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Muss Software funktionieren?

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eknori:
Stellt euch mal ( vereinfacht dargestellt ) die folgende Situation vor:
Ihr kauft  ( gegen Zahlung von Geld, also keine Freeware ) ein Softwareprodukt. Dieses besitzt 5 Funktionen, die man dem User über eine zentrale Konfiguration anbieten kann.
Im ersten Informationsgespräch einigt man sich, daß 1 der 5 Funktionen dem User nicht notwendigerweise zugänglich sein muss.

Als Käufer entscheidest du dich aber später, diese Funktion doch zu nutzen. Problem: Die Funktion funktioniert nicht funktionabel ...

Der Hersteller sagt: "Die Funktion wollten Sie doch gar nicht ...Wir können Ihnen daß aber gerne nach Einwurf neuer Münzen funktionstüchtig machen ... "

 ??? ??? Aha ... So ist das also heutzutage. Wie gesagt, es handelt sich nicht um eine Individuallösung, sondern um Standardsoftware ( nein, nicht die mit den 3 Buchstaben ).


koehlerbv:
So macht man sich "Freunde" ... und wird ganz bestimmt nicht Haus- und Hoflieferant des Kunden. Wie dumm muss man sein, um so etwas zu verzapfen?
Ich habe heute in Stuttgart (weider mal - und ich fahre bestens damit) das Gegenteil gemacht: Kunde interessiert sich für ein Produkt. Produkt ist teuer, weil sehr aufwändig. Kuinde sagt: Wir bräuchten aber noch die - um beim Beispiel zu bleiben - Funktion 6 (von 5). Ich kenne die anderen Kunden - die sind nur noch nicht auf die Idee gekommen und würden sich auch über Funktion 6 freuen. Also wird sie eingebaut: Kunde (in Stuttgart) freut sich, die anderen auch (wenn sie es denn brauchen - ein Kreuz zur Aktivierung reicht aus) und wissen, warum sie Wartungsgebühren bezahlen.

Ich verstehe echt nicht, warum nicht wenige Firmen ihre Kunden oder potentiellen Kunden dermassen verprellen. Meine Erfahrung: Mangelnde firmeninterne Motivation und ebenso mangelnder Zusammenhalt. Zudem wird der König nicht erkannt ... und das ist eben nicht der Geschäftsführer.

Bernhard

eknori:
Unabhängig von der funktionierenden Funktion passierte auch noch Folgendes:

Als ich die Software zu Testzwecken mal auf meine Datenbank losgelassen habe, kam auch prompt und reproduzierbar eine freundliche Fehlermeldung: "Ich habe da was nicht gefunden". Die Meldung quiekt sich aber nicht über das WAS aus.
Ich habe dann mal den Hersteller gefragt: "Kannst mal bitte debuggen? Ich habe den Code ja nicht" "Da müssen Sie IBM fragen, das ist eine Notes Fehlermeldung".

Ich habe dann mal IBM gefragt; "Da müssen Sie sich schon an den Hersteller des 3rd Feten Produkts wenden, da haben wir nix mit zu schaffen."

Hmm, danke für die Info. Die Datenbank funktioniert übrigens seit 7 Jahren einwandfrei.

guesswho:
naja, gibts eben  ;D

Fehler in fremden Umgebungen kann kein Entwickler ausschliessen, aber bisschen Mühe muss schon sein.

meine 2 Cent
Jo

eknori:
Es gibt da noch eine Nicht-Funktion in der SOftware:

Man kann ( wenn es denn funktionieren würde ) mehere Datenbanken beackern, wenn man eine Gruppe aus dem Adressbuch auswählt. Die Software löst dann diese gruppe zur Laufzeit aus ... Wie gesagt, wenn es denn funktionieren würde.

Alternativ kann man aber auch mit Wildcards arbeiten. Das kennt man ja. Man trägt ein Verzeichnis ein + *.nsf oder was einem sonst noch so in den Sinn kommt. Hier beackert die Software dann alle Datenbanken in dem Verzeichnis. Sollte man erwarten. Wenn es denn funktionieren würde ...

Den Test mit Unterverzeichnissen habe ich dann erst mal nicht gemacht ...

Hat ja auch keine Eile; ein Fix für die Fehler ist ja erst im August verfügbar. Ob es dann fuktioniert  :-:

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