Domino 9 und frühere Versionen > Entwicklung
Personengebundene Profildokumente
Marinero Atlántico:
Ein Notes-ini Eintrag scheint auf 255 Zeichen beschränkt zu sein.
Wenn man mehr Zeichen braucht, sollte man ein Personengebundenes Profildokument benutzen. Right ???
Witzig. Das erste mal das ich das mache.
Sind damit eigentlich irgendwelche Probleme verbunden?
Ich brauche das in diesem Kontext:
1. Langer Formelsprachencode hinter Button startet (Button wird von user gedrückt, logisch)
2. Formelsprachencode ruft LotusScript Agenten auf.
3. Langer Formelsprachencode benutzt Werte, die der LotusScript Agent ermittelt hat, für die Weiterverarbeitung.
Ich muss also Werte aus dem Kontext des called LotusScript Agenten im Kontext des aufrufenden Codes verfügbar machen.
IMHO geht das am besten über Environment Variablen und wenn Datenmenge >255 chars (1 char = 2 Byte. ja klar, oder. da lacht der Jens:-) ) dann eben über persönliche Profildokumente.
Die ganze Konstruktion führt natürlich auch dazu, dass Werte nur über einen kurzen Zeitraum in dem persönlichen Profildokument gehalten werden.
Wo werden diese persönlichen Profildokumente eigentlich gespeichert. Auf dem Server? Auf dem Client?
Blähen sie den Gesamtspeicherbedarf der nsf stark auf? Ich denke. Nein.
pls explain
Axel
Thomas Schulte:
Was du da vorhast ist potentiell tödlich für deine Anwendung. Nicht wegen des Speicherbedrafes der ist zu vernachlässigen sondern wegen der Tatsache das einmal aufgerufene Profildokumente solange wie du den Client nicht wieder runterfährst im Arbeitspeicher verweilen.
An deiner Stelle würde ich einfach, wenn es schon einDokument pro User ist ein stinknormales Notes Dokument erstellen, das mit Leser und Autorenfeldern auf den Server und auf den Anwender hin dichtmachen und dann ganz normal über eine Ansicht und GetDocumentByKey holen.
Marinero Atlántico:
Das Profildokument hat nur 1 Feld. Wert ist ein String mit 1000 chars (mehr oder weniger). Ist das wirklich so problematisch?
Soviel Speicher kann das doch gar nicht belegen. Oder?
Dann wird eben ein Teil des Arbeitsspeichers belegt.
Ich bin traditionell auch Gegner von Profildokumenten.
Alternative wäre mehrere Notes-Ini Einträge.
Mehrere, weil die Felder eben insgesamt länger sind als 255 chars.
Da die Felder einzelnen Felder aber variable Längen haben, ist das auch ein bischen problematisch.
Gruß Axel
klaussal:
Das Problem dabei ist, dass Änderungen am Profil-Dok erst nach Neustart des Client gezogen werden, weil das Dok eben im Cache gehalten wird.
Das ist der Knackpunkt. Ich würde auch ein ganz Stinknormales Dok daraus machen.
klaus
Thomas Schulte:
--- Zitat von: Marinero Atlántico am 11.02.05 - 09:36:19 ---Das Profildokument hat nur 1 Feld. Wert ist ein String mit 1000 chars (mehr oder weniger). Ist das wirklich so problematisch?
Soviel Speicher kann das doch gar nicht belegen. Oder?
--- Ende Zitat ---
Darum (um den Arbeitsspeicher) geht es doch gar nicht. Wenn deine Einstellungen im Profildokument sich während einer Session des Benutzers nicht ändern dann hast du da keine Probleme mit. Veränderst du aber den Eintrag und willst dann den veränderten Eintrag nutzen ohne Den Client zwischendurch zu beenden, dann hast du Probleme weil du immer den alten Wert zurückbekommen wirst egal was du versuchst. Deswegen sind Profildokumente ja bei eindeutigen Nummern so ziemlich die schlechteste aller Möglichkeiten die man sich vorstellen kann
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