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Konsumieren eines Webservices mittels LotusScript über einen Java-Consumer

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m3:
Das glaub ich dir schon. Ich denke da eher an gleichzeitige, serverbasierte Agents, die getriggert laufen. Ich bezweifle, dass das gut skaliert. Aber wenn es fuer den Anwendungsfall passt ist es ja gut.

Mitch:
Hallo Ralf,

danke, den Umweg über Dokumente halte ich mal im Hinterkopf, ich bin aber eigentlich kein Freund temporärer Dokumente. Müsste ich das Dokument nicht sogar speichern um von den verschiedenen Elementen darauf zugreifen zu können? Und dann wieder löschen?

Da produziere ich ja haufenweise Deletionstubs, die Abfrage wird sicher einige hundert Male am Tag verwendet werden...

Momentan überlege ich einen eigenen Webservice zu schreiben, der den Kundenwebservice aufruft. Die Header/UsernameToken-Geschichte habe ich bereits in den Java-Consumer geschoben, d.h. meiner wird ganz flach ausfallen und ich könnte ihn daher mit LS ansprechen.

Aber da habe ich sowohl Performance-Bedenken (der erste Aufrauf eines WS dauert bei mir immer ein/zwei Sekunden, danach fluppts dann aber) als auch die Befürchtung, dass die Kundenseite, auf deren Servern meine Anwendung liegt, keinen fremden WS haben will, insbesondere da wir mit Personaldaten hantieren. Zugriffseinschränkung wäre zwar eigentlich kein Problem, aber der Kunde ist da sehr "sensibel".

Gruß,

Mitch

Ralf_M_Petter:
Ja du musst das Dokument speichern. Das muss aber natürlich nicht in der eigentlichen Datenbank sein, sondern kann auch eine eigene Datenbank für temporäre Dokumente sein.

Peter Klett:
Du musst die Dokumente danach auch nicht löschen, sondern verwendest die immer wieder. Falls nur ein Aufruf gleichzeitig möglich ist, hast Du immer nur ein Dokument dafür, dass Du mit neuen Inhalten füllst. Könnten die Aufrufe kollidieren, setzt Du z.B. einen Status in das Dokument. Bei einem neuen Aufruf suchst Du ein beliebiges Dokument mit Status inaktiv. Findest Du keines, erstellst Du eines. Auf jeden Fall hast Du dann ein Dokument, setzt den Status auf aktiv, führst die Aufgabe aus und setzt den Status wieder auf inaktiv. So hast Du dann einen Pool von Dokumenten, die Du recycelst. Damit umgehst Du die Deletionstubs.

Mitch:
Hey Peter, das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Ich werde mal verschiedene Ansätze testen.


Übrigens habe ich gerade festgestellt, dass folgende Info nicht ganz korrekt/etwas irreführend ist:

--- Zitat von: Mitch am 23.05.12 - 15:30:04 ---Und mit dieser Fehlermeldung findet man dann auch ein offizielles IBM Statement:

http://www-304.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg1LO42772

Dort steht, kurz gesagt, Java-Webservice-Consumer mittels LS2J ansprechen geht nicht und wird niemals gehen.

Es ist als Bug eingestuft, der aber nicht gefixt werden wird, sondern als Einschränkung bestehen bleibt.

--- Ende Zitat ---

In 8.5.3 (FP1) funktioniert das nämlich wunderbar. Haben sie wohl doch gefixt. Allerdings scheint das im Allgemeinen keine so saubere Geschichte zu sein, denn auch unter 8.5 gibt es wohl u.U. Probleme (http://www-304.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21431059) und die Empfehlung lautet auch hier: Kein LS2J verwenden...

Gruß,

Mitch

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