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Post Market Surveillance
TMC:
Angeregt von folgendem Thread: http://www.atnotes.de/index.php?board=7;action=display;threadid=15836;start=7
Macht Ihr PMS?
Dies geht eigentlich weit über einen erfolgreichen Projektabschluss hinaus.
Ich lehne mich da an Standards in anderen - nicht Software - Entwicklungen an.
Dort sind das Basics.
Wie überwacht Ihr, ob Eure Entwicklungen erfolgreich sind?
Sollte imho Bestandteil eines Entwicklungsprojektes sein. Mal völlig unabhängig ob man PC-Gehäuse, Bierflaschen, Semmeln (für die Nicht-Bayern: Brötchen) oder Notes-Applikationen erstellt.
Ich denke auch das ist ein wichtiger Indikator für Verbesserungen.
Meine Frage zieht in erster Linie auf Freiberufler ab, die Apps entwickeln für Firmen. Wobei ich selbst Angestellter in einer Fa. bin und zumindest ansatzweise PMS betreibe. Bei mir ist es ein integraler Bestandteil meiner täglichen Arbeit (habe ich mir selbst gesetzt), wenn auch nicht sehr hoch priorisiert (wie immer mangels Zeit)
Heiggo:
Ohne ein Minimum an erweiterter Abschlusskontrolle geht es doch auch gar nicht. Allein schon um das eigene "Baby" weiter zu entwickeln benötige ich (Bedarfsdecker) mein Auge am Feind (Bedarfsträger). Nur der Kontakt zum Anwender und hin und wieder die Frage, ob noch irgendwas vermisst wird oder verbessert werden könnte, ist die Sichere Methode, nicht komplett am Ziel vorbei zu entwickeln.
Von sich und aus eigenem Antrieb kommt der Anwender ohnehin nur im Fehlerfall.
Hernan Cortez:
--- Zitat von: SiebertH am 15.05.04 - 09:01:23 ---mein Auge am Feind (Bedarfsträger).
--- Ende Zitat ---
weiss, dass das nicht so ernst gemeint ist, aber definitiv ???
--- Zitat von: SiebertH am 15.05.04 - 09:01:23 ---Von sich und aus eigenem Antrieb kommt der Anwender ohnehin nur im Fehlerfall.
--- Ende Zitat ---
deckt sich 100% mit meiner Erfahrung. Bei 2 größeren Projekten mit stark verzögerten Abschluß (damals während des Booms ging das), wollten die Erweiterungen und ich dachte, die wären immer noch sauer und dabei waren aber total zufrieden. Hat mich sehr gefreut.
Außerdem sollte der Entwicklungsprozess kritisch betrachtet werden. Wo wurde unnötig Zeit verloren? Wie kann man das in Zukunft besser gemacht werden?
Das wird aber leider viel zu selten gemacht.
Immer wieder sagen die "Experten" beim Start des Projekts, dass alles für "einfach" ist und am Ende kloppen alle Überstunden. Glaub nicht, dass das ein Naturgesetz ist. Ist eigentlich total dämlich.
Gruß Axel
Heiggo:
Relativ einfach... der Bedarfsträger ist derjenige, der einen Wunsch hat und der Bedarfsdecker darf diesen Wunsch dann irgendwie erfüllen.
Wenn der Bedarfsträger jemand ist, der den Bedarfsdecker dafür bezahlt, das der Bedarf gedeckt wird, dann ist es eine feine Sache. Wenn der Bedarfsträger aber der gleichen Firma angehört und der Bedarfsdecker nicht einen Cent mehr dafür erhält, das er zusätzliche Herzenswünsche einzelner Personen erfüllt, dann kann der Bedarfsträger sehr schnell zum Feind werden, da er dann hin und wieder unnötige Arbeitszeit verursacht, die einem globalen Dienstbetrieb dann abgezogen werden.
Ich hoffe, ich habe nun alle verwirrt *kicher*
--- Zitat von: El Indio Mapuche am 15.05.04 - 09:39:02 ---
--- Zitat von: SiebertH am 15.05.04 - 09:01:23 ---mein Auge am Feind (Bedarfsträger).
--- Ende Zitat ---
weiss, dass das nicht so ernst gemeint ist, aber definitiv ???
--- Ende Zitat ---
Hernan Cortez:
--- Zitat von: SiebertH am 15.05.04 - 09:45:28 --- *kicher*
--- Ende Zitat ---
Ok. Verstanden. Als Externer ist das ein bischen anders, da der Bedarfsträger immer auch eindeutig Projektsponsor ist.
Auf der anderen Seite habe ich in letzter Zeit einige Gespräche darüber geführt, dass solche Schnellschuss-Extrawürste zukünftige Kosten erzeugen, die schwer zu managen sind.
Das ist 8) : http://www.joelonsoftware.com/articles/CoderToDeveloper.html
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