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Hi Axel
HRaq:
Hi Heiko,
außerdem ist der Überstundenanfall ja eh nicht mehr so enorm, da die wöchentlich Arbeitszeit (zumindest) für Beamte, wieder 40 Std beträgt. >:(
Marinero Atlántico:
--- Zitat von: HRaq am 28.11.04 - 14:44:11 ---Hi Heiko,
außerdem ist der Überstundenanfall ja eh nicht mehr so enorm, da die wöchentlich Arbeitszeit (zumindest) für Beamte, wieder 40 Std beträgt. >:(
--- Ende Zitat ---
Alles darunter ist auch ein Witz. ;D
Wenn hier in den nächsten 5 Jahren nicht gründlich aufgeräumt wird, muß man spätestens 2020 das Land verlassen, da spätestens ab dann Schuldendienst und zu dem Zeitpunkt extrem gestiegene Beamtenpensionsansprüche nicht mehr finanzierbar sind. :-\
HRaq:
--- Zitat von: Marinero Atlántico am 29.11.04 - 10:14:56 ---Alles darunter ist auch ein Witz. ;D
Wenn hier in den nächsten 5 Jahren nicht gründlich aufgeräumt wird, muß man spätestens 2020 das Land verlassen, da spätestens ab dann Schuldendienst und zu dem Zeitpunkt extrem gestiegene Beamtenpensionsansprüche nicht mehr finanzierbar sind. :-\
--- Ende Zitat ---
Hi Axel,
naja, extrem gestiegene Beamtenpensionsansprüche?
1. wird an den Ruhegehältern der Beamten z.Zt. extrem genagt,
2. können die Beamten nichts dazu, wenn der Staat viele (oder zuviele?) Beamte eingestellt hat
3. können die Beamten nichts dazu, wenn der Staat seinerzeit die gesetzlich geforderte Rücklage für Beamtenruhegehälter gesetzeswidrig nicht gebildet hat.
Ich hätte eigentlich gedacht, dass du besser informiert bist und hier nicht so pauschale Aussagen von dir gibst.
Ich denke mal, bevor hier weiter an Beamtengehältern und -ruhegehältern gestrichen wird, sollte doch mal über die vielen unsinnigen Subventionen usw. nachgedacht werden. Hier ergibt sich ein viel größeres Einsparpotential (und ich meine damit nicht die Eigenheimzulage).
Aber klar, gerade bei Beamten ist Streichung ja so einfach; die leisten ja keinen Widerstand (wie denn auch wohl??)
Denke mal drüber nach.
Marinero Atlántico:
Hi,
interessant mal die andere Seite zu hören.
Wie sollen eigentlich Angestellte/Arbeiter von Unternehmen "Widerstand leisten", v.a. von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen?
Streiken? In einer globalisierten Wirtschaft ist das nicht sehr effektiv.
Wie sollen Unternehmer "Widerstand leisten"?
Wenn mein Management Fehler macht, trage u.a. ich die Konsequenzen. Warum soll das bei Leuten, die beim Staat beschäftigt sein anders sein?
Ich hab z.B. gegenüber der Zeit des Booms eindeutig Lohneinbussen, obwohl ich die ganze Zeit über in Weiterbildung investiere.
Muss das jetzt irgendwer "differenziert" sehen? Ich denke nein.
Geschichte funktioniert einfach nicht nach den hierzulande so beliebten luftigen Gerechtigkeits-Contracten sondern geht immer weiter, d.h. die Contracte werden nie "vollständig gerecht" sein und werden ständig neu verhandelt. Wenn in der n-8 Contracte unter Voraussetzungen abgeschlossen wurden, die sich in n+3 als falsch erweisen, dann ist es völlig normal, dass die Gesellschaft versucht, diese Contracte neu zu verhandeln. Letztlich ist das ein Abwägen darüber was schwerer wiegt: Die Kosten des Vertrauensverlust durch Rechtsunsicherheit oder die Kosten der falschen Kontrakte. ;D
So ungefähr jedenfalls.
Axel
Thomas Schulte:
@marinero:
Wäre dir eine durch und durch bestechliche, da unterversorgte Staatsdienerschaft lieber? Wo du dann bei jedem Antrag, jedem Anliegen das du hast mal eben ein paar hundert Euro als Gleitmittel mit abdrücken musst? Wenn dich dann Polizisten mal eben auf der Strasse anhalten um ihr Gehalt aufzubessern?
Gerade deswegen, weil die Beamten ein "besonderes Verhältnis" zu ihrem Arbeitgeber haben, kann und darf es nicht sein, das die Spielregeln seitens des Arbeitgebers einseitig permanent geändert werden. Diese globale Beamtenschelte erinnert mich stark an das was man der Lehrerschaft in Deutschland kollektiv vorwirft. Ich biete jedem der in meinem Beisein über Lehrer schimpft zwei Wochen Hospitation in einer ganz normalen ländlichen Grund- und Hauptschule an, mit einem bezogen auf Kleinstädtische Verhältnisse geringen Anteil an Chaoten, Migranten und Ausländern.
Bis jetzt hat sich noch niemand getraut ja zu sagen.
Angestellte und Arbeiter dürfen wenigstens streiken. Beamte dürfen das nicht. Ein Beamter der aus dem schönen Oberfranken nach Schweinfurt (nix gegen Schweinfurt, aber mir gefällt diese Stadt einfach nicht) versetzt wird hat keine Möglichkeit dagegen zu sein. Er wird einfach versetzt und es ist vollkommen egal was er dazu meint.
Und glaub es mir oder nicht, wenn mit "normalen" Arbeitern und Angestellten das was in den letzten Jahren so alles mit Beamten angestellt wurde durchgezogen worden wäre, dann hätten wir unsere Revolution hier schon gehabt.
Thomas
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