Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Entwicklung

Note-Struktur in HTML übernehmen

<< < (3/3)

WildVirus:
noch ne alternative, mit einem Browser die Seiten öffnen und als Seite oder Archiv (je nach Browser) speichern. Das kann dann ggfls. importiert werden oder als Vorlage zum Nachschlagen dienen

koehlerbv:
Hallo Jürgen,
wenn Ihr Notes ablösen wollt: okay, macht doch. Aber warum in Himmels Willen wollt Ihr wegen einer eh erst neu zu schaffenden Infrastruktur auch den Domino abschalten? Wen Ihr sowieso nur lesen wollt, dann ist doch sehr wenig zu tun, um statt "auf was auch immer" auf die entsprechende Site des Dominos zu verlinken. SSO etc. tun ja auch - richtig gemacht ist der Aufwand erheblich geringer als ein Umzug aller Inhalt auf "was anderes".

Bernhard

flaite:
Ich bin eigentlich die ganze Zeit mit Portierungs-Projekten beschäftigt, d.h. sowas wie Java JSF Icefaces zu Java JSF Primefaces. Oder sowas wie synchron Spring Transactions -> Spring zu REST -> JPA. Oder Java Struts zu Java JSF Primefaces. Die Möglichkeiten sind unendlich. Für wen sich diese Portierung *innerhalb* einer Plattform seltsam anhört, dass sind wirklich für die Organisationen sehr wichtige Prozesse mit sehr hohen und steigenden Anforderungen, so dass ein solches Ausnutzen von features neuerer Entwicklungen der Plattform businessmässig opportun und sogar notwendig wird.

In solchen Umgebungen hast Du trotz aller Pannen letztlich eine hochdiversifizierte Gruppe an hochspezialisierten Leuten für Datenbanken, Server-Infrastruktur, dedizierte Security-Prüfer, Web-Design, JEE Entwicklung, Frontend Design, interne QA Tools, dedizierte Tester, Business Analysten. Solche Umgebungen findest Du in Versicherungen, Weltkonzernen oder Nischen-Weltmarkt-Champions mit hohem IT-Anteil.

Und trotzdem laufen Budget-Einschätzungen gerade für Portierung häufiger aus dem Kurs.
Wenn man da Abschätzungen nach Prämissen wie CMS speichern Anwendungsstrukturen als HTML macht, sollte das Anlass zu großer Sorge sein.

Besteht wirklich Bedarf für eine Portierung, sollte man zuerst einen auf die neue Plattform gerichteten Prototypen erstellen und sich frühesten dann um den Portierungsprozess kümmern.
Will man diese Portierung alter Inhalte auf die neue Plattform programmatisch durchführen, gibt es dafür keine Standard-Tools. Händisch geht immer. Programmatische Unterstützung für den Portierungsprozess ist weder trivial noch eine Raketen-Wissenschaft.

Wer diesbezüglich Interesse hat, kann sich gerne per PM an mich wenden. Für mich könnte es möglicherweise sogar Sinn machen, solche portier-unterstützenden Werkzeuge für persönliche Werbung openSource zu entwickeln. Ich kann ganz sicher nicht über Wasser laufen, der Teufel steckt im Detail und Geld-Projekte haben immer Vorfahrt. Aber ich hab so was ähnliches schon gemacht.   
 

TY:
Hallo und danke für die Beiträge. Letztendlich werden jetzt Screenshots von der Struktur gemacht.
@Piti: Alles andere wäre zu aufwändig.
@Bernhard: Da das bisherige Intranet auf Notes-Basis schon sehr lange im Einsatz ist und bisher nicht für alle zugänglich (ca. 20 % haben kein Notes), hat man sich Gedanken gemacht, wie das Ganze überarbeitet werden kann. Die Entscheidung haben andere getroffen. Da ist man als Entwickler außen vor. Die Inhalte und die Struktur werden überarbeitet; also nicht aus dem bisherigen Stand übernommen. Dennoch sollen keine Punkte fehlen, die es bisher auch gab. Nur anders aufgebaut. Daher bräuchte ich eine Übersicht, welche Punkte und Unterpunkte es bisher gibt und dachte dabei an eine Möglichkeit mittels Agenten die Menüstruktur auszulesen.
@WildVirus: Geht das auch über den Client?

thkn777:
Guten Morgen,
vielleicht bin ich ein bischen altbacken in der Beziehung, aber wenn ich zwei Systeme kopple, dann über eine definierte Schnittstelle. Falls also Lotus Domino als Webserver für Deine Struktur ÜBERHAUPT NICHT in Frage kommt (warum nochmal genau???), dann sieht die Sache für mich so aus:

- System A: Lotus Domino. Daten, die in mehreren DB's liegen, repräsentieren eine hierarchische Struktur. Diese Daten sollen einem System B durch einen Export zur Verfügung gestellt werden. Der Export kann einmalig oder zyklisch laufen.
- System B: liest die Export-Daten und macht was-auch-immer damit.

Du brauchst:
- ein Export/Import-Medium, das beide Systeme unterstützen. Das kann das Filesystem sein, eine relationale Datenbank usw.
- eine von beiden Parteien definierte, abgestimmte Schnittstelle
- in Notes programmierst Du einen Agenten - ggf. in einer separaten DB - der diese Exportschnittstelle bedient.
- den Rest machen die Kollegen im System B

Bsp. 1:
- Medium=Filesystem
- Datei-Format=XML (oder etwas ähnliches im Textformat, das hierarchisch Daten ablegen kann)
- genauer Aufbau wird abgestimmt
- Dein Agent greift auf die entsprechenden Notes-DB's zu, erzeugt die XML-Datei und packt sie an die vereinbarte Stelle
- System B liest die Datei und macht den Rest

Bsp. 2:
- Medium=relationale DB
- eine Übergabe-Tabelle (ggf. mehrere Tabellen) wird definiert. Exportiere um Himmels Willen nicht "hart" in die DB eines CMS!
- Dein Agent greift auf die entsprechenden Notes-DB's zu und befüllt die Übergabe-Tabelle
- System B liest aus der Übergabetabelle und macht den Rest

Um auf Gliederungs-Einträge per Script zuzugreifen, gibt es NotesOutline und NotesOutlineEntry. Falls Daten in Notes-Dokumenten vorliegen, klassisch über Views etc.

Aber nochmal: es macht ggf. erheblich mehr Sinn, den Domino Server als Webserver zu betreiben und aus dem CMS einen Link zu setzen, falls jemand nur diese "Strukturdaten" sehen möchte. Alles kein Hexenwerk.

Viel Erfolg,
Th.

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln