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Wiedermal was rechtliches (ich ziehs irgendwie an...)
pd:
Folgender Sachverhalt:
Ich war Kunde bei 1und1, hatte dort einen Vertrag mit einer .de Domain und habe noch Zusatzdomains angefügt.
Aufgrund des Funktionsumfanges wollte ich zu hosteurope wechseln. Da ich wusste, dass die Zusatzdomains immer für ein Jahr im voraus zu bezahlen sind, hab ich das Kundenmanagement angemailt, bis wann ich die Zusatzdomains kündigen und umziehen muss, damit keine Berechnung erfolgt. Mir wurde ein Termin im März genannt.
Die Kündigung des Hauptvertrages ging glatt durch, und wurde zum Ultimo März beendet. Die Zusatzdomains habe ich im Januar gekündigt und Ende Januar auch erfolgreich umgezogen.
Trotzdem erhielt ich Ende Februar eine Rechnung für die Zusatzdomains. Ich habe also bei der Rechnungsstelle nachgehakt und dort dann ein anderes letztmögliches Kündigungsdatum für die Zusatzdomains genannt bekommen, anstelle des März-Datums. Dieses war zum Zeitpunkt des Umzugs schon verstrichen.
Ich hab nun 1und1 mitgeteilt, dass mir das für sie leid tut, aber ich für den Fehler des Mitarbeiters nicht geradestehen kann, zumal ich schon weitere Kosten durch hosteurope zu verbuchen habe und ich bei einer etwaigen Zahlung der 1und1 Rechnung (knappe 40 EUR) auch keine Gegenleistung erhalte. Damit habe ich die Zahlung abgelehnt. Eine weitere Zahlunsgerinnerung habe ich mit ähnlichem Wortlaut abgelehnt.
Die Sache ging nun an ein Inkassounternehmen. Denen durfte ich dann den ganzen Mailverkehr einmal zufaxen und bin nun auf deren Antwort gespannt...
So, was meint ihr zu der Sache? Bei Fragen einfach posten.
Meine zusätzlichen Frage wäre: Wie stellt das Inkassounternehmen sicher, dass die eingekaufte Forderung berechtigt ist?
Grüßle, Patrick
PS: Wenn sich herausstellt, dass ich nicht zahlen muss werde ich den Betrag natürlich AtNotes spenden, also wenn einer totsichere Tips im Umgang mit Inkassounternehmen hat oder deren Arbeitsweise kennt, nur her damit. Meine Frau hat heute mit Ihnen telefoniert und einen Vergleich angeboten bekommen (60 EUR). Kann jetzt einerseits ein freundliches Entgegenkommen sein, andrerseits ein Versuch doch noch was rauszuholen...
klaussal:
Wenn Du nix Schriftliches, was die Auskunft durch 1&1 betrifft, in der Hand hast, könnte es dumm gelaufen sein.
Normalerweise musst du ja einen Vertrag über das Hosting haben incl. Kündigungsfristen. Schon mal nachgesehen ?
Soweit mir bekannt ist, prüfen Inkasso-Unternehmen nicht die Forderung. Das mach dann ein Gericht.
klaus
pd:
Nunja, ich habs als mail... Hier vermute ich auch eine Stolperfalle für mich, da an diesem mail letztlich alles hängt. Der entsprechende Mitarbeiter wird sich im Zweifelsfall wohl nicht mehr daran erinnern können, dieses Datum genannt zu haben...
Gruß und Danke
Patrick
diali:
kannst Du den Anruf bei 1und1 eventuell per Einzelverbindungsnachweis belegen? Hast Du Dir den Namen des 1und1 Mitarbeiters notiert?
Stelle doch Deine Kosten 1und1 in Rechnung, drohe mit Presse (ct, usw.) und wende Dich an höhere Stellen bei 1und1, die können mehr Zugeständnisse als ein Mitarbeiter machen.
Frech kommt manchmal weiter.
pd:
Die Anrufe selber beschränken sich auf 2 oder 3 Stück, die zum Ergebnis hatten, ich solle mich doch per mail oder Fax melden. Doku per fax und mail ist natürlich vorhanden, wichtige mails habe ich auch mit Kopie an einen Arbeitskollegen verschickt. (Wir machen das zur Sicherheit gegenseitig so)
Frech sein ist tatsächlich nicht schlecht, aber man kommt da nicht so richtig bei... Das ganze zieht sich ja auch schon ne Weile hin, weil man bei jedem mail an rechnungsstelle@1und1.de bei jemand anderem landet, der dann wieder neu gebrieft werden muss... Keine Ahnung wie ich da an Vorgesetzte etc. gelange...
Grüßle, Patrick
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