Lotus Notes / Domino Sonstiges > Java und .NET mit Notes/Domino
Zugriff auf externe .JAR-Files (POP3, SMTP)
Marinero Atlántico:
--- Zitat von: Manfred Dillmann am 03.02.05 - 15:17:52 ---Hey, ich will doch selbst was programmieren und nicht so nen armen Buttler James "einspannen". ;D
--- Ende Zitat ---
imho falsche Einstellung. Du und ich werden vermutlich sowieso nie so viel Wissen über Mailprogrammierung haben, wie die Leute, die James geschrieben haben. Very un-java.
Versuch mal Julians Klasse in das Notesprogrammverzeichnis zu legen und das von dort zu laden wie er es beschrieben haben. Das könnte funktionieren.
Manfred Dillmann:
Hallo Axel,
>>Du und ich werden vermutlich sowieso nie so viel Wissen über Mailprogrammierung haben, wie die Leute, die James geschrieben haben. Very un-java.<<
Zumindest für meine Person hast Du da bestimmt recht. Das ist ja auch nicht mein Ansinnen.
Axel, ich möchte das nicht mit "dicken Zusatztools" lösen. Ich will doch in Java ein Stück weiterkommen und beim selber-stricken mit konkreter Anforderung kann ich am schnellsten lernen.
Wenn ich nur eine Lösung wollte, hätte ich mir eine fertige Windows-DLL gekauft (gibts für ein paar Euros) und das ganze mit LotusScript abgefakelt und wäre schon lange fertig.
>>Versuch mal Julians Klasse in das Notesprogrammverzeichnis zu legen und das von dort zu laden wie er es beschrieben haben. Das könnte funktionieren.<<
Leider nicht. Beim Start auf dem Domino-Server kommen Meldungen, dass bestimmte Methoden verschiedener Klassen nicht gefunden werden und danach terminiert "runjava" wieder. Es verbleibt aber was geladen (show tasks) und ich musste den Domino-Server neu starten. Ist mir im Moment zu heiss....
Gruß
Manfred
Marinero Atlántico:
Hi,
Ich sehe James nicht als dickes Zusatztool, sondern als Mailserver-Implementierung gegen die sich zumindest openSource nichts anderes durchsetzt.
Das sind auch nicht so LEI/DWF mässige Zusatztools sondern Dinge die funktionieren.
Programmierpraxis in Java ist aber zumindest für mich in weiten Teilen eine Mischung aus Toolnutzung, Systemadministration und Programmierung.
"Dicke Zusatztools" benutzen Leute, die sich auf ihrer dollen Websphere Entity EJB Lösung darüber freuen, dass sie die Responsivität einer bestimmten Seitenabfrage von 45 auf 32 Sekunden gedrückt haben und schliesslich ist das alles kein Problem. Nein. Nein. Schliesslich ist der 4 Gig Testserver nicht in einem Cluster. Die finde ich auch bedenklich und ich glaub es gibt sie. James ist eine ganz andere Geschichte.
Als Lernprojekt ist das imho fast ein bischen aufwendig und es existiert Frustrationsgefahr, weil wie gesagt Java auf Domino noch seine Tücken hat.
Als reines programmieren im Sinne von Algorythmen coden gibt es ja auch nicht so wahnsinnig viel her gegenüber LotusScript.
Ob du jetzt:
--- Code: ---if (int i==0) {
// oder
if i = 0 then
--- Ende Code ---
schreibst, ist ja auch nicht so spannend.
Spannend sind imho gerade diese Zusatztools, Frameworks, OO-Konzepte, Projektsteuerungsmethoden, Testmethoden, OR-Mapper, uvam..
Ist für dich Eclipse auch ein fettes Zusatztool ???
Dazu würde ich im jeden Fall auch Umsteigertestern raten, da es auch das Lernen einfacher macht und viele wirklich triviale Arbeiten wie z.B. import statements schreiben, Methoden umbenennen, kompilieren, uvam schlicht und ergreifend automatisiert.
Java ist ohne Eclipse und Zusatzzeugs eine eher geschwätzige Sprache. Das überzeugende sind aber diese Zusatztools, da sie in Sachen Transparenz, Ernstnehmen des Users und Stabilität so Dingen wie LEI und DWF imho turmhoch überlegen sind.
Ich bin ganz sicher kein brillianter Hacker. Aber genau deshalb mache ich Java und nicht C.
Gruß Axel
Manfred Dillmann:
Hallo Axel,
>>Ist für dich Eclipse auch ein fettes Zusatztool<<
Nö, das ist doch eine IDE. Als "fettes Tool" würde ich ein JAR bezeichnen, wo schon alles drin ist und man nur ein paar Funktionen aufruft und man hat fertig.
Ausserdem - ich will (oder muss) doch die JavaMail-API verwenden. Das hält einem doch auch die Low-Level-Sockets-Geschichten vom Leib...
Natürlich betrachtest Du das mit Deinem Java-Knoffhoff ganz anders als ein Einsteiger. Und ich kann auf dieser Ebene doch (noch) garnicht mit Dir diskutieren...
Axel, ich muss noch was fragen:
Ich konnte das Teil von nsftools jetzt selbst übersetzen (musste ein paar Zeilen auskommentieren) - jetzt läuft es auf meinem Domino-Server.
Merkwürdig hierbei, das ein
SET CLASSPATH=C:\Lotus\Notes
zum Zugriff auf die Notes.jar nicht ausreicht. Erst mit
SET CLASSPATH=C:\Lotus\Notes\Notes.jar funktioniert das.
Die Variable heisst doch CLASSPATH und nicht CLASSFILE. Wir auch in allen Büchern immer nur auf die Pfade verwiesen.
Warum ist das bei der Notes.jar so?
Manfred
Marinero Atlántico:
Hi,
wenn du den Classpath im OS setzt, benutzt du kein Eclipse ;D oder du benutzt Eclipse falsch.
Für die OS-Classpath Variable ist es normal, dass man das jar direkt referenziert. Eine jar Datei ist im Prinzip eine Verzeichnisstruktur. Du kannst es ja mit Winzip oder anderen Tools öffnen. Wenn du es dir anschaust, ist es offensichtlich ein Verzeichnis.
Z.B. in Notes eingebettete OLE-Objekte sind im Prinzip auch Verzeichnisse.
Gruß Axel
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