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domingo - Open Source Java-API für Lotus Notes/Domino

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kriede:
Due to the big feedback with many questions, tips, feature-requests and acceptance, we decided to publish a new release 1.3 with answers and fixes to all questions to all previous releases.

This release adds new methods for dealing with attachments, the whole bunch of functions related to full-text search and many other details. It also improves handling and reporting of misconfigurations like incomplete classpath or PATH.

Please read about all further changes here:
http://domingo.sourceforge.net/changes-report.html

Here you can download domingo 1.3:
http://domingo.sourceforge.net/download.html

Best regards
Kurt Riede

beck et al. projects GmbH, München
http://www.bea-projects.de/

Prince:
Wahrscheinlich eine ziemlich doofe Frage, aber ich bin kein Notes-Profi.

Aber warum domingo?

Man kann doch ganz normal die notes.jar usw. in Eclipse importieren und damit auf die Notes-Objekte zugreifen. Dazu stehen dann noch alle Funktionen zur Verfügung.

Danke für die Aufklärung.

kriede:
Hallo Prince,

Klar kann auch das notes.jar eingebunden werden und die Notes-Java-API benutzt werden. In der Tat mach das bisher viele so. Allerdings kämpfen die meisten dann mit der Speicherverwaltung von Lotus Notes, die, anders als in Java gewohnt, explizit erfolgen muss, um Speicherlöcher oder gar einen Absturz von Lotus Notes und der Java-VM zu vermeiden.

Weitere Probleme können bei multithreading-Anwedungen entstehen, denn eine Notes-Session kann nicht beliebig von verschiedenen Threads gemeinsam benutzt werden. Ausserdem muss jeder Thread, der die Notes-Java-API nutzen möchte, bei Notes angemeldet werden. Insbesondere bei Anwendungen mit Benutzerschnittstellen, bei denen jede Aktion einen neuen Thread erzeugt, entstehen dadurch Performance- und Stabilitätsprobleme.

Domingo selbst nutzt intern das notes.jar, trifft aber einen Menge von Massnahmen, um den Entwickler von o.g. Problemen erfolgreich freizuhalten.

Gruß
Kurt

flaite:
Kurt Riede hat definitiv recht.
Vereinfacht gesprochen müssen Domino Objekte ähnlich wie swt-Objekte in Eclipse-Entwicklung im Code selbst entsorgt werden. Ansonsten kommt es irgendwann dazu, dass es keine offenen Verbindungen mehr gibt (die Erklärung ist ziemlich unvollständig und doof, aber es ist heiss und es ist Freitag und ich müsste nachschlagen).
Dieser Fehler macht sich aber erst nach einiger Zeit bemerkbar, fällt also nicht unbedingt während der Entwicklung auf und möglicherweise erst in Produktion. Und das kann eine Menge Ärger versuchen.
Meine Augen haben eine MENGE auf Domino zugreifenden Java Code gesehen,  der das nicht berücksichtigte. Domingo beseitigt also eine Sache, die in der realen Welt für wirkliche Verwirrung sorgt.

Gruß Axel

Prince:
Danke für Eure Erklärungen. Hört sich vernünftig an.

Noch eine Frage: wieso legt domingo nicht alle Methoden der API frei?

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