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Absolutes Stimmungstief
Hoshee:
Ach Ulrich,
willkommen im Club. Bei uns wird zum x-ten mal umstrukturiert und inzwischen läuft es nur noch auf Durchhalteparolen hinaus. Weitermachen bis zur Rente und duken, um nicht voll getroffen zu werden.
Und bei allem Gefasel, das uns mitgeteilt wird könnte ich jedes Buzzword-Bingo gewinnen. Ganz Toll und in Mode sind Leuchtturm-Projekte, z.B. die IT. Inzwischen leuchten so viele Leuchttürme, das man die Orientierung verliert ;D
Google mal nach "PerformtoWin" ...
Hoshee
ata:
... ich hoffe es gibt einen Lichtblick für dich - mir half in solchen Situationen schon die Mäusetrategie - Selbsterkenntnis mit Schmunzeleffekt hilft schon mal...
Toni
DerAndre:
Hi Ulrich.
Du hast mein vollstes Verständnis. Die Frustration die dadurch entsteht kenne ich von meiner Frau. Sie hat Arbeiten gemacht, wo klar war, das die drei Monate später in der Tonne landen. Sozusagen working for nothing.
Demnächst kommt dann wohl der Sprung in die Selbständigkeit. Schauen wir mal.
Und wie Bernhard schon gesagt hat: Du bist kein NoName.
Die ersten Probleme Deiner Unerforderung und Frustration sind ja schon da. Und glaub mir das wird noch viel schlimmer. Meine Frau hat das ganze Prozedere durchgemacht.
Was ich damit sagen will. Du hast was drauf und bist wer. Und es ist zu schade das ganze in dieser Tretmühle zu verheizen.
ErwinFK:
Hallo Zusammen,
ich kann Ulrich's Frustgedanken nur zu gut verstehen. IMHO liegt die ganze Misere zu guten Teilen darin begründet, daß der Stellenwert der IT innerhalb eines Unternehmens (und ganz besonders in Reihen der GL) vielfach immer noch nicht erkannt wird. Die Leute erkennen und verstehen doch garnicht, was hinter einer gut funktionierenden IT steckt. Wir arbeiten im Background, lautlos quasi, so soll es ja auch sein. Was allerdings nicht sein soll ist die fehlende Anerkennung der Leistung, das ist das, was auf die Dauer Frust aufbaut.
Kleines Beispiel: Ich hab hier für 1 (in Worten ein) Mitglied der Geschäftsleitung einen Traveler aufgesetzt. Bei der wirtschaftlichen Lage ein unbedingtes Muß - is ja klar. Nach drei Wochen hab ich den Kollegen zufällig im Flur getroffen und so beiläufig mal gefragt ob alles funktioniert. Antwort: "Alles bestens, Danke". Zwei Wochen später hab ich dann spät abends einen Anruf aus Bolivien erhalten - ihr dürft raten wer es war - und durfte mir zehn Minuten lang anhören wie schlecht diese Lösung denn sei, bla, bla, bla. Das motiviert, oder? Bei uns gibt es einen Spruch der heißt "nicht getadelt, ist schon so gut wie gelobt" - ist doch pervers, oder?
Aber unterkriegen lassen gilt nicht. In diesem Sinne aufmunternde Grüße an alle die es brauchen.
Erwin
stoeps:
Hi Ulrich,
du hast mein volles Mitgefühl, war vor zwei Jahren in ner ähnlichen Situation, daß ich nach 8 Jahren einfachen keinen Spaß und Bock mehr hatte, immer den gleichen Mist zu machen.
Oder Änderungen vorzuschlagen, die nie umgesetzt wurden, etc.
OK, ich bin paar Jahre jünger, aber ich denke für nen Wechsel ist es nie zu spät.
Bis Montag
Grüße
Christoph
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