Domino 9 und frühere Versionen > ND8: Administration & Userprobleme

SSD und Notes 8.5.x ...

<< < (2/2)

blizzard:
Werner, ich denke man kann beide Umgebungen nicht miteinander vergleichen. Das spielen viele Komponenten eine Rolle (GPO, AD-Struktur, Virenscanner, Startups und sonstige Dinge)

Martin, das kann ich so nicht bestätigen. Die Latitüten haben wir auch mit dem Freefall Sensor, was meiner Meinung reines Marketing-Gemache ist. Im Monat stirbt ca. 1 Platte. Kommt natürlich immer darauf an wieviele man hat, um hier in Prozentangaben zu rechnen. Aber wie gesagt, diese beiden Fakten stehen bei mir momentan nicht im Focus.

WernerMo:
Hallo,

da:

--- Zitat von: blizzard am 15.02.10 - 13:13:34 ---Werner, ich denke man kann beide Umgebungen nicht miteinander vergleichen. ...
--- Ende Zitat ---
verstehe ich jetzt die Überschrift nicht (mehr) ich dachte es geht vor allem um "Notes 8.5.x"

Aber dann liegt das Problem wo anders und man(n) könnte die Überschrift anpassen?

Gruß Werner

blizzard:
Stimmt, wir sind etwas abgeschweift vom eigentlichen Thema und haben nun das gesamte System mit einer SSD betrachtet.

Zurück zu SSD und 8.5.1 FP1:

--- Zitat ---Da Notes nicht automatisch geladen wird, vom Click auf das Icon bis alles in Notes geladen ist, und einen neue eMail erstellt ist 24 sec
--- Ende Zitat ---
Ok, startest du Notes sofort, wenn du die Möglichkeit dazu bekommst oder wartest du bis dein Windows alles andere noch geladen hat?
Was startet dein Notes alles noch? Plugins, Widgets, Sametime mit SSO? Autostart von irgendwelchen DBs? Replication on Startup? Ist ein Widget Catalog zugewiesen? Sind Policies allgemein zugewiesen?

koehlerbv:
An alle Beteiligten:

Es gibt sicherlich keine Frage, dass eine SSD um Grössenordnungen bei den Zugriffszeiten lesend und schreibend einer HDD überlegen ist.
Der Punkt ist: Was beeinflusst das Gesamtsystem wirklich?

Wenn wir einen Leistungstest an der Verfügbarkeit einer Anwendung nach einem Kaltstart festmachen, gibt es viel zu viele Parameter, die mit dem Massenspeicher gar nichts zu tun haben.
Matthias hat schon ein paar gewichtige Punkte genannt, wo sich Systeme in der Startzeit unterscheiden, dazu gewürzt noch ein paar fix verbundene Netzlaufwerke, die - warum auch immer - gerade oder überhaupt nicht verfügbar sind, ein DHCP-Server, dessen Leitung gerade an Verstopfung leidet etc. pp.

Ein sauberer Vergleich ist nur möglich, wenn ich eine HDD clone und auf eine SDD übertrage (also mit allem drum und dran).
Und dann stellt man ggf. beim *Systemstart" fest, dass mit eine SSD überhaupt gar nichts bringt (wenn man bei 10 Minuten eine Ersparnis von 12,42 Sekunden als Peanuts bezeichnet) - der Flaschenhals liegt woanders.
Interessanter sind dann folgende Untersuchungen:
- Warum ist mein Systemstart so krachlangsam? Tut das not?
- Wie verhält sich meine SSD *nach* dem OS-Start-Gedöns? Und da geht dann (nach meinen Beobachtungen in der Praxis) in vielen Situationen wirklich die Post ab. Wenn nicht wieder irgendein anderer Prozess - meist netzwerkgebunden und fern der SSD - seine extreme Bremse ansetzt.

Martins Sorgen wegen der neuen und bekanntermassen zwangsweise in der Beschreibbarkeit noch endlicheren SSD-Technologie: Man hat x Schreibvorgänge als möglich berechnet und sicherlich auch in Tests erreicht. Dem gegenüber stehen Technologien, die erkennen, dass hier im Gewirr der Speicherzellen ein toter Uhu sitzt - dieser wird jetzt und in Zukunft als Leiche anerkannt. Insofern kein Problem, ausser dass ab Zeitpunkt x die Kapazität sinkt wie bei alten RLL-Platten und Novell 2.1x.
Damit könnte man leben - aber auch mich würden da erstmal Praxisberichte ausserhalb der Labors interessieren! Wie äussert sich der SSD-Zelltod denn nun wirklich?

Soviel meine 2 ct und viele Grüsse an Euch alle,
Bernhard

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln