Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Entwicklung
Passwort für Notesdatenbank
koehlerbv:
Ich halte die Herangehensweise für falsch, Thomas. Wer im Bahnhofsrestaurant seine Autoschlüssel einfach auf dem Tisch liegen lässt, während er für "kleine Programmierer" geht, brauch sich auch nicht zu wundern, wenn er nach der Rückkehr vom Klo die Telefonnummer eines örtlichen Taxiunternehmens erfragen muss.
Wenn man eine DB dahingehend "sperren" will (was komplett gar nicht geht), dass man für jeden Zugriff ein Passwort braucht: Die Leute, die jetzt zu faul / zu vergesslich / zu blöd sind, mit Alt-F4 ihre Kiste zu sperren, werden dann das ganz, ganz grosse Jammern anfangen.
Ich denke, in diesem Thread ist alles gesagt. Der passende Spruch lautet ja: "Ich schliesse den Tresor auf - aber wehe, es geht dann einer hinein, wenn ich nicht aufpasse!". Dummfug ...
Bernhard
PS: Im "normalen Leben" funktionieren diese Leute doch auch ... Warum können sie diese einfachen Prinzipien nicht übertragen?
iukhdh:
Tja, die Sache ist ein weites Feld, würd ich mal sagen.
Im Grundsatz stimme ich Euch allen zu. Wir haben es in der unserer Abteilung besprochen und die meisten sind ebenfalls der Meinung dass man halt seinen PC sperren soll.
Aber leider, leider muss ich halt aus eigener Erfahrung sagen, dass das Leben halt nicht immer so ist wie man es gerne hätte. Ich sollte auch jedesmal, wenn ich aus dem Zimmer gehe, mein Telefon umschalten ... tja, von 10 mal aus dem Zimmer gehen vergesse ich es halt 5 mal. In der Hektik, in Gedanken usw ... usw.
Aber da es sich bei der DB halt um seeeehr heikle Daten handelt (Mitarbeiterbewertungen) ist es da halt um einiges schlimmer wenn was passiert.
Und egal wie man dazu steht, im Grunde kann ich die Kollegen schon verstehen. Warum um alles in der Welt kann man diese wichtigen Daten nicht einfach mit einem zusätzlichen Passwort, wie z.B. Dokumente in Word schützen und damit den Fall der Fälle etwas unmöglicher machen? Statt zig mal am Tag meinen PC oder Notes zu sperren, einmal eine DB mit Passwort versehen?
Nun gut, wie du sagtest, man könnte diese Diskussion ewig weiter führen, jeder hätte Punkte dafür oder dagegen.
Wichtig war mir eigentlich nur die Aussage das es letztlich nicht geht, was auch unser Wissenstand war, aber man weiss ja nie ...
Leider Gottes sitzen die Betroffenen an höherer Stelle und werden vermutlich keine Ruhe geben. Und da Ober wie überall Unter sticht, werden wir uns wahrscheinlich eine Lösung ausdenken müssen, und die wird dann darauf hinauslaufen, dass ausserhalb der heissen Bewertungszeit den Kollegen einfach die Berechtigung entzogen wird, damit zumindest in den 9 Monaten wo man sie nicht braucht alle ruhig schlafen können ;)
Gute Nacht zusammen
Thomas
joringel:
Grundsätzlich schließe ich mich den Vorpostern an. Vielleicht hilft Dir aber auch schon ein
@Command([ToolsUserLogoff])
im QueryClose der Datenbank (Datenbankscript).
Gruß
Peter
iukhdh:
Danke für den Tipp,
aber das ist sicherlich keine Lösung, da wir ja nicht nur eine DB haben sondern alles mögliche über Notes abwickeln. Daher müssen die Kollegen ja auf jeden Fall im Notes angemeldet bleiben.
Jetzt schaumermal wie sich das ganze weiterentwickelt, vielleicht wird es ja akzeptiert dass es keine Passwortlösung gibt.
Thomas
dirk_2909:
Wie wäre es denn, wenn Du bei jedem Dokumentöffnen eine "Passwortabfrage" einbaust?!
Ist zwar für den berechtigten Benutzer umständlich, aber so ist das Risiko minimiert, dass unberechtigte Benutzer Dokumente öffnen.
Das Design der DB solltest Du dann aber auch verbergen, damit über die Dokumenteigenschaften keine Inhalte gelesen werden können.
Aber die berechtigten Benutzer müssen, bevor sie das Zimmer verlassen, alle geöffneten Dokumente (Mitarbeiterbewertungen) schließen !!
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