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Technical Conference in Karlsruhe
flaite:
--- Zitat von: Semeaphoros am 21.05.06 - 22:11:54 ---Refactoring gehört nicht zum Wortschatz von Noties.
--- Ende Zitat ---
???
Interessanterweise war der Begriff Bestandteil von Gesprächen, die ich in 2 unterschiedlichen Notes Consultings geführt habe.
Wer bitte definiert, was ein Notie ist?
Es ist aus meiner Sicht völlig egal, wo ein Begriff herkommt. Wenn der Inhalt des Begriffes ökonomisch Sinn macht, setzt er sich durch.
--- Zitat von: Semeaphoros am 21.05.06 - 22:11:54 ---Ich interpretiere es so: Man benutzt das Notes-Plugin für den Managed Client, und kombiniert mit der Technologie, die man für den Workplace Designer entwickelt hat. Damit ist es ein Zwischending zwischen einem Wrap des "alten" Designers und einem Plugin, was schlussendlich am schnellsten zu für den Entwickler sichtbaren Neuerungen führt.
--- Ende Zitat ---
Das Problem sind die Seiteneffekte von diesen ganzen Entscheidungen, wie schön sie auch immer beschrieben werden. Die Entscheidungen fallen immer auf der Basis von unvollständigen Information. Von "am besten" kann - auf jeden Fall in diesem Stadium - imho überhaupt nicht gesprochen werden.
IBM kann wg. zu großer Komplexität gar nicht sehen, was der effizienteste Weg ist. Deshalb find ich das auch total interessant.
Semeaphoros:
Axel, Sprache funktioniert garantiert nicht so, wie Du es ihr gerne befehlen möchtest. Dies zum ersten Punkt.
Beachte weiter, von Effizienz war bisher überhaupt nicht die Rede, weder von IBM, noch in meinem Post, damit verpasst Dein Kommentar den Zusammenhang. Natürlich kann man von Effizienz reden, aber nicht als Antwort auf ein Zitat von mir.
flaite:
--- Zitat von: Semeaphoros am 22.05.06 - 20:56:26 ---Axel, Sprache funktioniert garantiert nicht so, wie Du es ihr gerne befehlen möchtest. Dies zum ersten Punkt.
--- Ende Zitat ---
Befehlen? Ich?
Ich habe lediglich gesagt, dass aus meiner empirischen Erfahrung heraus in Gesprächen mit 2 Notes Consultings der Begriff "Refactoring" sehr häufig fiel.
"Refactoring gehört nicht zum Wortschatz von Noties" ist somit eine deterministische Aussage, die sich im Widerspruch zu meinen persönlichen emprischen Erfahrungen befindet.
--- Zitat ---Beachte weiter, von Effizienz war bisher überhaupt nicht die Rede, weder von IBM, noch in meinem Post, damit verpasst Dein Kommentar den Zusammenhang. Natürlich kann man von Effizienz reden, aber nicht als Antwort auf ein Zitat von mir.
--- Ende Zitat ---
Es ist mir überhaupt nicht möglich den Weg über den Domino Designer eclipsed wird, nicht als eine Effizienzfrage zu sehen. Mit nicht-nachhaltigen Schnellschüssen wird Lotus Domino Marktanteile abgeben. Der Grad der Javanisierung (d.h. letztlich immer nicht-OLE/COM) von Eclipsefizierungsprozessen wird oft als Indikator für die Nachhaltigkeit der Eclipsefizierung angesehen (z.B. letztens auch auf Javalobby bzgl. der Borland Tools). Ich halte es für einen recht guten Indikator, weil eben genau dadurch Flexibilitätsspielräume geschaffen werden. Einfach ein vorhandenes COM/OLE Interface mit einer Eclipse Oberfläche zu überziehen, führt zu Starre.
Mit der Javanisierung würde ein frisches, besseres Verständnisses der Funktionsweise von Domino Designer entstehen.
Gruß Axel
Ralf_M_Petter:
Ich muß Axel Recht geben. Der Punkt ist einfach, dass der Designer in Eclipse nur Sinn macht, wenn er nachher auch wirklich Eclipse ist und nicht ein OLE Objekt in einem dummen Eclipse Plugin. Das einzige was man noch überlegen kann ist ein Schritt für Schritt Wechsel das heisst. Als erstes macht man die OLE Geschichte und setzt dann Schritt für Schritt jeden Bereich in echtes Plugin um. Die Priorität läge dabei auf dem Source Editor für Lotus Script. Wobei ich ehrlicherweise dem Lotus Script keine Träne nachweinen würde, wenn Lotus script durch java ersetzt würde. Wohlgemerkt natürlich mit Java das auch das Frontend unterstützt.
Grüße
Ralf
flaite:
Jens.
Der Hinweis auf:
"Das ist eine deterministische Aussage, die eventuell die empirische Realität nicht widerspiegelt" oder die Kurzfassung: "Das ist Fantasy Stuff" ist mein neues Lieblingssteckenpferd in Projektgesprächen.
Irgendwie will Lotus das jetzt ja machen.
Ich weiss nicht wie das geht.
Ich weiss nur, dass ich ihnen eine konstruktiv-kritische Community für diese Aufgabe wünsche.
Durch Ole/Com wird die Sache nur noch weiter verbuddelt. Um dann was zu ändern, benötigt man Leute, die sich
a) mit dem Eclipse Plug-in auskennen und
b) wissen wie die OLE/Com Schnittstelle ungefähr aussieht und
c) wissen wie Domino Designer im Innern funktioniert.
Das sind eben so Fragen. Natürlich ist der Eclipse Editor gut. Nur dürfen solche weitergefassten Fragen nicht ausser Acht gelassen werden.
Ein großer Vorteil, den ich aus Eclipse ziehe, besteht darin, dass ich da allemöglichen Produktiv-Plugins nach meinen Vorstellungen von effizienten Arbeiten zusammenstöpseln kann und das heutzutage echt funktioniert. Dafür ist aber eine tiefe Integration zumindest mittelfristig wichtig. Sonst bleiben einfach viele Elemente in Domino Designer classic gekapselt/vergraben.
Bezüglich der Sprache scheint sich - wenn ich die Aussagen von der JavaOne richtig verstehe - eine Aufweichung zu vollziehen. In Java6 (Mustang) wird viel Nachdruck darauf gelegt, die JVM als Plattform gegenüber anderen Sprachen zu öffnen. Gegen ByteCode Generierung aus LotusScript ist aus meiner Sicht nicht viel einzuwänden. Es gibt heute sogar ein Projekt, in dem aus VisualBasic Java Bytecode generiert wird. Das ist schon ziemlich nah.
(semplice hier -> http://www.javaposse.com/index.php?post_id=92703 )
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