Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

Backupkonzept für viel zu viele große Notesdatenbanken.

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notesman:
 :) Hallo Admins  :knuddel:

unsere Postfächer wachsen und das Backup wird immer länger.

Ich beschreibe mal kurz die Backup-Landschaft (die gesichert wird)
(Alles Windowsserver)
2 Domino 8.53 Server mit je 450 GB Postfächern und Datenbanken
als Cluster     = 900 GB zu sichern

1 Archivserver Domino 8.53 mit 800 GB Archiven

Macht zwei LTO-5 Bänder täglich (Dauer 17 - 20  Std. incl. Verify)
Per Backup Exec 2010 R2 Vollsicherung

Warum sollte ich den gesamten Cluster immer vollsichern.
Ich suche eine Lösung um z.B. alle DBs in einen gemeinsamen Speicher täglich zu
sichern (brächte eine "fast" 100% Deduplizierung) und nur diesen Pool dann auf Band zu sichern.

Leider bietet der DominoCluster keine 100%ige Spiegelung aller DBs bzw Datensätze (Replizierkonflikte, Warnschwellen überschritten, ...)
Kann also nicht einfach nur einen Server sichern.

Für das nächste Jahr möchte ich neue Möglichkeiten entdecken.
Hat jemand eine Lösungsidee?.

Z.B. Alles in eine "LAN interne Cloud" legen und dann "in Ruhe" auf ein Band sichern - oder so was.

Oder von allen Datenbanken eine Replik auf einen Server den ich dann für die Sicherung runterfahre
und ohne Notes-Agenten sichern kann. (Wie sichere ich ab, dass ich alles erwische.)

Ein weitere Idee wäre die Sicherung mit einer Software wie VMprotect* (eigener Backupstorage = schnell) und einem Restore
auf eine "Freigabe" für eine Sicherung 2 Tape z.B. tagsüber ohne Dominoagenten - da keine DomServer zu berücksichtigen ist.
*leider kann VMProtect so was nicht, da es eher für Restore ganzer Maschinen gedacht ist und Restore nicht automatisierbar.

Die Lösung soll außerdem NICHT 10.000€ plus Loader kosten  :o
Bestehendes Backup EXEC würde ich gerne weiterverwenden für den Loader.
Eine DISK2TAPE Sicherung brachte leider nur Performanceprobleme da die Sicherung auf den Loader schneller war als
die Sicherung auf die Festplatten (SCSI mit 10000 u/min im RAID 5)

OK soweit dann mal.
Lieben Gruss
Frank

Pfefferminz-T:
Ich nehme an, dass ihr einen Backup-Zyklus mit Vollbackup + inkrementellen Sicherungen habt. Setzt ihr Transaction Logging ein (falls ja, wie)? Nutzt ihr DAOS?

Du hast verschiedene Möglichkeiten:

- eigener Backup-Domino Server, auf den die Datenbanken repliziert werden und auf den keine Endnutzer zugreifen. Über diesen Server erfolgt dann auch das Restore um die "User facing"-Systeme zu entlasten
- entsprechende Backup-Strategie Vollbackup/inkrementell
- DAOS
- schnellere Plattensysteme, mehr kleine Platten
- bessere Anbindung der Bandsysteme oder schnellere Systeme

Meinen Kunden würde ich nicht empfehlen, beide Server eines Clusters zu sichern. Stellst Du bei einer Rücksicherung aktuell beide gesicherten Datenbanken wieder her und vergleichst? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen...

Grüsse,
Thorsten

Jens_1:
Ich möchte mich dem Vorposter anschliessen.
Ein eigener Server ist auch aus meiner Sicht die Wahl.

Allerdings wird dann oftmals der Cluster überhaupt nicht mehr gesichert und das halte ich für einen Fehler.
Das heisst, die Datenbanken, die auf den Sicherungsserver repliziert werden, die sollten von der Sicherung auf dem Cluster ausgeschlossen werden.
Alle anderen wie names, admin4 und/oder log gehören in's Backup!

Gruß
Jens

notesman:
Danke für die netten Antworten. Wirft aber eher Fragen auf:

Backup-Zyklus ist Vollbackup täglich.    Weil: DBs werden doch eh jeden Tag alle verändert und das sieht BE

Transaction Logging?  ja
DAOS? Nein                                        (macht woanders wieder Probleme)

>>>- eigener Backup-Domino Server, auf den die Datenbanken repliziert werden und auf den keine Endnutzer zugreifen. Über
>>>  diesen Server erfolgt dann auch das Restore um die "User facing"-Systeme zu entlasten

Ja - aber wie kann ich sicherstellen, dass alle DBs wirklich und vollständig repliziert wurden?
      (Z.B. wenn Postfach größér als erlaubt - stoppt replizierung - passiert leider manchmal)

>>> - entsprechende Backup-Strategie Vollbackup/inkrementell
Wie schon gesagt: Inkrementell = Vollbackup bei Postfächern

>>> - DAOS
Auch nach Schulung und Diskussionen eher NEIN -  Restore und Bandsicherung und Cluster und Externer Server mit Repliken
machen das alles schlecht handhabbar

>>> - schnellere Plattensysteme, mehr kleine Platten
Teils auf einem SAN (Externer / Traveller Server) Hardware hat keine Erweiterungsmöglichkeiten

>>> - bessere Anbindung der Bandsysteme oder schnellere Systeme
Ja wäre schön: wer möchte das nicht

>>>  Meinen Kunden würde ich nicht empfehlen, beide Server eines Clusters zu sichern. Stellst Du bei einer Rücksicherung aktuell
         beide gesicherten Datenbanken wieder her und vergleichst? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen...
Bisher immer nur eine DB wiederhergestellt und dann eine neue Replik erstellt. War nie ein Problem.

Bleibt also das Problem:  Wie kann ich sicherstellen, dass alle DBs wirklich und vollständig repliziert wurden?
Einen Server für die Repliken hätte ich frei. (Ist dann auch gleich ein virtueller Backup Exec Server.)

Danke

Jens_1:
AFIK gelten Quotas nur serverbezogen.
Du müsstest also nur die Quotas auf dem Backup-Server deaktivieren.....

Und:
Bist Du sicher, das der Remote-Agent von Backup-Exec nur ein Vollbackup der Datenbank durch zieht?
Ich bin nicht mehr im Thema aber meine mich zu erinnern, das der Agent auf Dokumentenebene sichern konnte....?!

Gruß
Jens

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