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Steuererleichterungen in der Praxis...

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Gandhi:
Wer hat noch  'gute' Erfahrungen mit den 'Deka-Geldvernichtungsfonds' gemacht?  >:( Das war nicht billig....Oder um es mit Kostolany zu sagen: Ihr Geld ist nicht weg, es haben jetzt nur andere Leute. 8) Wer hats? :-: Die Fondsmanager von Deka? Die Fondsmanager der Fonds die die Deka regelmäßig übers Ohr hauen? Wieviel von meinem Geld haben jetzt Esser, Ackermann, Schrempp, Sommer und Co? Hoffentlich machen sie was gutes damit und erteilen keine Aufträge an McKinsey  ;D

Also unter dem Aspekt könnte auch ich mich für einen offiziellen Geldvernichtungsfonds zur Rettung der 35 Stunden Woche (bei 6 Wochen Urlaub) erwärmen  >:D


P.S.:Also die neuen Smileys finde ich übrigens sensationell O0 :-P


pd:
Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich mich nicht mit Kunden rumschlagen muss (höchstens wenn ein GAA mal Geld frisst... ;-)

Ich hab auch noch ein paar Luschen im Depot, da gibts halt nur liegen lassen... so langsam kommt der eine oder andere auch wieder...

Aber nach einigen recht erfreulichen Jahren hat es in den letzten ziemliche Ernüchterung gegeben.
Kleiner Trost. Der Berater hängt genauso drin.


Selber schon schlechte Erfahrungen mit McKinsey gemacht?


Gruß, Patrick

Gandhi:

--- Zitat ---Selber schon schlechte Erfahrungen mit McKinsey gemacht?
--- Ende Zitat ---

Ich glaube jeder, der längere Zeit bei größeren Unternehmen gearbeitet hat wird schon mal schlechte Erfahrungen mit sog. Consultings gemacht haben. Die sind - so glaube ich - die Erfinder des Shareholder-Value und anderen ganz tollen Buzzwords, die im Endeffekt nichts anderes sagen als:
a) Von Deinem Geld gehört mir jetzt ein unglaublicher Batzen
b) Du musst ein Zehntel Deiner Belegschaft entlassen und 2/3 Deines Unternehmens verkaufen.
c) Wenn jemand fragt, warum das so ist, sag einfach, dass ich Dir das gesagt habe - weitere Fragen wimmelst Du mit Buzzwords, vor allem Globalisierung ab
d) Du musst auch kein schlechtes Gewissen wegen all der tausend Exmitarbeiter haben - schließlich habe ich Dir ja gesagt, dass das notwendig war

Unternehmensberatungen sind in meinen Augen nichts anderes als Schrumpfer und Abbauer, die Totengräber und Aasgeier der Wirtschaft. Parasiten a priori. Ich habe noch nie von einem einzigen Fall gehört, in dem speziell McKinsey zu mehr Umsatz oder mehr Arbeitsplätzen verholfen hat. Und ich frage mich ganz ehrlich, ob man den Vorständen nicht ganz heftig gegens Schienbein treten sollte, solche Figuren anzuheuern, die dann das tun sollen, wofür die Manager schon Millionen einstreichen. Ich frage mich, warum die bei der Heuschreckenrede vergessen wurden....

Ok, ok, das war ein wenig deutlich formuliert  >:D

pd:

--- Zitat von: Gandhi am 02.06.05 - 09:14:24 ---
--- Zitat ---Selber schon schlechte Erfahrungen mit McKinsey gemacht?
--- Ende Zitat ---

Ok, ok, das war ein wenig deutlich formuliert  >:D

--- Ende Zitat ---

Aber du liegst wohl voll im Trend ;-)

Eigentlich haben die meisten Unternehmen mit der Organisationsabteilung die Unternehmensberatung schon im Haus, wenn man in die den Bruchteil dessen, was eine externe Unternehmensberatung kostet, investiert, sinnvoll weiterbildet, dann können die auch ne ganze Menge bewegen, evtl. sogar mehr, als externe, die keine Kenntnis der internen Strukturen haben...


Grunz, Patrick

Semeaphoros:
Vergesst nicht, McKinsey wird meistens erst geholt, wenn das Wasser schon an der Nase steht .... und dann kann man fast nicht mehr anders. Stimmt aber, wenn sie rechtzeitig geholt werden, arbeiten sie trotzdem gleich, wie wenn sie schon fast zu spät geholt wurden, und das ist seeehr bedenklich.

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