Sonstiges > Offtopic

Job dumping!

<< < (3/4) > >>

heini_schwammerl:
Leider kann ich das zumindest im Handwerksbereich nicht nachvollziehen.
Ich habe ein Arbeitszimmer (das heißt ich hatte) in München von ca 10  qm, schön viereckig. Dort wollte ich gerne den Boden begradigen, die Wände neu verputzen und isolieren lassen und abschließend einen schönen Parkett verlegen.
Bisher hat sich kein Münchner Handwerker erbarmt, da die Fläche zu klein ist oder man so viel zu tun hat, (geschweige denn einen gefunden der das komplett abwickelt). Freunde und Bekannte holen sich schon seit längerem die Handwerker nur noch aus der Region.
Aber vielleicht ist München auch eine Insel. 

Glombi:
Das ist genau meine Erfahrung. Wir haben uns auch des öfteren schon Angebote eingeholt, meistens von 3 - 4 Handwerkern. Man muss froh sein, wenn sich wenigstens einer meldet. Zuletzt für eine Erneuerung der Heizung. Das ist dann schon kein Peanuts mehr (jedenfalls für mich). Dennoch hat sich nur einer gemeldet...
Entweder haben die keinen Bock (ein schlechtes Zeichen für einen Unternehmer) oder zuviel zu tun (dann verstehe ich das ständige Gejammer nicht).

Es gibt aber auch geschickte und zuverlässige arbeitswillige Leute. Die kommen aber oft auch von weiter weg...

Andreas

Marinero Atlántico:
Meine Eltern waren letztens ganz überrascht über die Handwerker in Köln.
Benötigten die für eine Wohnungsrenovierung.
Detailliertes und günstiges Angebot wurde am morgen nach dem ersten Gespräch gefaxt.
Einer war diplomierter Ingenieur.
Am Ergebnis waren dann aber ein paar Kleinigkeiten nicht in Ordnung, die aber sofort behoben worden sind (evtl. fehlende Erfahrung, weil die relativ jung waren?).
Meine Mutter meinte noch, dass die Türklinken "zu billig" wären.
In Bezug auf Einstellung waren die aber beide ziemlich positiv überrascht.

Axel

Gandhi:
Fehlende Erfahrung weil die was falsch gemacht haben oder weil die das schnell repariert haben? 8) ;D

Marinero Atlántico:

--- Zitat von: pd am 11.02.05 - 11:19:07 ---Sind es Esser und Konsorten, auf die zuviel Anteile der Geldmenge M3 gefallen sind, sodass die Restgeldmenge nicht mehr für die Restmenschheit reicht?

--- Ende Zitat ---
Bin leider nicht mehr sattelfest, aber imho vermischst du hier in unzulässiger Weise monetäre und realwirtschaftliche Elemente.
Einkommensdistribution hat eigentlich nur sehr peripher etwas mit Geldmenge zu tun, oder? Einkommensdistribution sollte immer inflationsbereinigt gemessen werden.
Hab nicht nachgeschlagen, aber M3 beinhaltet doch auch über das Bankensystem vermittelte Kredite wenn ich mich recht erinnere. Sollen sich die Konsumenten verschulden?

 

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln