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CSS im Notes-Client: Dokumentation, Beispiel-DB ?

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flaite:
Mit DXL hab ich so etwas ähnliches schon gemacht. Es gibt gewisse marginale Verluste (minimal andere Tabellenbreite). Damit geht das.
Viewnify ist eine gute Grundlage, die ich zur Inspiration verwendet habe. Wenn du dich mit der DOM-Api vertraut machst, kann man damit auch Farbinformationen in Dokumenten, outlines, etc. ändern. Das sind dann ein Attribut-Werte von Elementen.
Nur muß ich als Externer vor dem Projekt im Angebot eine Kostenkalkulation abgeben, die zwar ein bischen aber nicht unendlich nachverhandelt werden kann. Und da tauchten halt gewisse Probleme auf, die dann Zeit kosten.
Und da muß man dann Spezial-Code für die nicht-vollständige Implementierung schreiben: Z.B. verloren die Link-Hotspots teilweise die Farbe
Schlimmer war allerdings das Projekt, in dem ich automatisiert Lotus-Script Code in verschiedene Funktionen des DatabaseScript geschossen hab. Da gibts Dinge, die mich an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht haben. Läuft aber jetzt auch.
Z.T. helfen übrigens auch die Ytria Tools (z.B. Aktionsleisten).

LN4ever:
Hallo,

die Diskussion nimmt Fahrt auf. Schön. Ich werde mir bestimmt Viewnify ansehen. Aber mein erster Gedanke, als ich das las, war: wie will ich damit private Ordner oder Ansichten nachbehandeln ? Naja - genauso ist es dann auch: das geht nicht. Ich fummele ja schließlich mit Agenten auf Gestaltungselementen rum. Und irgendwo liegt die Betonung da schon auf "fummeln".

Aber letztlich ist es völlig wurscht, ob ich es mit Viewnify, den Ytria-Tools oder DXL-Roundtrip mache: der Kernpunkt des Unterschieds zu einer konfigurierbaren Lösung wie z.B. mit CSS ist: ändere ich mit den Tools ein Template, sehen morgen alle daraus gestalteten DBs anders, aber wieder gleich aus, ändere ich die einzelnen DBs, hänge ich sie vom Template ab.

Die erste Datenbank, die ich mir vornehme, ist die absolut simple Einmasken-Applikation, die es in drei bis 8 Ausprägungsvarianten geben soll. Der nächste Schritt ist dann aber ein DB-Template, für das ich verantwortlich bin und das sich nach meinem jetzigen Kenntnisstand in rund 800 Applikationen auf zig Servern ausrollt. Und da ist mit solchen "Umschießereien", egal wie sie erfolgen, irgendwo Schluß mit lustig.

Und da kann man IBM mit seinem Design von Gestaltungsmöglichkeiten den Vorwurf nicht ersparen, daß die Schwächen im Userinterface bzw. der programmtechnischer Behandlung von dessen kohärenter Variation unübersehbar werden.

Die Einführung von Mehrsprachigkeit in gemischten Notes-Client/Web-Anwendungen in Views und Schaltflächenbeschriftungen ist genau so ein Krampf wie die fehlende Konfigurierbarkeit von stilistischen Grundelementen.

Dank und Gruß

Norbert

flaite:
Du kannst mit DXL Gestaltungselemente (Views, Ordner, Masken, etc.) und Dokumente ändern.
Es ist nicht besonders schnell, aber diese Farbschema-Änderungen finden ja nicht jeden Tag statt.
Man kann das so generisch programmieren, dass mehrere Datenbanken verarbeitet werden.
Du kannst natürlich auch Templates ändern.
Die Umschießereien-Projekte, über die ich hier rede, wurden btw. in komplexen Notes-Umgebungen von sehr großen Konzernen durchgeführt.

DXL, d.h. XML, ist eigentlich der richtige Weg zur systematischen Veränderung von Gestaltungselementen. Mein Vorwurf ist nur, dass dies immer noch nicht 100% sauber implementiert ist.

Gruß Axel

LN4ever:
Dear @All,

die gute Nachricht: ich habe etwas gefunden.
Die schlechte Nachricht: CSS im Notes-Client hat fast mehr Haken als Ösen.

Vom Entwicklecamp 2005:
http://www.visol.de/files/PassThru/$file/PassThru.pdf

bzw. Vortrag und Demo-DB:
http://www.visol.de/pages/ec2005.htm

Das schaue ich mir jetzt einmal genauer an. Aber die ultimative Zusammenfassung des Autors lautet schon:
It's like smelling the aroma of a delicious meal being
cooked in kitchen ... that never gets served.

Also: Erwartungen einschränken und sehen, ob etwas Brauchbares dabei herauskommt.

Gruß

Norbert

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