Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme
Spam
hallo.dirk:
--- Zitat ---Meine persönliche Meinung: Wer RBLs dazu benützt, Mails gleich von vorherein abzulehnen, handelt IMHO grob fahrlässig. Ich kenne keine RBL die in meinen Augen so seriös und fehlerfrei arbeitet, dass ich auf deren Basis Mails ablehnen würde. RBLs um Mails als Spam zu markieren und in einem Ordner abzulegen: Ja bitte, das funktioniert wunderbar. Und falls GMX, Chello, etc. wieder mal auf einer RBL gelandet sind, hab ich die Mail trotzdem, ich muss sie nur aus dem Spam-Ordner fischen.
--- Ende Zitat ---
Fehlerfrei, da geb ich Dir Recht.
Grob Fahrlässig, na ja dem stimme ich nur sehr bedingt zu:
Ich kann schon mal per se Dial-In Netzwerke ablehnen (von da kommen sowieso nur 99,9% Viren).
Zumindest ist das bei uns so, mag sein das dies in anderen Bereichen nicht so aussieht.
Wer meint Kosten zu Sparen um direkt seine Mails von einem Dial-in Netz zu versenden um somit einen Provider zu umgehen, handelt genauso fahrlässig.
Ich orientiere mich da an den Massnahmen die unsere Mittstreiter treffen. Und in der Industrie werden RBL's immer öfters eingesetzt.
Da der sendende Host, wenn er denn gelistet ist, eine Zustellfehlermeldung an den Absender (falls es den überhaupt gibt) übermittelt, kann dieser das Problem abstellen /lassen.
Ich habe keine Lust, immer von falsch konfigurierten Servern oder Netzen Mails anzunehmen oder warum ich alles annehmen wenn der Fehler beim Absender zu suchen ist.
--- Zitat ---Und falls GMX, Chello, etc...
--- Ende Zitat ---
Chello nutzt RBL selber..... vor knapp 2 Jahren haben die uns abgelehnt weil irgendwo ein class B Netz der Telekom gelistetet war, inclusice unseres class C Netzes.
Anruf Telekom, und nach 24 Stunden ging es wieder.......
Ich nuze RBL seit 18 Monaten und hatte nur 2 Fälle:
1.
Dial In Netzwerk und Tobit (kleine Büro Anwendung) bietet eine Möglichkeit dies zu umgehen.
2.
Ein statisches Netzwerk welches nicht als solches deklariert war.
Dies bestätigt doch eigentlich nur meine Massnahmen.....
sky-diver:
Danke, für Euren Input ich werde aus allem etwas mitnehmen, es ist bescheuert das jetztige system lahmzulegen...aber ich denke ich kriege das so schon durch.
koehlerbv:
Wenn ich das Ganze so lese, solltet Ihr vielleicht nicht die Appliance, sondern eher den CIO austauschen ;D
Bernhard
m3:
--- Zitat von: hallodirk am 03.03.06 - 21:15:04 ---
--- Zitat ---Meine persönliche Meinung: Wer RBLs dazu benützt, Mails gleich von vorherein abzulehnen, handelt IMHO grob fahrlässig. Ich kenne keine RBL die in meinen Augen so seriös und fehlerfrei arbeitet, dass ich auf deren Basis Mails ablehnen würde. RBLs um Mails als Spam zu markieren und in einem Ordner abzulegen: Ja bitte, das funktioniert wunderbar. Und falls GMX, Chello, etc. wieder mal auf einer RBL gelandet sind, hab ich die Mail trotzdem, ich muss sie nur aus dem Spam-Ordner fischen.
--- Ende Zitat ---
Fehlerfrei, da geb ich Dir Recht.
Grob Fahrlässig, na ja dem stimme ich nur sehr bedingt zu:
Ich kann schon mal per se Dial-In Netzwerke ablehnen (von da kommen sowieso nur 99,9% Viren).
Zumindest ist das bei uns so, mag sein das dies in anderen Bereichen nicht so aussieht.
--- Ende Zitat ---
Für einen "privaten" Server stimme ich Dir zu, aber bei einer Firmenanbindung? Also da würde ich es mir zumindest vom CIO schriftlich geben lassen, dass er dem Blocken von Dial-Up Netzwerken zustimmt.
--- Zitat ---Wer meint Kosten zu Sparen um direkt seine Mails von einem Dial-in Netz zu versenden um somit einen Provider zu umgehen, handelt genauso fahrlässig.
Ich orientiere mich da an den Massnahmen die unsere Mittstreiter treffen. Und in der Industrie werden RBL's immer öfters eingesetzt.
Da der sendende Host, wenn er denn gelistet ist, eine Zustellfehlermeldung an den Absender (falls es den überhaupt gibt) übermittelt, kann dieser das Problem abstellen /lassen.
Ich habe keine Lust, immer von falsch konfigurierten Servern oder Netzen Mails anzunehmen oder warum ich alles annehmen wenn der Fehler beim Absender zu suchen ist.
--- Ende Zitat ---
Ich auch nicht. Fakt ist aber, dass viele "Admin", die einen MS Small Business Server etc. aufsetzten keine Ahnung haben und daher keine Reverse Lookups und keinen ordentlichen Relay eingetragen haben.
Wenn diese Dinge bei "ordentlichen" Servern immer korrekt eingetragen wären, würde sich das Spam-Aufkommen auch deutlich verringern. Nachdem dem aber nicht so ist, müssen wir Mails von Servern annehmen, die keinen Reverse Lookup eingetragen haben, etc. :(
Zwischen dem, was wir als Admin ablehnen würden und dem was wir aus Firmensicht ablehnen "dürfen" ist leider ein großer Unterschied.
--- Zitat ---Und falls GMX, Chello, etc...
--- Ende Zitat ---
Chello nutzt RBL selber..... vor knapp 2 Jahren haben die uns abgelehnt weil irgendwo ein class B Netz der Telekom gelistetet war, inclusice unseres class C Netzes.
Anruf Telekom, und nach 24 Stunden ging es wieder.......
--- Zitat ---
--- Ende Zitat ---
Glückfall. Ich kenne mehrere Fälle wo es Wochen dauerte, bis ein falsch eingetragener Host aus einer RBL wieder entfernt wurde - obwohl ein GROSSER Provider sich darum kümmerte.
Ich persönlich empfinde das Blocken von E-Mails auf Basis von RBLs als gefährlich ( http://www.leyrer.priv.at/martin/Eigene_Stories_+_News/WCM_Online-News/5984.html bzw. http://www.leyrer.priv.at/martin/Eigene_Stories_+_News/WCM_Online-News/6007.html ). In einem Unternehmensumfeld sollte man, wenn man das einsetzten will, den CIO/CEO/... auf jeden Fall auf die potentiellen Gefahren aufmerksam machen und sich die Erlaubnis auf jeden Fall schriftlich geben lassen.
@sky-diver: Ich bin ganz bei Dir. Warum ein funktionierendes System ablösen? Aber wenn es sich um eine politische und nicht um eine technische Entscheidung handelt .... :(
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