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Notes als Email Client?

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cybermike:

--- Zitat von: TMC am 22.07.05 - 23:50:31 ---Meine Meinung: klares nein.

Gründe gegen die Nutzung als reinen privaten Mailclient im Vergleich zu anderer Software (Thunderbird, Bat, etc.):
- zu hohe Speichernutzung
- zu umständlich zu konfigurieren, und teilweise problematisch bei bestimmten Konstellationen.
- zu teuer
- es fehlen viele Features, die andere Mail-Programme bieten (Spam, automatisches Löschen der ReturnReceipts, etc. etc.)
- proprietäres Format der Mails bzw. der Mail-DB, d.h. Datenmigration von bzw. zu Notes erfordert tiefe Kenntnisse, bzw. kosten Tools, die das erledigen, Geld und erfordern Know-how.
- zu langsam: es dauert zu lange, mal schnell Notes zu öffnen um Mails zu lesen, andere Mail-Programme sind da viel schneller.
- Handling mehrerer Konten umständlich und vieles nicht möglich, was andere Programme bieten
- nach wie vor zu schlechte Integration ins Betriebssystem
- läuft nicht unter Linux
(to be continued)

Dies meine Sicht mit aufgesetzter "Endanwender-Brille". Privat setze ich z.Zt. Thunderbird ein.

Mir fällt nur ein Vorteil ein: wenn man i.d.Fa. Notes benutzt, ist es nett, die gleiche Umgebung auch zu Hause vorzufinden. Aber kauft man sich auch gleich Microsoft Office, um mal privat ein paar Briefe zu schreiben?

Matthias
(der sehr überzeugt von Notes/Domino ist, aber eben nicht im Bezug auf privaten Mailclient)

--- Ende Zitat ---

Bin auch ein überzeugter Notes/Domino Anhänger, aber hier muss ich Matthias einfach zustimmen - absolut!

Hatte bisher auch den Notes Client zuhause im Einsatz, bin jetzt umgestiegen auf Thunderbird. Der Grund wieso ich bisher Notes auch zuhause hatte (außer zu Testzwecken): Verschlüsselung der Datenbank (nein, ich bin nicht paranoid, nur vorsichtig ;)) - das vermisse ich bei Thunderbird (oder habe ich das bisher übersehen, und es gibt so eine Option?)

Wenn ich das Installationspacket von Thunderbird und dem Notesclient vergleiche, dann könnte einem schlecht werden:

~6MB (TB) vs. 170MB (NC)  :'(

Leider die Wahrheit  :(

koehlerbv:

--- Zitat von: cybermike am 27.07.05 - 20:55:24 ---Wenn ich das Installationspacket von Thunderbird und dem Notesclient vergleiche, dann könnte einem schlecht werden:

~6MB (TB) vs. 170MB (NC)  :'(

Leider die Wahrheit  :(

--- Ende Zitat ---

Leider nicht die Wahrheit, cybermike: Alle Profis hier sind wie Du der Meinung, das Notes als reiner Mailclient zu Hause nix taugt. Aber die Installationsgrösse eines Programms, dass auch mailen kann (und dies im grossen Kontext!), mit einem reinen Mailclient zu vergleichen, ist ungefähr genauso sinnreich, wie den Kraftstoffverbrauch eines Reisebusses (und das Gewicht und die Anforderungen an den Fahrer und ...) mit dem eines VW Lupo 3L zu vergleichen. Und ja: Der Lupo lässt sich auch besser einparken und kostet fast keine Steuern.

Fazit: Wir sind fast alle d'accord, dass man Notes ohne dringenden Grund nicht privat einsetzen soll (IBM behauptet das auch nirgendwo, und die schlimme Entgleisung Notes 5 PE ist lange, lange her). Für mich persönlich macht es Sinn (aus gegebenen Anlass  ;)), aber ich habe noch niemanden einen Notes-Client für private eMails empfohlen oder eingerichtet. Mit den 170 MB hatte das aber niemals etwas zu tun ...

Bernhard

cybermike:
Sorry Bernhard, hab das etwas unglücklich formuliert.  :-\

Den Vergleich der beiden Installationspackete habe ich natürlich nur unter dem Aspekt "Funktionalität als reiner Mailclient" betrachtet. Was natürlich, wie du schon mit dem Beispiel erwähnt hast, nicht sinnvoll ist, da der Notes Client eben nicht *nur* ein reiner Mailclient ist  ;)

Greetz
Mike

tttonic:

--- Zitat von: Semeaphoros am 26.07.05 - 14:45:22 ---
... bedenklich, dass es Leute gibt, die mit Fremdwörtern derart leichtsinnig umgehen ohne sich um ihre Bedeutung zu kümmern .... und Dein Schluss, tttronic, dass 99% der Produkte proprietär sein sollen, ist so auch nicht ganz nachvollziehbar.

--- Ende Zitat ---

gut 99% ist wahrscheinlich ein wenig viel. Es war aber auch mit einem Smiley versetzt.

Aber dann denk doch bitte mal nach über die eingesetzte Software bei z.B. euch.

Bei uns ist es leider so das die eingesetzte Software fast auschließlich eigentümer geschützt, Lizenzpflichtig und kostspielig ist.

Semeaphoros:
Naja, wichtig ist ja eigentlich eher, ob das Datenformat prorietär ist und nicht die Frage, ob die Software lizenzpflichtig ist oder nicht. Jedenfalls bei mir ist zum Bleistift OOo im Einsatz und dessen Dateiformat ist nicht proprietär ..... ;)

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