Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Entwicklung
Mehrfacheinsatz einer Datenbank unterbinden
koehlerbv:
--- Zitat von: Alexander 28 am 11.10.12 - 09:05:24 ---Werde dann mal schauen, ob ich mit der Replik ID der Datenbank weiterkomme ....
--- Ende Zitat ---
Genau davor hatte ich Dir in meinem Beitrag abgeraten ...
Bernhard
Pyewacket:
Wir hatten früher mal ein Tool im Einsatz, ACL-Commander, da
war die Lizenzierung (Anzahl der DB welche je Server bearbeitet werden können)
an die Replik-ID gebunden. Unsere Version ist von 2000, irgendwann danach
ist die Herstellerfirma verschwunden.
Alexander 28:
@Pyewacket
ja, genau so etwas habe ich mir auch vorgestellt. bernhard meint aber, dass sei der falsche weg !?!?!
Peter Klett:
--- Zitat von: Pyewacket am 11.10.12 - 12:05:55 ---...irgendwann danach ist die Herstellerfirma verschwunden.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Alexander 28 am 11.10.12 - 12:40:14 ---ja, genau so etwas habe ich mir auch vorgestellt.
--- Ende Zitat ---
War das jetzt ein Ausdruck innerlicher Kündigung, oder habe ich das falsch verstanden? ;)
Ich bin mir nicht ganz sicher, worauf Bernhard sein Missfallen stützt. Aber: Wenn Du den Lizenzschlüssel ausschließlich an der ReplikID festmachst, kann die Datenbank auf beliebigen Servern genutzt werden, solange man sie (auf Betriebssystemebene) kopiert. Sollten dann die unterschiedlichen Server unerwartet doch einmal miteinander replizieren (weil man z.B. die DB netterweise den Kollegen einer befreundeten Firma "ausgeliehen" hat und Jahre später mit denen fusioniert) ist das Chaos perfekt.
Genausogut könnte die DB sowohl in einem Test- als auch in einem Produktivumfeld genutzt werden, wogegen sicherlich auch von Eurer Seite nichts zu sagen ist. Dann muss sie aber die gleiche ReplikID haben. Und auch da passiert irgendwann das nie geahnte, dass der Testserver mit dem Produktivserver repliziert (natürlich, sowas kommt NIE vor).
Ich denke, einen 100%igen Schutz gibt es nicht. Und das Schlimmste wäre, wenn der Schutzmechanismus dazu führt, dass der Kunde bei dem rechtmäßigen Einsatz der Datenbank aufgrund des "Schutzes" Probleme bekommt (z.B. weil es eine lebenswichtige Datenbank ist, die am Freitag Abend aus irgendwelchen technischen Gründen - oder einem administrativem Fehler - kopiert wird, dann nicht mehr läuft und vor Montag niemand von Euch im Support erreichbar ist, während beim Kunden am Samstag der "Laden steht").
Ideal wäre m.E., wenn für die Datenbank eine zentrale (Konfigurations-)Datenbank mitspielt, die die Anzahl der eingesetzten Datenbanken wirklich zuverlässig überwachen kann. Ansonsten würde ich es auch sein lassen und lieber dem Kunden vertrauen (siehe Todes Beitrag). Ein klarer Vertrag mit sauber definierten Sanktionen im Falle des Verstoßes ist mehr Wert als ein wackeliger programmatischer Versuch.
Alexander 28:
Hi Peter. Danke für deine umfangreichen Ausführungen, denen ich mich uneingeschränkt anschließen kann. Vermutlich hast du recht und ich werde es auf einer vertraglicher Basis mit dem Kunden regeln.
Auch vielen Dank an die Beiträge aller anderen Beteiligten!
;)
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