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Muss Software funktionieren?

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flaite:
Kommt eben immer auch auf die Nebenbedingungen an.
Hab hier sowas. Z.B. hat Damien Katz 1999 etwas in die Sandbox gestellt, mit dem man prima von aussen code in Design Bibliotheken, Datenbank-Scripte u.ä. schiessen kann. Nur macht das eben ab 15 kb Code in den Design-Dokumenten die Grätsche... und ich hab ein kleines DXL Projekt.
Ich glaub auch nicht, dass andere Archivierungssoftware wirklich einfacher ist.
Die muss eben mit sehr vielen verschiedenen Typen von Dateien zurechtkommen, hält lange IO-Verbindungen offen und dabei können immer Prozesse hängenbleiben... Parallele Prozesse.

koehlerbv:

--- Zitat von: guesswho am 15.04.08 - 19:40:48 ---... wusste nicht, dass es sich um das selbe Stück Software aus dem damaligen Thread handelt...
--- Ende Zitat ---

Jo, ich weiss es auch nicht - ich vermute nur. Aber das "Spiel" ist ja immer das gleiche ...


--- Zitat von: guesswho am 15.04.08 - 19:40:48 ---Mit so viel Unvermögen hatte ich nicht gerechnet...
--- Ende Zitat ---

Damit muss man immer rechnen. Wir kennen bei Ulrichs Lieferantenproblem zwar eventuell nur die Spitze des Eisbergs, aber ich habe schon weitaus schlimmeres erlebt. Und dabei sind jedesmal zigtausend Einheiten (oder mehr) der damals bei uns geltenden Währungen geflossen ...

Bernhard

eknori:

--- Zitat ---ok, wusste nicht, dass es sich um das selbe Stück Software aus dem damaligen Thread handelt
--- Ende Zitat ---
genau darum geht es ( immer noch )

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich noch ganz schreiben.

@Axel: Ist schon klar, daß es bei einer solchen Komplexität immer einmal haken kann.

Hier geht es aber um grundlegende Funktionalitäten. Ich werde auch den Eindruck nicht los, daß der Hersteller ganz genau weiss, wo es Probleme gibt.
Ich habe auch noch weitere Dinge in der Pipeline. Und die sind wahrlich nicht mehr lustig ...

Frage mich nur, ob die , die die Software bereits im Einsatz haben, diese Probleme nicht haben. Oder ignorieren die solche Sachen einfach ?

MaVo:
...


--- Zitat von: koehlerbv am 15.04.08 - 19:33:34 ---Es laufen so viele Deppen auf dieser Welt herum ... Und so lange nicht immer wirkliche Fachleute die Entscheidungen treffen, sondern an vielen Stellen "Manager", wird das auch nicht besser.

--- Ende Zitat ---

wie wahr ... und am Ende müssen die Fachleute, die nicht dazu befragt wurden, die Sache ausführen bzw. im schlimmsten Fall als rettende Feuerwehr eingreifen, um zu retten, was noch zu retten ist.

flaite:

--- Zitat von: eknori am 16.04.08 - 06:47:52 ---@Axel: Ist schon klar, daß es bei einer solchen Komplexität immer einmal haken kann.

--- Ende Zitat ---
Ist mir auch klar, dass du das weisst.  ;)
Im Namen des größeren Guten könnten die zumindest für ein bischen Transparenz sorgen, woran es denn nun technisch liegt. Glaub schon, dass die wissen an welchen Stellen das haken kann, aber die Mentalität ist wohl, dass man da aus Busyneßgründen nicht spricht. Würd mich an deiner Stelle auch wahnsinnig machen. 
Hab das aber auch oft gerade bei diesen nicht billigen Archivierungssystemen gehört.
- Ohne mich da wirklich tiefer mit auszukennen, aber längere Datei-Operationen sind irgendwie manchmal nicht immer 100% stabil. Hatte selbst das Problem bei meinem Eclipse Plug-in
- und war auch zwar an diesem Punkt nicht maßgeblich aber immerhin an einem Archivierungsprojekt beteiligt, dass freundlich ausgedrückt länger dauerte als zunächst geplant.
- Oder Versionierungssysteme. Da werden ja auch viele Files hin und hergeschoben. Hab bei den Anwendern die Team/CleanUp und Project/Clean rot eingekringelt. Ansonsten kann man das nicht benutzen und im Prinzip braucht man die nur, wenn etwas nicht so läuft. Mir fehlen da aber die Kenntnisse um zu wissen, was da tief im System schief läuft. Will mich da aber ein bischen reinlesen, weil mir das immer wieder über den Weg läuft. Das ist ja das gute an den Datenbanken egal ob relational oder Dokument-orientiert. Das ist wirklich stabiler. Achso. Die openSource xml-Datenbank Xindice hat bei mir auch zu massiven Problemen auf Dateiebene geführt.  ::)

Von Deppen würd ich da gar nicht sprechen. Es fehlt in diesem Bereich einfach an Transparenz und das wird eben ausgenutzt.

Gruß Axel

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