Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme
Installation von Domino und Lotus Notes
koehlerbv:
Wir sollten bei allem Kopfschütteln aber nicht vergessen: Nicht alle "Weisungsbefugte" sind so, wirklich nicht.
Mein persönlicher Eindruck: Es gibt Zeiten, in denen die Pfeifendeckel Konjunktur haben (aber die Guten nie verdrängen können), und es gibt Zeiten, in denen die Häufung wieder abnimmt. Manchmal ist das für mich nachvollziehbar, manchmal aber auch nicht (weder bin ich auf diesem Gebiet ein Fachmann noch muss ich es sein noch will ich es sein).
Und natürlich habe ich auch schon den Arschlochfaktor http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip kennenlernen müssen. Deswegen habe ich schon einmal den Arbeitgeber gewechselt, und in den Jahren meiner Selbständigkeit habe ich mich deswegen von zwei Kunden getrennt. Es überwiegen aber ganz eindeutig die positiven Erfahrungen.
m3:
CTO asks CEO: What if we invest in our employees and then they go?
CEO: What if we don't and they stay?
koehlerbv:
:) Punktlandung!
Bernhard
Christian Kröll:
Oh ja. Volltreffer!
Bernhard, das Buch von Raymond Hull habe ich vor zwei Jahrzehnten sogar mal gelesen...blauer Umschlag. Deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen! Habe glücklicherweise mit bzw. für einige richtig gute Entscheider arbeiten können. Von denen lernt man nebenbei auch das mit dem "interessieren und entwickeln", Ulrich. Ok, bischen ungewöhnlich hier im Forum.
Zachy drücke ich jedenfalls die Daumen, dass für die Aufgabe noch ein Externer gewonnen wird. Hat uns leider ja nicht gesagt, in welche Richtung er zu referieren hat, denn villeicht hätten wir ihm ja noch ganz andere Empfehlungen geben können.
Grüße
Christian
koehlerbv:
Hallo Christian, wir sind nun zwar endgültig "off topic", aber zu irgendwas muss ja auch dieser Thread gut sein und "zachy" und sollte eh einen neuen mit konkreten Fragen aufmachen:
Das "Peter-Prinzip" habe ich wohl live erlebt, aber in meinem Leben war es auch eine Ausnahme. Und ich habe eine Menge Entscheidungsbefugte kennen gelernt.
Das Buch von Hull habe ich damals von meinem Vorgesetzten bekommen. 1988. Das war - zumindest für 99% der Deutschen in Ost und West - noch tiefste Dädäräda-Zeit - ein Jahr, bevor sich sich überall spürbar etwas regte. Und das Buch habe ich zum Lesen nicht aus meinen Kreisen bekommen, sondern eben von diesem Vorgesetzten, Mitglied der SED-Parteileitung und im Forschungsinstitut (1.000+ Mitarbeiter, durchaus auch (!) massgeblich am Sportlerdoping beteiligt und ergo unter Beobachtung von "woanders"). Sein Kommentar: "Lesen Sie. Wir müssen da etwas tun!".
Hätte ich schon 1985 (nach dem Studium) dort angefangen, wäre wohl im selben Jahr selbes passiert.
Das Peter-Prinzip ist also sicher universell (auch wenn man es persönlich jeweils anders definieren kann). Achmenid-Dingsbums ist ja auch Staatschef eines sehr grossen Landes geworden, in Österreich sehen wir gerade, wie eine ganze Regierungsgeneration ("schwarz-blau") nur zum Abzocken nach oben gekommen ist etc. pp.
Die Freiheit der Formulierung des Götz-Zitats haben *wir* ja- in Abstufungen - trotz zweifelsfrei vorhandener Arschlochfaktorquote in der Wirtschaft und beängstigend steigender Quote ebendieser in der Politik trotzdem. Jeder hat eigentlich unwahrscheinlich viel Möglichkeiten (Wechseln von Firma, Region, Land etc.)
Um nach diesem bitte zu entschuldigenden Exkurs wieder auf den Ausgangspost zurück zu kommen:
"zachy" braucht vermutlich einen ganz anderen Lebensrat. Oder er äussert sich in einem neuen Thread mit einer konkreten Frage. Dann sind wir ja auch wieder dabei.
Bernhard
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