Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Entwicklung
Telefonnummern Parsen
guesswho:
Hallo Robert,
nein, das würde ich niemals sagen. Ich sag mal so, es wird mir einfach schlecht, wenn sich Variablen und Arrays ständig wiederholen, wenn (fast) gleiche Kostrukte so oft auftauchen. Das geht definitiv einfacher, lesbarer und besser wartbar. Aber vielleicht bist du noch am Anfang und willst das noch überarbeiten. Dann mach das später.
Allerdings: das ist dann wie neu programmieren....
mal ganz einfach
For i = 1 to 9
replaceArray(i) = " "
next
wenn dein Array auf 15 anwächst, dann machst du aus 9 eben 15, aber auch das ist noch zu umständlich, was soll man denn mit leeren Inhalten in einem Array ?!
Da solltest oder könntest du wahrlich noch manches optimieren. Ich kann das imer noch nicht von oben nach unten durchlesen. Nicht böse gemeint, aber ganz ehrlich...
Ist nicht böse gemeint, nur ein Hinweis von meiner Wenigkeit.
Jo
bikerboy:
Ja geb dir ja recht, habe auch elegantere Lösungen,
das war ja auch nur der erste Anlauf Quick and Dirty.
Mal sehen wann ich vom Chef Zeit dafür bekomme
guesswho:
Robert,
dachte ich mir, a-bär denk immer dran: The Problem with quick an dirty is that the Dirty remains much longer than the Quick... ;D
Edit: Ein Chef ist nicht dafür da, Zeit zu geben. Tut ein Chef auch nie. Da musst du klar sagen, hab ich Zeit, dann mach ich das gern und gut, hab ich die Zeit nicht, dann sabbel ich das hin. Oder Kampfstrategie: Entweder ich krieg Zeit für das Projekt (und den Lerneffekt!!!) oder ich kann das nicht umsetzen! Wenns dann klemmt, Finger raus, Chef fällig. Tschüss Chef, vielleicht kommt ja was Besseres nach...
Jo
LN4ever:
Lieber Radlbub,
Telefonnummern parsen, um sie in ein standardisiertes Format zu bringen, ist sehr sinnvoll, weil man damit dann z.B. CTI-Anbindungen von Applikationen realisieren kann. Aber welchen Sinn es machen soll, Telefonnummern in mehrere Felder zu zerschnippseln, kann und will mir nicht einleuchten. Ich habe nämlich seit Jahren eine Anwendung, in der der Programmierer genau diese Zerteilung vorgesehen hat, an die sich die Anwender aber beim Ausfüllen nicht halten.
Jede Einzelinformation der zerteilten Telefonnummern findest du normalerweise auch in anderen Feldern - und dort viel besser (Land, Ort).
Hintergrund geparster Nummern für eine Telefonanbindung ist doch die Frage, wie viele Teile der Nummer du in welchem Umfeld für einen bestimmten Anrufer nicht mitwählen mußt. Und das kannst du am einfachsten ermitteln, wenn die komplette Telefonnummer in einem einzigen Feld steht.
Überleg es dir gut, ob du wirklich 4 Felder füllen willst. Mein Tip: Parsen Ja, zerschnippseln Nein.
Gruß
Norbert
diali:
also zum Thema CTI, es spielt keine Rolle für CTI wo ich mich befinde und wo der angerufene sich befindet. Man übergibt immer die komplette Rufnummer inkl. der Landesvorwahl. Damit kann die Anwendung auch länderübergreifend verwendet werden und sich (sofern richtig konfiguriert) die Telefonanlage darum kümmert, ob es sich um anlageninterne Anrufe oder externe Anrufe handelt und diese richtig routet.
Im Handy gibt man auch nur die Nummern im internationalen Format ein, weil sonst die Telefonnummern im Ausland nicht funktionieren. Wer hier die Nummern falsch eingetragen hat, muss entweder im AUsland jedesmal die Nummer von Hand wählen oder seinen Einträge berichtigen. Genau so verhällt es sich bei einer Anwendung, die falsch bedient wird.
In einigen meiner Anwendungen zerlege ich die Telefonnummer bei festnetzanschlüssen auch in 4 Zahlenfelder (Landeskennung, Ortsvorwahl, Anlageneinwahl, Durchwahl). Dabei handelt es sich um reine Zahlenfelder und außer dem Anlageneinwahlfeld um Pflichtfelder. Landeskennung und Ortsvorwahl kommen dabei aus einer zentralen Datenbank.
Vorteil die Nummer kann für den Anwender in jeder Form formatiert angezeigt werden und es schleichen sich weniger Schreibfehler ein. Außerdem muss die Nummer dann nicht mehr geparst werden.
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