Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme
Lotus Notes über VPN Tunnel
Wieland:
Hallo an alle,
ich komme aus der Microsoftwelt (SQL Server, Exchange, Word, Excel etc.) und habe ein paar Fragen zu Lotus Notes. Bin also völliger Lotus Laie.
Ein Kunde von mir (und seine Mitarbeiter) muß/soll per Lotus Notes mit seinem Lieferanten in Schottland kommunizieren und Aufträge etc. wohl direkt eingeben. Geplant hat dies der Lieferant in Schottland. Dies soll per VPN Tunnel und Notes Client funktionieren. Da ich den hiesigen Kunden seit 18 Jahre betreue liegt es nun an mir die Sache zu verwirklichen. Nun meine Frage.
Geht das, wenn ja wie schnell ist das? (Beim SQL Server / Exchange wäre das kein Problem aber ich kenne Notes nicht)
Wenn es klappt, öffnet sich der Lieferant in Schottland nicht zu sehr? D.H. könnte von hier aus per Lotus Entwicklerumgebnung nicht dort Daten manipuliert werden (Kundenlisten komplett downloaden etc.).
Wäre eine Terminalsitzung nicht sicherer? Also VPN Tunnel und in Schottland läuft nur die Terminalemulation. Zum Eingaben von Aufträgen und einfachen Abfragen reicht das.
Gibt es bekannt Probleme mit Microsoft Software (Word, Excel, Outlook 2003 etc., Antivirusprogrammen etc.)
Letzte Frage, welche Komponenten benötige ich um mir Lotus mal komplett auf einem Testrechner (ohne Verbindung zu einem Netz etc.) anzusehen. Reicht hier der Download der einfachen Clientsoftware oder benötige ich auch die Domio Seversoftware?
Mit freundlichen Grüßen
Wieland Scherkenbach
koehlerbv:
Wieland, Du solltest Dir für solche Stunts dringend einen Kollegen aus der Notes / Domino-Welt als Partner ins Boot holen (vielleicht ist der dann ja auch sehr froh, wenn er im Gegenzug bei Bedarf auf MS-Fachwissen zurückgreifen kann).
--- Zitat von: Wieland am 26.02.07 - 19:26:28 ---Geht das, wenn ja wie schnell ist das? (Beim SQL Server / Exchange wäre das kein Problem aber ich kenne Notes nicht)
--- Ende Zitat ---
Natürlich geht das - warum sollte das anders sein als mit MS SQL oder Exchange?
--- Zitat von: Wieland am 26.02.07 - 19:26:28 ---Wenn es klappt, öffnet sich der Lieferant in Schottland nicht zu sehr? D.H. könnte von hier aus per Lotus Entwicklerumgebnung nicht dort Daten manipuliert werden (Kundenlisten komplett downloaden etc.).
Wäre eine Terminalsitzung nicht sicherer?
--- Ende Zitat ---
Was hat VPN damit zu tun? Der Dominoserver hat sein komplett eigenes Sicherheitskonzept und -system. Das VPN stellt hierbei nur sicher, dass "zwischendurch" niemand was wegfängt oder einbricht. Es gilt hier vielmehr sicherzustellen, dass der Domino an sich sicher eingerichtet ist - was ja schlechterdings Deine Aufgabe sein kann.
--- Zitat von: Wieland am 26.02.07 - 19:26:28 ---Gibt es bekannt Probleme mit Microsoft Software (Word, Excel, Outlook 2003 etc., Antivirusprogrammen etc.)
--- Ende Zitat ---
Nein.
--- Zitat von: Wieland am 26.02.07 - 19:26:28 ---Letzte Frage, welche Komponenten benötige ich um mir Lotus mal komplett auf einem Testrechner (ohne Verbindung zu einem Netz etc.) anzusehen. Reicht hier der Download der einfachen Clientsoftware oder benötige ich auch die Domio Seversoftware?
--- Ende Zitat ---
Der Client alleine reicht hier nicht, da er nicht die ganze Umgebung bei Deinem Kunden und in Schottland nachbildet. Und wenn Du Dir das System komplett und richtig installierst, müsste Dein Kunde sehr viel Geld bezahlen, damit Du keinen erheblichen Verlust erleidest.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich Kollegen hier aus dem Forum bereit erklären, Dir hier partnerschaftlich zu helfen.
Bernhard
Hive:
Da geb ich Bernhard vollkommen recht. Zu dem ist da nicht nur die Frage ob es möglich ist sondern auch welche der Möglichkeiten eingesetzt werden sollte.
Wenn z.B. mit großen Datenbanken gearbeitet werden muss macht eine Client-VPN-Server (in Schottland) keinen Sinn weil die Bandbreite wahrscheinlich nicht Ausreichen wird.
Es gibt soviele Kleinigkeiten, die für einen erfahrenen Lotus Profi 5 Minuten kosten diese zu klären und umzusetzen, die bei einem Laien am Ende weil der Ansatz nicht ganz richtig war 100te € der Nachbesserung erfordern.
Also lieber gleich kurz und schwerzlos einen Lotus Notes Spiezialisten holen. (Wenigstens ist man dann selber nicht der Idiot der die Schelte abbekommt)
Mfg KAI
Ralf_M_Petter:
@Kai!
Sorry, aber was hat die Datenbankgrösse mit der VPN Bandbreite zu tun. Entscheidend sind dafür ja nur die übertragenen Daten. Unser Aussendienst repliziert mit unserer CRM Anwendung die auf mehrere Datenbanken aufgesplittert mehrere Gigabyte groß sind. Er bekommt aber natürlich nur die Daten repliziert, die auch für sein Verkaufsgebiet relevant sind. Deshalb ist auch eine Replikation über 64 KB möglich. Das ganze ist mit einer Cisco VPN Lösung abgesichert. Meiner Meinung nach braucht der Ursprungsposter auch nicht unbedingt Unmengen an Know how einkaufen. Ich denke er wird von seinem Partner in Schottland einen Notes Client mit Installationsanleitung bekommen und die Sache hat sich. Eventuell kann der Ursprungsposter seine Bedenken noch einmal genauer formulieren. Aber prinzipiell ist die Sache mit VPN völlig unkritisch. Und um die Sicherheit werden sich schon die Leute in Schottland Gedanken machen die sicher schon Erfahrung mit Domino haben.
Grüße
Ralf
Hive:
Ich denke nicht dass es jetzt hier darum geht was man mit Lotus wie machen kann. Als Lotus Profi hast du eine Ahnung was du machst, genau wie ich. Deswegen stellen wir auch keine Fragen wie Wieland.
Es geht um die Lösung Wieland's Problems und die liegt, denke ich, nicht hier im Forum..
KAI
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