Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Entwicklung

Datenbank-Script abbrechen ?

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koehlerbv:
Das mit dem Kompiliervorgang gilt auch nur eingeschränkt, Markus: Du kannst auch ScriptLibraries verwenden, bei denen der Quellcode (whyever) Dir gar nicht vorliegt - Du kannst nur eben diese in keiner Weise verändern. Auf jeden Fall braucht der Nicht-Designer-Client aber die excluded files natürlich nicht.

Eleganter als %INCLUDE ist es natürlich, wenn man sich ein Programm schreibt, welches den Quellcode aus den Designelementen entfernt. Das erspart, dass man bei den veröffentlichten DBs jedes Mal die eigentlichen Module durch %INCLUDE manuell ersetzen muss (oder man eben gar keine Version mehr hat, in der man einfachen Zugriff auf die Sources hat).

Bernhard

flaite:
Seh das als Fall von: Das rechnet sich nicht.
Selbst in sehr großen Unternehmen mit hohen Sicherheitsstandard, werden die Datenbankskripte nicht von irgendwelchen Debug-Versuchen durch Anwender geschützt. Die konzentrieren sich eher auf wirklich heikle Probleme wie z.B. das Lapptops ein Festplattenkennwort im BIOS setzen müssen.
Das auslagern in lss ist zwar schnell gemacht, aber dann muss man die noch replizieren. Ausserdem gibts ein aufwendigeres Prozedere im Fall von Codeänderungen.

koehlerbv:

--- Zitat von: Axel Janssen am 12.09.08 - 20:34:29 ---Das auslagern in lss ist zwar schnell gemacht, aber dann muss man die noch replizieren. Ausserdem gibts ein aufwendigeres Prozedere im Fall von Codeänderungen.
--- Ende Zitat ---

Was sollte man da replizieren müssen, Axel? Ich sehe das Problem eher in der Wartbarkeit: Entweder, man hat eine zentrale Kiste (für die Entwickler, andere brauchen das ja nicht), oder jeder Entwickler frickelt alleine mit ausgelagerten .lss-Files herum - der grosse Schaden ist da vorherzusehen.

Aus meiner (praktischen) Sicht ideal ist: Die Entwickler arbeiten wie gewohnt (Code-sharing-Tools ggf. vorausgesetzt) und müssen die Produktivversion dann nicht manuell umbauen auf %INCLUDES, sondern ziehen mit einem weiteren Tool auf Knopfdruck den LS-Klartext (aus dem Template) heraus.

Abgesehen davon: Jeder Code sollte auf einen Abbruch (wie auch immer der geschieht) so reagieren, dass danach kein Disaster auftreten kann. Statt einem durch den Debugger abgebrochenen Code kann da ja auch eine Programmfehler oder eine noch nicht bedachte äussere Bedingung zuschlagen und den eigentlich geplanten Ablauf unterbrechen.

Bernhard

PS: Dass der normale Client den Debugger zur Verfügung hat, finde ich natürlich auch mehr als "suboptimal". Für mich als Programmierer sehe ich das aber nicht als bedrohlich - siehe oben: Es gibt auch noch ganz anderes zu bedenken.

MadMetzger:
Danke für die kurze Erläuterung der Grenzen. Aber im Prinzip ist das schon so, wie ich vermutet habe? Wieder was dazu gelernt... Und das seit fast einem Jahr ohne mit Notes zu arbeiten...  ;D

flaite:
Ich Dummchen. Die werden da ja reinkompiliert. Hab ich vergessen.  ;D

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