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Daimler wechselt von IBM- zu Microsoft-Technik
m3:
10% von 180 000 Mitarbeitern sind 18.000 MAs.
Geht man von einem durchschnittlichen Brutto-Gehalt eines Angestellten im produzierenden Gewerbe von rund 3.100 Euro im Monat aus (laut Allianz) spart das Unternehmen bei einem Effizienzgewinn von 2 Minuten am Tag 10 Minuten pro Woche bzw. etwa 40 Minuten pro Monat.
Das macht laut Adam Riese und Eva Zwerg etwa 12,92 Euro/Monat pro MA also in Summe etwa 232.500 Euro pro Monat.
--- Zitat ---Wenn wir allein die IT-Kosten rechnen, gehen wir in einem Betrachtungszeitraum von fünf Jahren von einem positiven Business Case aus.
--- Ende Zitat ---
13.950.000 Euro.
Sauber. Fast 14 Mio. Euro für die Migration zu MS.
Glombi:
Suchen denn die 18.000 MA täglich nach Dateien, deren Standort sie nicht kennen, bzw. machen die täglich VKs?
Die Rechnung sieht für mich MS optimiert aus ;)
Thomas Schulte:
Interessant ist zu einem der Zielrahmen den sie bei der Umsetzung der Alten Workflow Applicationen haben. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen sie diese alle Umstellen. Zu den Kosten für diese Umstellung gibt es allerdings keine Aussage.
Interessant ist auch, das es die Mitarbeiter von Daimler, die den Lotus Bereich betreuen, offensichtlich, obwohl sie 180000 Lizenzen haben und damit wohl zu den Key Kunden von IBM in Deutschland zu zählen sind, nicht geschafft zu haben scheinen ihre Anforderungen bezüglich der Integration hinreichend agressiv bei IBM zu plazieren.
Was mich, nachdem ich das Interview gelesen habe wirklich nachdenklich macht ist, das Herr Dr. Gorritz als Hauptgrund für die Migration die Einsparungen durch die reibungslosere Integration in das Betriebssystem und die Desktop Suche nennt.
Das war doch vor Jahren mal eine Anforderung die durch alle mit Domino/Notes beschäftigten Kreise ging, hier eine bessere Integration zu erreichen.
Schade. Damit geht spätestens in 5 Jahren ein Leuchtfeuer was Notes angeht im Deutschsprachigen Bereich aus. Vielleicht sollte man wirklich auf Sharepoint umschwenken.
Zumindest ist da eines sicher. Die Entwicklungszeiten für neue Anwendungen in Sharepoint sind immer noch deutlich höher, als im klassischen Notes Client.
Was XPages angeht bin ich mir allerdings nicht wirklich sicher wie da der Vergleich ausgeht.
m3:
Zumindest kann man als guter Sharepoint-Dev ordentlich Geld verlangen und hat derzeit auch genug zu tun. Ob das aber als Schmerzensgeld ausreicht, wenn ich mir so die Postings von Jake Howlett ansehe ...
heini_schwammerl:
Warum denn in Sharepoint entwickeln!? Sharepoint ist eine Browserapplikation und dadurch lassen sich andere Applikationen relativ einfach in die Struktur integrieren. Single Sign-On ist sowieso kein großes Thema in einer reinen Microsoft Umgebung und mit den traditionellen Werkzeugen und dem (MS) SQL Server lassen sich auch relativ schnell Applikationen entwickeln.
Ich persönlich mag Sharepoint nicht da Microsoft hier einen ähnlichen Ansatz verfolgt wie damals die IBM mit der Workplace Linie. Richtig fett aufpumpen denn nur was kräftig pfeift macht auch laute Musik.
Microsoft hat es im Moment leider einfach.
Den aktuellen QuickR kenne ich noch nicht aber in der Vergangenheit hat dieses Produkt mir mehr geschadet als genützt. Gegenüber einer sauber aufgesetzten Sharepointumgebung geht hier die IBM einfach unter.
Und wenn ich dann lese das die Windows Explorer Integration nicht einmal unter einem 64-Bit Windows funktioniert und Office 2010 nicht freigegeben ist wundert es mich nicht das die Konkurrenz hier leichtes Spiel hat.
Das wirkt halt oft alles nur noch halbherzig. Idee und Konzept von Notes und Domino überzeugen mich aber nach wie vor. Aber mit Vulkan eiert die IBM ja auch schon wieder rum. Funktioniert im Browser wie im Client ohne zu begründen was der Client dann dann mehr kann und über die Backendstruktur ist fast gar nichts bekannt. Und die Demos schauen zugegeben klasse aus erinnern vom Konzept her aber deutlich an das gerade erst gescheiterte Google Wave.
Ach ich will nicht nur meckern. Irgendwie wird es schon weitergehen.
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