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Gestaltung barrierefreier Internetangebote
flaite:
Gebrechen bei Körper und Sinnen beziehen sich aber sicher nicht zu 30% auf die Augen. Bei meinem Vater ist es z.B. die Fähigkeit des Hörens bei einem hohen Nebengeräuschpegel.
Im übrigen gilt für mich der Satz "There is not something like a free lunch". Jedes Requirement verursacht Kosten.
Und "Autorenwerkzeuge" fürs Web sind nun wirklich ein moving target. Unglaublich viele Unternehmen sind da nämlich sehr wechselbereit. Nehmen wir an, dass diese Wechsel letztlich effizient sind, dann erhöht die Erfüllung des nicht-funktionalen Requirements Barrierefreiheit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kosten für einen Wechsel der gesamten Autorenwerkzeuge.
Bei jedem Feature muss Barrierefreiheit mitbedacht werden. Z.B. ist das mit Ajax features nicht unbedingt immer so einfach. Für viele Anwender bringen aber Ajax-Features Vorteile.
Es kommt eben imnsho oft zu Zielkonflikten zwischen unterschiedlichen Requirements. Nicht vorhandene "langfristige Kosten" würde bedeuten, dass die Einführung von Barrierefreiheit irgendwann positive returns on investments für den Einbau neuer Features bringt. Das glaub ich nicht. Es bleibt ein Kostenfaktor, dessen Gewicht aber mit der Zeit abnimmt. Zumindest solange man nicht das gesamte Autorenwerkzeug austauscht.
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