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Mail Relay / Pop Retriever

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zeromancer:
Ich werd blöd!
Hallo Leute!

Seit ein paar Tagen habe ich meinen Domino auf Linux umgestellt. Vorher unter Win hatte ich folgende Konstellation, um Mails zu senden und diverse POPs abzuholen:

Domino SMTP Out auf 25
Domino SMTP In auf 26

SMTPAuth dazwischen, da mein ISP bei SMTP die Authentifizierung verlangt, was Domino ja bekanntlich nicht kann.

Als Pop-Retriever lief ein Notesclient, bei dem die Konten eingerichtet waren und der die Mails in meine Servermailbox gespeichert hat. Da nur ich als Nutzer dort Mail verwende, war das ok.

Nun unter Linux: SMTPauth mache ich mit postfix, geht super. Nur das Retrieven ist so eine Sache.
Fetchmail holt zwar die Mails ab, speichert diese aber in /var/mail/user - ich will aber, dass er an localhost auf Port 26 (oder sonst einen anderen, den ich in Domino einstellen würde) sendet.

Ich bringe fetchmail einfach nicht dazu, wie es das machen soll - bin am Ende meiner Tüfteleien.
Kann mir jemand den entscheidenen Tipp geben?

Oder wenn es eine andere, evtl. gescheitere Lösung gibt, wäre es auch klasse. Ich habe keine Lust, in einer Windows-VM auf dem Server einen Notesclient laufen zu lassen - das wäre echt krank :D

zeromancer:
Leute, kann das sein? Niemand dafür eine Lösung?
Ich gebe zu, das ist krank, was ich machen will - aber ich haue Notes eh gleich in die Tonne und mache alles mit Thunderbird - ich bekomme es nicht alleine hin!

m3:
SMTP am Domino aktivieren (ev. auf anderen Port) und fetchmail so konfigurieren:

--- Code: ---defaults
        set no bouncemail
        set invisible
        set daemon 120     # poll every 2 minutes

poll
        pop3.example.com
        protocol pop3
        user "example"
        password example_password
        nokeep
        fetchall
        smtpname empfaenger@deinedomain.at

--- Ende Code ---

P.S.: Du willst Dir die manpage zu fetchmail, Kapitel smtphost ansehen. Dort steht auch, wie man einen anderen Port angeben kann.

zeromancer:
Danke, m3, aber genau das habe ich bereits durch. Domino schickt die Mails, die reinkommen sofort wieder an postfix weiter, den ich für smtpauth benutze.
Ich denke das Problem ist, dass alles auf einer Maschine betrieben wird.

Ein anderes ist wieder Domino: es erwartet die Internetmailadresse im Personendokument wenn ich dort "icke@local" eingebe, würde das direkte zustellen mit fetchmail vielleicht gehen, nur senden ginge dann nicht mehr, weil postfix mit diesem Namen senden würde - mein dusseliger Provider weist die Mail dann mit DNS lookup failure zurück.

koehlerbv:

--- Zitat von: zeromancer am 31.01.07 - 22:50:28 ---... aber ich haue Notes eh gleich in die Tonne und mache alles mit Thunderbird ...
--- Ende Zitat ---

Klar - Thunderbird ist ja auch ein ausgewiesener Mail-SERVER  ;D

Weiters: Warum bleibst Du nicht bei Windows, wenn es bei der Linux-Adminstration hapert? Dem Domino ist ja das Betriebssystem ziemlich egal. Welche Software bietet schon diese Auswahl?

Bernhard

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