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Bürowahnsinn
tks:
Gefunden auf spiegel-online.
Interessant. Statt die erhoffte Effizienz zu bringen, behindert der ganze technische Schnickschnack nur. Ich kann das irgendwie schon bestätigen. Wenn ich, während der Arbeit, 'ne neue Mail bekomme oder das Handy dengelt, schau ich sofort nach und bin dadurch abgelenkt.
Zudem versuchen die Unternehmen durch Einsatz von Technik Personal zu sparen, was m.E. den vorgenannten Effekt noch verstärkt. Statt, wie in dem Artikel angedeutet, nun eine Lösung in nochmehr Einsatz von Technik zu suchen, sollten die Unternehmen vielleicht über ein Plus an Personal nachdenken. Das Fassungsvermögen eines menschlichen Hirns ist endlich.
Glombi:
Kiffen bringt mehr als Mails lesen O0
Am schlimmsten finde ich das ständige Geblinke und Gepiepe von Skype oder Sametime, wenn man angechattet wird. Daher ist das meistens auch aus.
m3:
Thomas, wer zwingt Dich, a) Mail die ganze Zeit offen zu haben und b) auch die Notifikation aufgedreht zu haben? Niemand!
Machs wie glombi oder ich - einfach abdrehen.
Mail wird bei mir 3x am Tag aufgemacht. In der Früh, nach der Mittagspause und ca 30 Min bevor ich gehe, um auf ev. dringende Anfragen noch antworten zu können. Für dringendes hab ich Sametime laufen (mit do not disturb). Dort um am Telefon kann ich die Leute recht schnell abwimmeln, wenn es nichts wirklich dringendes ist - mit der Zeit lernen sie es.
A fool with a tool is still a fool.
Technische Lösungen können selten organisatorische Probleme lösen.
flaite:
Viele können einfach mit dem technischen Kram nicht richtig umgehen.
Man sollte schon
- Ordner nutzen.
- nicht die ganze Zeit in die Mail starren.
- die Arbeit strukturieren (getting things done von Allen oder so kann helfen).
Da bin ich schon mit mir genug beschäftigt, weil ein einfacher Fall in Sachen Arbeits-Strukturierung war ich sicher nie. Und hab keine Zeit mir Gedanken um Leute zu machen, die das irgendwie nicht geregelt bekommen (es sei denn ich bin betroffen, weil sie sind Kunden oder Kollegen sind). Ich bin kein Journalist und hab deshalb keine Zeit mir Gedanken um irgendwelche hypothetischen Fälle zu machen.
Anstatt das zu Problematisieren, sollte jeder für sich selbst nach Lösungen suchen. Dass Multitasking kein Spaß sondern eine am besten zu vermeidende Herausforderung ist, halte ich für eine Tatsache. Gibt aber in der neueren Arbeitsmethodik und Managementtheorie eine Menge nutzbarer Ansätze, die beim gegensteuern helfen.
Gruß Axel
Ralf_M_Petter:
Ich meine es kommt immer auf sein Aufgabengebiet an. Meine Benutzer würden es mir schön danken, wenn ich nur 3 mal am Tag ins Mail schaue. Wenn ein Benutzer nicht mehr weiter weiß erwartet er zu Recht prompte Hilfe.
Grüße
Ralf
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