Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

jährlich wachsendes Datenvolumen eines Mailservers

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Manni Ciao:
Ich (in einer Bank als Admin mit 600 User) möchte in die Runde fragen, welche organisatorische Maßnahme ihr setzt oder ratet, um das jährlich wachsende Datenvolumen eines Mailservers zu begrenzen?

Bei uns:
> Mails ausgetretenes Personen werden nach jeder Jahressicherung gelöscht
> 4 Warnschwellenwerte (1G, 2G, 4G und 6G) und 1 Mailgrößenbeschränkung 7,8 G
> Größenbeschränkung eingehender Mails 25MB
> Mailarchivierung nach einem 1 Jahr, wobei die Archive bei uns am selben teuren SAN landen
> Hereinkommende "Spassdateien" (mp3, pps, wmf ..) werden gesperrt und kann sich der > Empfänger im Falle dass diese dienstl. sind, selbst zustellen
> Kundenmails sind im CRM abzulegen (freiwillig und nicht von einem CRM System gezwungen)

Was wir uns nicht trauen oder mögen:
> ältere Mails automatisch löschen z.B > 5 Jahre
> in die Mail-DB reinschauen und den Besitzer belehren, was er zu löschen hat
> ein teures CRM System
> die Top Mailhamster öffentlich an den Pranger stellen

Danke für euer Feedback

m3:
DAOS einsetzen
Mehr Festplatten kaufen

RRO:
oder Archivieren

schroederk:
Die bisherigen Antworten ware sicherlich keine allzu große Hilfe...

Wie Manni in seinem Ausgangspost mitgeteilt hat, setzt er bereits Archivierung ein, allerdings auf dem selben teuren SAN.
Die Antwort "oder Archivieren" ist also ziemlich nutzlos.
"Mehr Festplatten kaufen" ist auch nicht so der Bringer, denn es geht Manni ja um das Begrenzen des Datenvolumens des Mailervers und nicht dass er mehr teuren SAN-Platz kaufen soll. Genau das möchte er ja vermeiden.

DAOS ist sicherlich eine Option, wenn noch nicht eingesetzt, allerdings verwenden die meisten SANs mittlerweile auch Deduplication und damit wird (wenn auch nicht unmittelbar) der Platz auch von den doppelten Anhängen reduziert.

Es bleibt nur die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter, das Mailsystem nicht als Ablagesystem zu nutzen.
Mehrere Warnschwellenwerte bringen da imho nicht viel. Wer den ersten ignoriert, ignoriert auch alle anderen.
Wir haben mal vorgerechnet, was das SAN-System gekostet hat und was damit jedes GB Platz für Mails kostet.

Wir sind bei uns zum Teil restriktiver zum Teil viel offener:
Alle Mail-DBs fangen mit einer Größenbeschränkung von 500MB an und wird bei Bedarf erweitert, mit einem individuellen Sensibilisierungsgespräch.
Mail ausgetretener Personen werden in einem ausgelagerten System recht zeitnah wegarchiviert und gelöscht.
Wir haben keine Beschränkung bei eingehenden oder ausgehenden Mails (was auch mal zu Mailanhängen von 160MB geführt und zu einer mündlichen Standpauke des Mitarbeiters geführt hat)


umi:
Moin
Eine Möglichkeit wäre die Archive auf "billigeres" Storage auszulagern oder gleich einen eigenen Archiv server verwenden.

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