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GEZ, der 1.April ist doch erst Morgen...?
flaite:
Billy,
schön, dass die neue Technologien nutzen wollen, um nicht vom Markt verdrängt zu werden.
Oder ist das böse. ;)
Wenn den öffentlich-rechtlichen das Geld ausgeht, schicken sie die (ihnen übrigens untergeordnete) GEZ los, um uns mit der nackten Hand ins Portmonaie zu greifen. Die Privaten müssen bei der Anpassung des Geschäftsmodells dagegen kreativ werden.
Gruß Axel
Don Pasquale:
--- Zitat von: Gandhi am 04.04.06 - 15:35:14 ---
--- Zitat ---Ich denke wir brauchen keinen gebührenfinanzierten öffentlichen Rundfunk.
--- Ende Zitat ---
Fraglich allerdings, was passiert, wenn die Privaten mangels Werbeeinnahmen (durch Time-Shift etc.) den Bach runter gehen - oder verschlüsseln. Dann könnte man darüber nachdenken.
--- Ende Zitat ---
Time-Shift gibt es doch nur, weil die Leute entweder Filme schauen wollen oder Werbefernsehen.
Vielleicht finden sich neue Werbemodelle: andere Werbeformen oder bessere Werbefilme.
Gandhi:
@Don
Nun, Fakt ist, dass das derzeitige Werbefinanzierte Geschäftsmodell ausläuft - und irgendwo jedes neue Geschäftsmodell gegen die Technik anzutreten hat, weshalb ich persönlich davon ausgehe, dass das in einer Art Verschlüsselung per Abonnement oder per View einhergehen wird. Was ich dann besonders spannend finde ist, wie dann zukünftig Werbung gemacht werden wird - so ohne den derzeit wichtigsten Träger. Weiss die künftige Generation dann am Ende gar nicht mehr, wie weiss der weisse Riese tatsächlich wäscht.....?
Ich persönlich würde gerne für gute Inhalte auch zahlen - einen vernünftigen Preis versteht sich - und warte daher sehnsüchtig auf Internet Television.
@Glombi:
--- Zitat ---Wie konnte das passieren Shocked Grin
Die Volksabstimmung war wohl, als die Männer bei einer Militärübung waren Grin
--- Ende Zitat ---
Dazu gab es meines Wissens gar keine Volksabstimmung, sondern das wurde vom Verfassungsgericht so entschieden :o
Wobei: Sowas wird ja immer auf Kantonsebene entschieden - und es gab glaube ich nur 2 Kantone , die sich stets dagegen gesperrt haben.
Don Pasquale:
--- Zitat von: Gandhi am 05.04.06 - 23:56:50 ---Dazu gab es meines Wissens gar keine Volksabstimmung, sondern das wurde vom Verfassungsgericht so entschieden :o
Wobei: Sowas wird ja immer auf Kantonsebene entschieden - und es gab glaube ich nur 2 Kantone , die sich stets dagegen gesperrt haben.
--- Ende Zitat ---
Eine kleine Korrektur Deiner Korrektur ( denn was Du meinst war 1990 )
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_%28Schweiz%29
Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz auf eidgenössischer Ebene am 7. Februar 1971 eingeführt. Die Schweiz war somit eines der letzten europäischen Länder, welches seiner weiblichen Bevölkerung die vollen Rechte als Bürgerinnen zugestand, doch es war das erste Land, wo dies durch eine Volksabstimmung geschah. Das politisch eng mit der Schweiz verbundene Fürstentum Liechtenstein führte erst am 1. Juli 1984 im dritten Anlauf das Frauenstimm- und Wahlrecht ein. Zum Vergleich: In Neuseeland gilt das Frauenstimmrecht seit 1893, in Deutschland seit 1918 und in der Türkei seit 1934.
Bis das Frauenstimmrecht auch in allen Kantonen durchgesetzt war, sollte es allerdings noch weitere 20 Jahre dauern: Am 25. März 1990 gab das Bundesgericht einer Klage von Frauen aus Appenzell Innerrhoden Recht und bestätigte damit die Verfassungswidrigkeit der Innerrhoder Kantonsverfassung in diesem Punkt.
flaite:
Ich find es gibt im Web schon heute eine Menge für mich interessanter Spartenprogramme.
Es gibt vielleicht wöchentlich über 3 Stunden ausgewählter Podcasts sowie Aufnahmen von Konferenzen oder Vortragen, die ich mir gerne anschaue/anhöre.
Daneben gibt es auch Fernseher, die ihr gesamtes Fernsehprogramm über Real Player ausstrahlen (z.B. Canal 13 aus Santiago/Chile). V.a. auch Radiostationen. Für Info Freaks, die sich dafür interessieren wie Ereignis x im Kongolesischen Radio dargestellt wird, ist das Web die Lösung.
Deshalb glaube ich auch nicht an die Verengung von Informationen. Ein Italiener muss sich nicht von Berlusconi TV beeinflussen lassen. Es gibt genug andere Info-Quellen. Nutzt er die nicht, dann wollen die eine Berlusconi Regierung. Pluralismus wird dann eben nicht so hoch bewertet.
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