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Steuererleichterungen in der Praxis...

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Gandhi:
Posten auf Lebenszeit? Wozu sind Professoren noch mal Beamte? Habs glatt vergessen. Wahrscheinlich aus den gleichen Gründen wie die Lehrer...

Gandhi:
wen so was interessiert: Meiner Meinung nach die z.Zt. beste deutsche Zeitschrift Brand 1 sagt:
http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1703&MenuID=8&MagID=63&sid=su84583193642758

Marinero Atlántico:
Die les ich auch.
Und ich würde gerne mal wissen, wie diese Lehrer, die es angeblich so schwer haben mit der ach so verwilderten Jugend...
Ich kann nur für mich sprechen. Der Tag an dem ich mir verboten habe über Kunden, Kollegen oder Code von Vorgängern zu jammern, wurde es nämlich besser.
Ich beginne nämlich zu begreifen, dass die Realität *wirklich* nicht in *meine* Ordnungsschemata passt.

pd:
hab was zu McKinsey in meiner Region gefunden:

http://www.swr.de/nachrichten/bw/2005/06/08/index5.html


Gruß, Patrick


Hier ein intressanter Aspekt, der mehrfach in der Diskussion vorkam:


--- Zitat ---Spardruck durch Investoren 
 
Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 2003 bei einem Umsatz von 885 Millionen Euro einen Gewinn von 185 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Jahr 2004 sei ähnlich erfolgreich gelaufen. Nach der Übernahme durch ein Konsortium um die US-Investmentgesellschaften Texas Pacific Group und die CSFB Private Equity sei Grohe auf Sparkurs gesetzt worden. Bis Ende 2006 will die Grohe Water Technology AG insgesamt 150 Millionen Euro einsparen.

Die IG Metall kritisierte die geplanten Einsparungen trotz satter Gewinne: Grohe gehe nicht am Stock oder schreibe gar Rote Zahlen. Im Mai hatten mehrere hundert Grohe-Mitarbeiter in Lahr gegen den geplanten Stellenabbau protestiert. 

--- Ende Zitat ---

koehlerbv:
Und wie oft fehlen den Firmen die qualifizierten, erfahrenen, mit dem Unternehmen vertrauten und sich identifizierenden Mitarbeiter in der Phase danach. Und ebenso häufig hat man sich kaputt gespart. Das ist alles so wahnsinnig kurzsichtig ... Völlig ohne Frage: Es gibt genug Fälle, wo Personal abgebaut werden muss, weil man falsche Unternehmensziele aufgestellt hat. Genau das machen aber eben die gleichen Firmen, die dann mit der Giesskanne wieder abbauen (anstatt sauber die Kernfelder herauszuarbeiten).

Selbst, wenn es "nicht passiert", schafft man es, Arbeitnehmer (natürlich bis hinauf in höhere Managementebenen) zu verunsichern. Bestes Beispiel Opel: Anfang des Jahres das Trara um 10.000 abzubauenede Stellen, und jetzt, Mitte des Jahres, werden Opel Deutschland neue Aufgaben zugeteilt und die Bedeutung deutlich gestärkt. Was sollte das ganze ?

In diesem Zusammenhang: Die Nieten in Nadelstreifen (eben diese - kein Rundumschlag) haben vor allem noch immer nicht geschnallt, was schlechte interne Unternehmenspolitik bedeutet: Zuerst gehen in der Regel die Besten, und damit wird das Elend noch schlimmer.

Shareholder value = Kapitalismus in der negativsten Bedeutung. Häufig auch für die "shareholder".

Bernhard

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