Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Entwicklung
Lagerhaltung: Lotus oder Access?
Thomas Schulte:
@kennwort
Das solche Systeme mit RDBMS besser zu entwickeln wären stellt keiner in Frage. Die Diskussion brauchst du also erst gar nicht anzufangen.
Die Frage ist nur, lohnt sich der Aufwand wenn ich extra dafür ein eigenes System hinstellen muss. Also Hard + Software + Frontendentwicklung + Installationsaufwand + Anwendungsverteilung +....
flaite:
--- Zitat von: Thomas Schulte am 18.10.05 - 13:59:33 ---Die Frage ist nur, lohnt sich der Aufwand wenn ich extra dafür ein eigenes System hinstellen muss.
--- Ende Zitat ---
das hängt natürlich vom konkreten Fall ab.
Ich würde im Normalfall sagen: Ja.
Besonders die Geschichte mit den Transaktionen (Transaktionsklammer über Zugriff auf mehrere Tabellen, rollback oder commit).
In Notes artet so etwas wirklich sehr leicht zu einer Bastelübung aus, die schwer erweiterbar ist und letztlich auf bestimmte Fehlersituationen nicht wirklich 100% reagieren kann.
Ich würde mich ja auch nicht mit Haut & Haaren einem System verschreiben. Systeme haben eben unterschiedliche Stärken und Schwächen.
TS: Also Hardware
AJ: ist billig
TS: Software
AJ: openSource möglich & gut
TS: Frontendentwicklung
AJ: nicht so schwierig und wird immer einfacher (check Buch von Scott Delap auf Sourcebeat, rocks)
TS: Installationsaufwand + Anwendungsverteilung +....
AJ: Kann heute sowohl auf .NET als auch Java mit Systemen wie z.B: JavaWebStart automatisiert werden. Zumindest im Intranet. Das ist wirklich nicht mehr so das Problem. Als ziemlich ausgereiftes Javaprogramm bin ich z.B. häufiger User des in Java geschriebenen KGS Clients. Da kann ich alles rund um Go machen (inklusive Schulungs-Session mit Stimme aus dem Lautsprecher). Das wird z.B. auch automatisch aus dem Internet upgedated (über Java Web Start) ohne dass ich was machen muß.
Der Engpaß ist imho, dass die Angestellten das System auch beherrschen. Gewisse Java, Tomcat und vernünftige-RDBMS-Kenntnisse sind natürlich notwendig (oder .NET oder vielleicht Ruby-On-Rails).
Wenn die dazu keine Lust haben, bleibt natürlich nur der Weg übrig, das in Notes nachzuproggen und ich halte das bei solchen Anwendungen für keine gute Idee.
Ich halte es für wichtig, dass Notes Leute die Vorteile von RDBMS kennen.
Vorteile sind natürlich nie etwas absolutes, sondern richten sich immer an den Anforderungen.
Gruß Axel
Gandhi:
Ich gebe Axel in recht: If your only tool is a hammer every problem appears to be a nail.
Für so was ist Notes nicht gedacht - ergo sollte man es damit nicht machen (es sei denn man hat keine Alternative oder bekommt hierfür viel Geld). Die tausend Dokumente, die es jetzt sind werden es ja vermutlich nicht bleiben und solche Entwicklungen sind der Grund für den schlechten Ruf von Notes.
So etwas ist btw. auch viel günstiger mit RDBMS zu entwickeln - so man die Kenntnisse hat.
Ein RDBMS sollte eigentlich in jeder Firma vorhanden/produktiv sein, die auch Domino einsetzt.
Die Kosten für den Aufbau zählen für mich also nicht.
Access kann man sehr gut für die Entwicklung von den Masken, Berichten etc. verwenden - dann würde ich aber wenigstens MS-SQL Server als DB-Engine nutzen.
Weitere Alternativen - neben MS Produkten, Java etc. ist sicher PHP und evtl findet sich sogar free/shareware/pd, die eine Lagerhaltung bietet, die evtl. für Euch ausreichend ist.
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