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Glombi:
Der Ziehungsbeamte, der den ordnunsgemäßen Zustand des Ziehungsgerätes kontrolliert, muss doch meiner seine Atomwaage auch kontrollieren, dass alle Kugeln gleich schwer sind. Alles andere wäre doch grob fährlässig und würde Sammelklagen in Millionenhöhe nach sich ziehen  ;D

Ausserdem erschliesst sich mir nicht, das weiße Farbe leichter als schwarze Farbe ist. D.h. wenn man bei jeder einstelligen Zahl eine weiße (unsichtbare) daneben schreibt, müsste es wieder stimmen  ;)

diali:
mal zum Roulette, spielen wir es doch mal für eine Frabe durch.
Ich setze auf black, Einsatz und Gewinn sind in Euro

Farbe, Einsatz, Gewinn, Summe Einsätze
rot, 10, 0, -10
rot, 20, 0, -30
rot, 40, 0, -70
...
rot, 10*2^x, 0, -10*2^(x+1)-10
schw., 10*2^(x+1), 10*2^(x+1) + Einsatz, 10

d.h. sobald das erste mal meine Farbe kommt, habe ich 10 Euro (meinen ersten Einsatz) gewonnen.

Fange ich gleichzeitig mit dem doppelten Einsatz (also 20 Euro) auf schwarz an, dann gewinne ich bei jedem Spiel 10 Euro entweder von rot oder von schwarz.

Irgendwann muss ich mal mit der Farbe aufhören, die gerade gewonnen hat und die andere Farbe zu Ende spielen.

Kommt eine Null wird der Einsatz eh auf der Farbe geparkt und darf fürs nächste Spiel nicht verändert werden - ist wie einmal aussetzen, kommt dann nochmal die Null, habe ich auf beiden Farben verloren, also verdopple ich beide Einsätze.

Ansonsten ist immer ein Einsatz auf eine der beiden Farben 10 Euro.

Wenn jemand zu Hause ein Roulettspiel besitzt, kann er das System gern ausprobieren. Im richtigen Spiel gibt es wie gesagt die Grenzen mit dem Limit und irgendwann macht das Casino halt zu, bis dahin muss ich beide Einsätze mit einem Gewinn aus dem Spiel gebracht haben.

Keine Ahnung ob so ein Spiel erlaubt ist oder ob man da einen Rauswurf riskiert.

pd:
Das beste System ist, irgendwelchen Leuten aufschwatzen, man hätte ein System, deren Geld kriegen und dann verzocken. Im Glücksfall fifty fifty aufteilen, wenns daneben geht hat man 0 Verlust ;-)

Patrick

Glombi:
In Wikipedia steht eigentlich alles mit einfachen Worten erklärt - auch die Martingale-Strategie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Roulette_%28Gl%C3%BCcksspiel%29


--- Zitat ---Beim Roulette werden eine Menge unterschiedlicher Strategien empfohlen, wie im Falle eines Gewinnes oder Verlustes weiter verfahren werden soll. Durch mathematische Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung und unter Berücksichtigung des Einsatz-Gewinn-Verhältnisses läßt sich eindeutig aussagen, dass bei wiederholtem Spiel auch bei optimaler Strategie auf Dauer jeder Spieler Geld verliert.

Es bleibt also höchstens die Frage: „Welche Spielweise führt bei wiederholtem Spiel zum geringsten Verlust?“ Auch hier liefert die Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Antwort: Die vielen Spielern bekannte Progressionsstrategie Martingale, bei der ein Spieler mit einem Grundeinsatz beginnt und im Verlustfall so oft den Einsatz verdoppelt, bis er gewinnt, führt auf Dauer zwar nicht zu einem Gewinn, aber zum geringsten Verlust, falls der Spieler rechtzeitig aufhört. Wenn der Ausstieg nicht rechtzeitig erfolgt, bringt diese Strategie jedoch hohe Verluste.

--- Ende Zitat ---

Andreas

diali:
dort steht doch genau was ich beschrieben habe.

--- Zitat ---Die Strategie des Verdoppelns bei Verlust geht nicht auf, weil zum einen die Einsätze dramatisch schnell ansteigen, z.B. beträgt der Einsatz bei 10 Euro Grundeinsatz nach dem elften Verlust in Folge bereits 20.480 €, zum anderen beim Spiel Einsatzobergrenzen (Limits) gelten, die häufig spätestens nach 10 oder 11 Würfen (Coups) in Folge erreicht sind und ein strategiekonformes Weiterspielen verhindern. Ohne diese Einsatzobergrenzen würde z.B. die Strategie des Verdoppeln bei ausreichendem (unendlich hohem) Kapital in jedem Fall zum Gewinn führen, wenn auch nur in Höhe des anfänglichen Einsatzes, im Beispiel also ein Gewinn von 10 Euro bei mehr als 20.000 Euro Einsatz nach 11 Coups.
--- Ende Zitat ---

Bin überrascht, was alles bei Wikipedia steht.

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