Domino 9 und frühere Versionen > ND7: Entwicklung
Fortschrittsbalken verwenden
Florian P.:
Hallo zusammen,
ich hoffe jemand kann mir sagen ob man diesen schönen Fortschrittsbalken den Notes, z.B. bei der Anlegung einer neuen Replika, verwendet auch in eigene Anwendungen aktiv einbauen kann. Ich habe zur Zeit das Problem das eine statistische Auswertung bei uns derzeit über ein paar tausend Dokumente rennt und dabei natürlich einige Zeit in Anspruch nimmt. Um den Endanwender nun auch zu zeigen das etwas passiert und der Thread seines Clients nicht im Nirvana gelandet ist würde ich gerne den Statusbalken einblenden. Die StatusBar als Kommunikationsmedium find ich zu unauffällig und Msgbox etc. halten den Prozess ja an der entsprechenden Stelle an und warten auf Nutzerinteraktion.
Ob das nun über LotusScript oder @Formulas wäre ist mir eigentlich egal. Nur Java komplexere Strukuten sollten es nach Möglichkeit nicht sein. Zur Not würd ich mir ein eigenes Form basteln und die Menubar darin emulieren, aber wäre ja schöner die internen Funktionen zu nutzen :).
Viele Grüße,
Florian
eknori:
http://www.notes411.com/dominosource/faq.nsf/0/40BB60FE6491291A80256D6E007AC182!OpenDocument
http://www.nsftools.com/tips/JavaTips.htm#javadialog
LN4ever:
Hallo Florian,
jeder, der einmal den Fortschrittsbalken à la carte du Notes eingebaut hat, hat ihn spätestens dann wieder ausgebaut, wenn er im Designer zum siebten Mal auf einen Fehler lief und feststellen mußte, daß er einen hängenden Thread hat.
Ich helfe mir heute viel lieber mit simplen Punktreihen als Print (wobei Print ein Speicherfresser ist - nicht zu viele nehmen).
Gruß
Norbert
Axel:
Ich benutze in fast allen Datenbanken den einbauten Progressbar von Notes. Die Klasse habe ich irgendwann mal aus dem Web gefischt. Ich habe sie mir in eine Script-Bibliothek gepackt.
Bibliothek mit Progressbar
Das Ganze läuft seit Jahren ohne irgendwelche Probleme.
Axel
LN4ever:
Hallo Axel,
genau diesen Code meinte ich, als ich schrieb, daß der den Entwickler in den Wahnsinn treiben kann.
Schon das Beispielprogramm enthält keinen Errorhandler, der ein
Delete cProgress
erzwingt. Und wenn das fehlt, hast du einen hängenden Task. Und das passiert beim Testen im Debugger andauernd. "Boot tut gut".
Die Auslagerung in eine Script-Library gefällt mir aber gut - und ich überlege mir, ob ich mir dies - erweitert um einen "Test"-Parameter, nicht doch einmal in die Sammlung aufnehme. Dann kann man mit einem Schalter aus dem aufrufenden Programm entscheiden, ob man das heikle Konstrukt ansteuert oder die Test-Primitiv-Variante wählt. Denn Eines ist klar: Chic ist der, und in einer ausgetesteten Umgebung mit zentralisierter Error-Rotine, die nie vergißt, das Delete cProgress anzusteuern, würde ich ihn auch einsetzen. Aber halt auch erst dann.
Gruß
Norbert
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