Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme

Notes R5 unter LINUX

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Hoshee:

--- Zitat ---

<SNIP>
damit das ding auf flott läuft muss man schon einiges machen! habe speziell dafür auch ein nettes domino shell start-skript geschrieben! (habe es auch mit server load getestet und das ding kann gut 1/3 mehr user aufnehmen als win2k)

gruss

steve
--- Ende Zitat ---


Hallo Steve,

bei uns läuft der Notesserver 5.0.6 auf SuSe 6.4 zwar stabil aber schweinelangsam. Wir lassen darauf Web-Yourself als Content-Management-System laufen. Kannst Du uns ein paar allgemeine Tips geben wie wir das Ding ein wenig tunen können (Notes- oder Linuxseitig)?
Als Hardware setzen wir einen Compaq ProLiant mit 500 MHz Proz. und 512 MB Hauptspeicher ein (IMHO sollte das ausreichen)

Viele Grüße ...

Hoshee

heini_schwammerl:
Sappralott, der Steve ist gut, nachdem Lotus selber nur von 75 % der Leistung von W2K spricht. Also RedHat ist sicher keine schlechte Wahl, da bei Lotus auch mit RedHat getestet/entwickelt wird. Aber die Konfiguration ist gegenüber SUSE nicht ganz so einsteigerfreundlich (kann sich inzwischen geändert haben). Also unter Mandrake war die Winekonfiguration superbillig. Ich habe das auf einer 98 Partition schon am Laufen gehabt. Dann hab ich Wine installiert und unter winhq.org hat einer ein Script für Notes R5 hinterlegt. In dem Ding hab ich eine Änderung vorgenommen (Pfade ?, ich weiß nicht mehr genau) und Notes gestartet. Schwupp wars oben und lief. Unter SUSE hab ich das leider bis Heute nicht hinbekommen. Ich muß aber zugeben, daß ich zwar viel mit Mandrake arbeite aber sobald es an irgendwelche Scripts geht laß ich die Finger wech oder ich such mir einen, der Ahnung hat. Hoshee, was die Geschwindigkeit betrifft so rate ich Dir dringend zu einem Update auf wenigstens 5.0.8. Die fummeln ziemlich viel an der Linuxversion und ich denke allein dadurch bekommst Du es schneller. Ansonsten kannst Du mal testen ob nicht Notes selber Amok läuft indem Du alle Tasks (insbesondere den Indexer, Agentmanager usw.) herunterfährst und nur mit http arbeitest.
Um das Ding zum Beispiel unter SUSE flotter zu bekommen nur das Minimalpaket (und leider ein einziges Zusatzpaket, aber ich weiß nicht mehr welches)
installieren. Laut SUSE Domino Mailliste bringt das einiges an Performance (und das sollte wohl auch für andere Distris gelten).
Was Mandrake oder SUSE oder RedHat angeht. Ich benutze Mandrake nur aus Kostengründen und in der Firma läuft die Kiste mit SUSE. Mandrake hat sicher den Nachteil, das man eine Risikoinstallation eingeht. Auf dem einen Rechner funzt es sofort und alles wird erkannt, auf einem Anderen geht gar nichts. Und Mandrake hat es bisher immer geschafft Bugs einzubauen, die eigentlich bei der kleinsten Endkontrolle entdeckt werden müßten. Naja die Scripts von Steve würden mich schon auch interessieren. Wenns wirklich so ist, dann schalt ich sofort 2 W2K Server ab, die nerven mich eh schon mit Ihren dauernden Sicherheitsupdates/Neustarts.
Gruß

Heini



Steve:
ach jungs....

so schwer ist die sache gar nicht!
schaut euch mal den "ulimit" befehl an!!

