Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

Performance Probleme nach Virtuaisierung

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Ralf_M_Petter:
Hallo Thorsten!

hast du dafür auch eine Begründung. Warum soll der Prozessor ausgelastet sein, wenn er permanent auf das IO Subsystem wartet? Siehe z.B.

http://serverfault.com/questions/547093/windows-iowait-cpu-utilization-reporting?lq=1

Grüße

Ralf

m3:
@Ralf:

--- Zitat ---Domino depends on the OS and hardware to perform disk I/O operations. If these operations consume excessive CPU and leave virtually no CPU cycles for Domino to perform any additional computation, the performance of the whole server will suffer and response time for users can increase to unacceptable levels.

In the same way as we see an important decrease of CPU when performing a file copy directly on the hardware vs under VMware ESX, we also verified that the same mail workload performed for Domino showed lower CPU usage and better overall performance and response time when Domino was running directly on the hardware.

As this issue is occuring independently from Domino, it is suggested to evaluate the expected load for the server before migrating it under VMware.

When running directly on the hardware, the OS offloads I/O activity to the hardware controller (i.e. SCSI card installed in the server). This requires little CPU cycles as it is a very efficient operation. The same operation under VMware requires the translation of each I/O operation to be performed in software, requiring the use of the CPU. The more I/O is performed, the higher the CPU that is used by the system (kernel time).

--- Ende Zitat ---
High CPU usage by router and poor performance of Domino under VMware


Und weiter:
Domino Server performance troubleshooting best practices

Tode:
@Ralf: Einen Link habe ich grade nicht parat, nur inzwischen 18 Jahre Erfahrung. Und es war bisher IMMER so (ich betone nochmal: IMMER, und ich hatte das Problem in den verschiedensten Umgebungen, bei den verschiedensten Kunden), dass fehlende Server- Performance und dauerhafte "100%"- Prozessorauslastung am Ende auf schlechte Plattenperformance zurückzuführen waren. Und besonders im VMware- Umfeld hatte ich das gerade kürzlich wieder: Ein Server war praktisch unbenutzbar, weil für die (von einem anderen Server umgehängte) LUN die falschen Treiber / Parameter eingestellt waren. Und auch hier war die sichtbare "Auswirkung" eine 100% Prozessor- Last.

Insofern kann ich nicht mit so nützlichen Links wie Martin dienen (Danke mal wieder dafür), sondern nur mit meiner Erfahrung, und dem, was ich auf dem AdminCamp von absoluten Experten (den englischsprachigen) bestätigt bekommen habe...

Ralf_M_Petter:
Komisch, in unserer Umgebung verhält sich das genau umgekehrt. Und auch Martins Link bestätigt doch im Prinzip nur, dass die VMWare mit einer hohen Anzahl von IO's ein Problem hat. Wenn ich jetzt das IO Subsystem (mehr Disks, oder SSD statt normale Disks) stärke, werde ich das Problem nur noch verschlimmern statt verbessern. Wir setzten statt VMWare aber auch auf Hyper V und der hat zumindest bei uns dieses Problem nicht. Hier z.B. ein Screenshot, des Taskmanager der VM wenn ich eine 500 MB Datenbank compacte. Man sieht schön wie die CPU Last zunimmt, aber die Kernelzeit trotzdem niedrig bleibt.



@Klass

Ich würde an Deiner Stelle auch mal den Check mit der Kernelzeit machen, ob ihr das Problem mit der VMWare habt.

Grüße

Ralf

m3:

--- Zitat von: Tode am 24.04.14 - 08:45:21 ---... und dem, was ich auf dem AdminCamp von absoluten Experten (den englischsprachigen) bestätigt bekommen habe...

--- Ende Zitat ---
Paul?

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