Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Notes 6 Client kaufen

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MartinG:

--- Zitat ---  Sach' ich doch  Wink - Bernhard 
--- Ende Zitat ---

Hab mich etwas missverständlich ausgedrückt - Du meinest vermutlich eher die lizenztechnische Seite. Ich eigentlich eher die Tatsache wieso er mehrere ID's braucht...

koehlerbv:

--- Zitat von: Semeaphoros am 13.10.04 - 18:00:48 ---Sprich, wenn eine Firma eine ID ausgibt (bzw. einen Client kauft) gilt der nur für den Zugriff auf die Server der betreffenden Firma.
--- Ende Zitat ---

Eine hochinteressante Situation und sich daraus ergebende Frage. Das gilt m.E. auch für den Express-Client:
Der Nutzer hat eine rechtmässig erworbene Lizenz und demzufolge auch eine ID der Zulassungsstelle XYZ. Die Zulassungsstelle ABC räumt ihm jetzt eine Querzulassung ein, damit der Nutzer dort mitarbeiten kann. Das muss eigentlich rechtlich vollkommen abgesichert sein, allein schon durch das Angebot von IBM Lotus, mit Notes Querzulassungen zu erstellen ...
Ich denk' da jetzt auch mal an Supportfirmen, die n Kunden remote betreuen: Wozu sollten die für jeden Kunden von diesem eine eigene ID bekommen ?

Die Lizenzverträge sind in dieser Hinsicht aber wenig übersichtlich ...

Bernhard

Semeaphoros:
Das ist genau eines der zentralen Probleme. Gut, bei den Express-Lizenzen ist es so, dass der Business-Partner ja entweder eine normale Notes-Client Lizenz oder dann das Value-Pack haben sollte. Mindestens von der Value-Pack Lizenz aus sollte ein Zugriff auf Clients möglich sein. Kann auch sein, dass sie Designer-Lizenzen (welche einen normalen Client beinhaltet) anders handhaben als reine Client-Lizenzen. Aber die Situation ist leider in meinen Augen nicht wirklich klar. Glücklicherweise hat sich IBM bisher in solchen Sachen immer sehr vernünftig verhalten und ungewollte Lizenzübertretungen nicht zum Anlass heftiger Reaktionen verwendet.

eknori:

--- Zitat ---ehrlich gesagt, weiss ich nicht, wie die aktuelle IBM Interpretation ist
--- Ende Zitat ---

wir hatten letzte Woche eine "LizenzValidierung" seitens IBM , die durch 2 Fraggels der KPMG ( Kommunistische Partei Mittel Georgiens ) durchgeführt wurde.

Fakt ist, daß man für jede einer Person zuzuordnenden MailDatenbank als UNTERNEHMEN eine Lizenz besitzen muss.

Auf die Arten der Lizensierung ( nur Web, vollwertiger Client ) möchte ich hier nicht weiter eingehen.

Im Umkehrschluß hiesse das IMHO; habe ich als Consultant einen Laptop mit installiertem Notes Client, ( 100.000 AU, aber keine Datenbank lokal auf dem Server ), und tingele ich damit von Kunde zu Kunde, so ist der Kunde für die ordnungsgemäße Lizensierung verantwortlich.

koehlerbv:

--- Zitat von: eknori am 13.10.04 - 18:24:44 ---( 100.000 AU, aber keine Datenbank lokal auf dem Server )
--- Ende Zitat ---

Du meinst sicher "keine eigene Mail-Datenbank auf dem Server des Kunden", denke ich. So macht das wirklich Sinn: Im Domino Directory einer Domino-Domäne darf man nicht als zur Domäne gehörender User auftauchen. Ein manuell generierter Personeneintrag, zu dem die eMails irgendwo anders hin weiter geleitet werden, stellt natürlich kein Problem dar: Es existiert ja keine User-ID (der Casus Knacktus der ganzen Geschichte) vom Certifier der Domäne. Wenn das Ziel der Weiterleitung wiederum ein Domino-Server ist, so muss dort das Lizenzrecht (des Zugriffs auf diese Mail-DB, also eine eigene User-ID) liegen.

Eigentlich doch ganz simpel ;-)

Bernhard

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