Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

Löschen der gesammelten Adressen zulässig?

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byte:
warum schaltet man die Recent contacts nicht einfach per Policy oder notes.ini aus ?  ;)

http://www-01.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21267115

D. Maute:

--- Zitat von: byte am 28.07.14 - 12:51:53 ---warum schaltet man die Recent contacts nicht einfach per Policy oder notes.ini aus ?  ;)

http://www-01.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21267115



--- Ende Zitat ---

...gute Frage - aber warum überlässt man es nicht den Usern, ob die das haben wollen, oder nicht?
Wenn es bei den von der internen Domain gesammelten Adressen Schwierigkeiten gibt, dann kann man das ja (oben gelesen) wohl auch anders handhaben...

Jedenfalls ist der "ausführende" bei uns erst mal im Urlaub. Per Panagenda ist der Notes.ini-Eintrag gesetzt, der das Sammeln verhindert und das mit der Löschung wird auch noch irgendwann kommen :-(

Gruß Dietmar

Klafu:
Das ist ein interessantes Thema.
Ich könnte mir vorstellen, dass das Löschen der letzten Kontakte legitim ist.
Die letzten Kontakte werden automatisch - ohne Zutun des Anwenders - vom System erstellt. Er nutzt also eine Funktion, die von Notes bereitgestellt - und vom Arbeitgeber seinen Angestellten zur Verfügung gestellt wird. Wenn er die Kontakte "selber" haben möchte, muss er diese in einem Adressbuch (das lokale oder ein separates) speichern.

Zum anderen - je nach Arbeitgeber und dessen Regelungen zum Mailaccount (private Nutzung verboten: Ja/Nein)  - denke ich, dass der Arbeitnehmer kein Recht auf die Kontaktdaten hat. Diese dürften dann, wie in vielen Fällen auch E-Mails, Eigentum der Firma sein, welche dann darüber verfügen und bestimmen darf.


Ein schönes Zitat aus dem Forum der BFDI

--- Zitat ---Grundsätzlich ist der Firmenmailaccount Eigentum der Firma, das dem Mitarbeiter zur Nutzung und Erfüllung seiner betrieblichen Aufgaben zur Verfügung gestellt wird. Bei Ausscheiden des Mitarbeiters aus der Firma kann diese auch über das Postfach und die Mailadresse voll verfügen. Da die private Nutzung ausgeschlossen bzw. verboten war, sollten sich auch keine privaten Emails des Mitarbeiters darin befinden. Die Firma kann den Account also auch einem anderen Mitarbeiter übergeben. Auch die "Kunden von Mitarbeiter A" sind nicht dessen Kunden sondern die Kunden der Firma.
--- Ende Zitat ---
https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/archive/index.php/t-2556.html


Chris

ascabg:
Wirklich ein interessantes Thema.

Jedoch handelt es sich hierbei ja nicht um den Mail-Account an sich.
Und das angesprochene Feature der "letzten Kontakte" ist ja so implementiert, dass der Anwender die Wahl hat
ob es aktiviert ist oder nicht und wenn aktiviert, was alles "gesammelt" werden soll.

Und auch das Thema der privaten Mails.
Es soll Firmen geben, die es ihren Mitarbeitern gestatten, ueber den "geschaeftlichen" Mailaccount auch
private Mails zu versenden bzw. zu empfangen.
Also wurde ich nicht pauschal sagen, dass private Mails in diesem Zusammenhang grundsaetzlich verboten sind.

Alles nicht so ganz trivial.


Andreas

Klafu:
Da hast du Recht. Pauschal kann man da nichts sagen.

Aber groß unterscheiden zwischen Mails und Kontakten würde ich persönlich nicht.

Die Kontakte kommen durch Geschäftsinteressen und Geschäftsabwicklungen (Kauf oder Verkauf von etwas) zustande. Die E-Mail ist dabei das zur Kommunikation genutze Medium, der Kontakt ist der Geschäftspartner. Käufer und Verkäufer kommunizieren und handeln im Sinne ihres Arbeitgebers (theoretisch!) nur während verschiedener, geschäftsbezogener Aktionen.
Für mich wäre es dadurch Firmeneigentum und durchaus mit geschäftlichen E-Mails zu vergleichen.
Aber das hängt natürlich vom Arbeitgeber und dessen Regelungen mit privat/geschäftlich ab.


Ich bin auch kein Anwalt. Das sind nur meine, für mich schlüssige Gedanken dazu.  :)

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