux/GenericLinuxCommands.listContents(GenericLinuxCommands.java:163)
...
Vom Methoden-Namen war ersichtlich, dass der Installer Probleme beim Auslesen der Ower/Group-Info von Dateien hatte.
Da hats dann auch gleich geklingelt. Die Server verwenden keine lokalen Benutzer, sondern holen sich die Infos über LDAP.
Sobald man den Notes-User und die Gruppe auch noch lokal in passwd/group eingetragen hatte ging es.
Die kritische Einstellung bzgl. CentOS kann ich im übrigen nicht nachvollziehen. Es ist mit Ausnahme von proprietären Red-Hat Paketen(die keinerlei Core-Funktionalitäten bereitstellen) absolut kompatibel zu RHEL.
Lediglich das Anpassen von /etc/redhat-release wie von stoeps beschrieben ist in manchen Fällen notwendig, damit bestimmte Installationsroutinen das Linux auch als Redhat erkennnen. Ich bin mir sicher, unser Problem tritt so 1:1 auch bei RHEL auf.
Sebi087:
Hallo Zusammen,
hier würde ich gerne präzisieren:
CentOS ist Binärkompatibel zu RedHat und stellt somit CPU-Befehlssatzkompatibilität bereit.
Anwendungen die für RHEL kompiliert wurden sind ohne ernute Kompilierung auch unter CentOS lauffähig. Somit sind die beiden Betriebssysteme auf der Befehlsebene gleich. Selbst Treibermodelle für RHEL sind unter CentOS lauffähig.
Die beiden Betriebssysteme unterschieden sich allerdings in den Punkten des Support.
Während CentOS die Community Version darstellt und weitgehend ohne Support geliefert wird, stellt RedHat die commecial Variante dar.
Das IBM keine Community Variante eines Betriebssystems offziell supported dürfte sich eigentlich jeder ganz einfach selbst erklären können. Denn während RedHat einen immer gleichen Stand ausliefert sind Community Varianten so vielfältig wie ihre Entwickler.
Produktivsysteme sollten aus den Support Gründen IMMER nach den Richtlinien und Empfehlungen des Herstellers laufen. Denn auf diesen ist man im Zweifel angewiesen.
Meine Testkisten laufen teilweise auch auf CentOS und damit gibt es überhaupt keine Probleme.
Für produktive Systeme kann ich mir dies aber nicht leisten.
Viele Grüße,
Sebi
Pfefferminz-T:
Der Support, die Bereitstellung von Updates und die Weiterentwicklung eines Produkts lassen sich halt auch nicht allein durch "Luft und Liebe" finanzieren... Neue Versionen, Updates und Bug fixes kommen oft um einiges später und für die produktive Nutzung im kommerziellen Bereich würde ich entsprechend immer RHEL oder SLES empfehlen.
Gruss,
Thorsten
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