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gibt es hier eine Meinung zu?

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Marinero Atlántico:
Das mit den ständig neuen Technologien finde ich ein bischen übertrieben.
Die gemeinsamen Muster sind schon recht stark.  
Ich zweifele da auch manchmal dran, aber momentan bin ich in so einer Phase, wo dieser Job wieder wirklich interessant wird. Und zwar wirklich nicht unbedingt mit den Sachen, mit denen ich nun Geld verdiene, sondern wegen den Lernprojekten. Zumindest scheinen diese Kunden jetzt einfacher im Umgang als die vor z.B. 6 Monaten.

Ich hab wirklich irgendwann aufgegeben, mich über irgendwelche Arschköpfe aufzuregen oder  mich zu wundern. Ich weiss nur eins: Die Formel für individuelle Arschköpfigkeit hat einen starken Gesamt-Organisatorischen Anteil.
Sowas wie Unternehmenskultur ist stark und wenn die oben Arschköpfe sind, dann rollt das die food-chain runter.

Womit viele Leute (ich eingeschlossen) nicht so richtig klarkommen, ist diese Unsicherheit, die vermutlich wesentlich stärker ist als in der Generation unserer Väter. Aber das ist halt so.

Gerade aus der Ecke von Unternehmensberatern höre ich auch eine Menge Frust und meine gewiss nicht zartbeseitete Schwester ist inzwischen auch schon genervt über den Umgangston rund ums Marketing.

Gruß Axel

Marinero Atlántico:
...und wo wir bei Prozessen sind.
Zumindest in der Software kommen sämtliche vernünftigen Prozesse aus der Software selber.
 
Für mein Qualitätsmanagement sind solche Sachen wie JUnit, Ant Hill, Cruise Control, schlanke UML Tools, etc. pp. vielversprechend, bzw. ich arbeite dran und integriere sie in meine Arbeitspraxis.
Viele dieser Wunderwerke an angewandter Qualitätsmanagement-Praxis wurden openSource entwickelt (angeblich ein Tummelplatz für anarchisierende Freaks).
 
Während alle Software-Externen Qualitätsmanagement Konzepte - wie ich ihnen oft in größeren Organisationen begegnete:
- 100% die Bürokratie erhöhten
- Kilometergroße Löcher hatten
- bestimmten Leuten die Möglichkeit gab für gewohnheitsmässig nicht erbrachte Leistung Tonnen von Tagen zu fakturieren.
- rein zerimoniell, d.h. du hälst dich Buchstabe für Buchstabe dran und du weisst, dass es totaler Quatsch ist. Wenn du dich nicht dran hälst, bekommst du Ärger.

Das Ergebnis der Arbeit der Organisations/Qualitäts/Etc- Berater schuf also eine Umwelt, die mich oft stark an den geistigen, ethischen und produktiven Zustand eines durchschnittlichen Mittelamerikanischen Kleinstaats erinnerte.

und das dann mit dem Argument, den "Entwicklern" zu "helfen".

Gruß Axel  

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