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Wirtschaftsfrage

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Klafu:
Hallo, ich verfolge seit einiger Zeit interessiert die Geschichte vom Herrn Adolf Merckle.
Dieser hat ja nun durch die VW Aktie 1Mrd. Euro "verzockt".
Nun will er sich ja von einem Zusammenschluss mehrerer Banken einen Kredit geben lassen.
Diese Banken fordern aber, dass er als Rücksicherung das Unternehmen Ratiopharm verkauft.
Nun meine Frage:
Das Privatkapital des Herrn Merckle ist ja auch nicht von schlechten Eltern.
Kann er sich nicht selbst einen "Kredit" geben ?

Gruß

flaite:
Offenbar nicht.
Sonst würd er es machen.
Sein Privatvermögen wird ja auch in diversen Villen, Einrichtungsgegenständen, Booten, Fahrzeugen stecken, die er erstmal flüssig machen müßte.
Gut, er könnte vermutlich dieses Zeugs als Sicherheit für einen Kredit nehmen.
Vielleicht reicht das aber nicht. Oder er will nicht.
Es ist die souveräne Entscheidung des Herrn Merckle, ob er die Firma oder Villen verkauft.
Schliesslich leben wir (und die Schweiz) in einem Rechtsstaat und nicht in einer faschistischen oder sozialistischen Diktatur.

Glombi:
Soweit ich das verfolgt habe, will er Tiele seines Privatvermögens als Sicherheit für einen Kredit bieten.

Ansonsten könnte er theoretisch auch private Gelder der GmbH als Darlehn geben, sofern das der Gesellschaftervertrag vorsieht.

Andreas

Klafu:
Also ist auf der einen Seite sein Privatkapital nicht "verfügbar" aber auf der anderen will er es als Sicherheit anbieten?
Dann könnte er doch eigentlich ne private Miliarde nehmen und "weiter zocken" und tun als wäre fast nichts gewesen ?
Oder ist das alles einfach nur ein 'Nicht-wollen' von seiner Seite aus?

Gandhi:
Fest steht, dass - ganz unabhängig wie Herr Merckle dieses Problem löst - ich es gerne hätte.

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