zb:
alle core dumps ins nirvana verbannen: ulimit -c 0
datei descriptoren auf 32768 erhöhen: ulimit -n 32768
max. anzahl der prozesse auf 8192: ulimit -u 8192
virtual memory auf unbegrentzt setzen: ulimit -v unlimited
max. memory grösse auf unbegrentzt setzen: ulimit -m unlimited


dann noch je nach filesystem (ich setze sgi xfs 1.0.2 ein) könnten folgende einstellungen von vorteil sein:
if [ -f /proc/sys/fs/file-max ]; then
       echo 32768 > /proc/sys/fs/file-max
fi
if [ -f /proc/sys/fs/inode-max ]; then
       echo 65536 > /proc/sys/fs/inode-max
fi

ich habe extra die bash syntax genommen, da ihr (hoffendlich) das ganze in einem shell script startet...


dann gibt es da noch 1000 und 1 einstellungen für das netzwerk!!! ich poste euch mal 2 versionen (jeweils für netzwerk oder web-server):
################################
# START : Settings good for LAN
################################
# disable selective acks
if [ -f /proc/sys/net/ipv4/tcp_sack ]; then
     echo 0 > /proc/sys/net/ipv4/tcp_sack
fi
# disable TCP timestamps
if [ -f /proc/sys/net/ipv4/tcp_timestamps ]; then
     echo 0 > /proc/sys/net/ipv4/tcp_timestamps
fi
# This disables "RFC2018 TCP Selective Acknowledgements", and "RFC1323 TCP timestamps"

# disable window scaling
if [ -f /proc/sys/net/ipv4/tcp_window_scaling ]; then
     echo 0 > /proc/sys/net/ipv4/tcp_window_scaling
fi
##############################
# END : Settings good for LAN
##############################

#######################################
# START : Settings good for WEB-Server
#######################################
# defines the local port range that is used by TCP and UDP traffic to choose the local port.
if [ -f /proc/sys/net/ipv4/ip_local_port_range ]; then
     echo "10240 61000" > /proc/sys/net/ipv4/ip_local_port_range
fi

# shmmax controls the maximum amount of memory to be allocated for shared memory
# if [ -f /proc/sys/kernel/shmmax ]; then
#       echo "134217728" > /proc/sys/kernel/shmmax
# fi

# The number of seconds after no data has been transmitted before a keep-alive will be sent on
# a connection.
if [ -f /proc/sys/net/ipv4/tcp_keepalive_time ]; then
     echo 300 > /proc/sys/net/ipv4/tcp_keepalive_time
fi
#######################################
# END : Settings good for WEB-Server  
#######################################




usw, usw, usw,....


linux lässt sich sehr gut "formen". und es gibt zig tausend wege und optionen die man verstellen kann. die oben genannten sind einige davon, die sofort eine auswirkung auf die performance haben.

aber bitte!!! liest schnell im netz oder sonst irgendwo, was die befehle machen!! nicht einfach blind eintippen und loslegen! habt den anspruch zu wissen was ihr macht! nur so kommt ihr weiter und nur so könnt ihr abschätzen was ihr gerade macht und wie ihr es im notfall beheben könnt!

gruss

steve

werker:
Da scheinen sich ja einige auszukennen.
Habe auch rothut und Domino installiert auf Celeron500 mit 512 MB auf simpler PC-Hardware....zum testen, was man wie machen könnte.
Leistung ist OK, auch bei 10-20 Benutzern, allerdings kann man da bei manchen AKtionen nervös werden....:-)

Habe jetzt jedoch ein riesen PROBLEM:
PDF als attachment werden auch mit allen Tricks nicht Volltext-indeziert. Unter Windows kein Problem, der Vorgang läuft auch fehlerfrei unter Linux, aber keine Wort wird überhaupt gefunden.
Es gibt überall Hinweise auf das Problem, aber keiner hat eine Lösung, die durchgreifend ist. Ich brauche das aber dringend und dann auch in einer Produktion!
Gibt es da Erkenntnisse. Updates bis 5.09a waren erfolglos.
Habe auch an den PDFs geschraubt...zwecklos.
Es gibt Aussagen von Usern die behaupten "geht nicht unter Linux", kann ich aber einfach NICHT glauben.
Brauche dringend Erkenntnisse

CU

sruedige:
Hallo,
wir haben unter Suse 7.3 einen 5.0.8 Domino Server laufen. Diese stellt via Http eine Notes DB zur verfügung.
lauft stabil und ohne Probleme.


mfg Stephan

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