Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme
eingeschränkter Zugriff auf fremdes Postfach
schroederk:
Wer es umständlich mag: eine Mail-In DB erstellen und der Sekretärin und dem Chef Zugriff gewähren.
Mails die die Sekretärin sehen darf, werden dann per Regel-Agenten in die neue Mail-DB weitergeleitet.
Wenn der Chef aber mitbekommen möchte, was Sekretärin mit den Mails macht, müsste er regelmäßig auch in die Mail-in-DB schauen.
koehlerbv:
Vorstandsmails und Regeln?? Na, ich weiss nicht ... Entweder, ich klassifiziere einzeln Angestellte und geben ihnen vollen Zugriff, oder ich muss die Schreiben einzeln klassifizieren (in diesem Fall: Freigeben). Alles andere erscheint mir bar jeder Vernunft.
Par definitionem sind Mail-Datenbanken in Notes personenbezogen und via ACL zu schützen. Es ist nicht möglich, Ansichtswerkzeuge wie Views oder Folders in irgendeiner Form als "Sicherheitsmerkmal" zu missbrauchen (auch das ist Standard-Notes-Philosophie).
Bernhard
schroederk:
Ich bin persönlich auch gar kein Freund davon und würde eher versuchen nochmals Überzeugungsarbeit zu leisten, denn früher wurde die Post auch von der Sekretärin geöffnet und vorsortiert. Dass mit dem Medium Mails jetzt ungeahnte Funktionen realisiert werden sollen, ist in keinem Falle konstruktiv.
Zumal es, bei welcher Lösung auch immer, immer schwierig werden wird, die Mails, die sichtbar sein sollen und die nicht in irgendeiner Form zu klassifizieren und das ist sicherlich nur immer mit manuellem Aufwand seitens des Chefs zu gewährleisten. Und wenn der nicht besser andere Dinge zu tun hat...
koehlerbv:
--- Zitat von: schroederk am 11.05.10 - 17:05:13 ---Und wenn der nicht besser andere Dinge zu tun hat...
--- Ende Zitat ---
Das ist der Punkt! Und der deutliche zu beobachtende Fakt, dass allein mit dem puren Vorhandensein von Rechenkraft nicht selten versucht wird, menschliche / organisatorische Schwächen durch Software kompensieren zu wollen - mit dem Blick aufs Ganze ein Vorhaben, was garantiert scheitern muss.
Da will der eine Vorstand, dass seine Mails nur den Weg zum SMTP-Server antreten dürfen, wenn der Rechtsanwalt sein "Go" gegeben hat. Woanders will man Urlaubsanträge nur genehmigen lassen, wenn alle derzeit für diesen Mitarbeiter involvierten grünes Licht geben (manch ein armer Hund wird da wohl nie die Firma verlassen dürfen) - anstatt das die Leute miteinander reden und den betreffenden Mitarbeitern eine entsprechende Eigenverantwortung (Eigeninitiative zur Abstimmung der Urlaubsplanung) zugebilligt wird.
Bernhard
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