Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme
Domino auf Linux Perfomance Tuning
HarryB:
Hi Folks,
wir haben mit einem Server etwas Probleme mit der Performance. Die Konfiguration sieht aus wie folgt:
2 x P III 1 GHz
2 GB RAM
Raid 5 mit 400 GB Nutzdaten als Datenpfad
Raid 1 mit 120 GB als Betriebssystem- und Binarypartition
Als Betriebssystem verwenden wir Linux (RedHat 9.0), die Domino Version ist 6.0.3.
Auf dem Server läuft der HTTP-Task mit Public Zugriff. Es läuft sozusagen unser gesamter Webauftritt auf der Maschine mit Webgate von Innovationgate als Content Management System.
Zusätzlich finden sich auf dem Server alle Mail-DBs der Benutzer, auf die sie per iNotes zugreifen können, was aber noch nicht sehr extensiv verwenden.
Ja, ich weiss, euch stehen jetzt die Haare zu berge. Könnt ihr mir trotzdem hilfreiche Tipps oder Links nennen?
Viele Grüße
Harry
MartinG:
Mit diesen Aussagen kann keiner hier etwas anfangen...
Vor allem weiss keiner wieviel Webtraffic Ihr habt - was die Besucher dort machen und wieviel Mailuser usw...
Auf jeden Fall trennt man einen Webserver mit CMS System vom restlichen Dominosystem...
Gruss
Martin
animate:
Hallo Martin,
kannst du mal 1-n Gründe aufführen, warum man das trennen sollte, bitte?
ich bin der gleichen Meinung wie du, habe aber leider nur Permormance - Argumente.
MartinG:
Hauptsächlich aus Sicherheitsgründen... - einen Webserver, CMS etc stellt man IMHO nur in die DMZ. Der Gedanke das dort aber auch noch Maildatenbanken draufliegen halte ich für unvertretbar. Die lässt man intern liegen und wenn man darauf Zugriff braucht macht man das per VPN...
Ein Grundgedanke der DMZ ist, das dort keinerlei "dauerhaften" Daten liegen sollten, sondern nur Durchgangsverkehr wie z.B. Virenscanner, Proxyserver, ContentFilter, SpamSchutz, Einwahlrouter, Webserver, FTP-Server (die aber auch keine firmenrelevanten Daten halten sollten)....
Gruss
Martin
HarryB:
Hallo Martin,
der besagte Server steht in der DMZ. Dass dort Maildatenbanken liegen, macht mich auch nicht glücklich, ist aber von der Geschäftsführung so gewollt. Siehst du eine andere Möglichkeit, den Mitarbeitern und vor allem den Studierenden Webmail zur Verfügung zu stellen?
Wieso kannst du keine Tipps bezüglich der Performance geben, ohne dass ich allzusehr ins Detail gehe? Gibt es keine allgemeinen Einstellungen, die man prüfen kann?
Ich kann den Traffic und die Anzahl der aktiven Mailuser auf dem Server nur grob und vermutlich höchst ungenau schätzen. Was die User dort anstellen, nun, im wesentlichen Webseiten über das CMS abrufen. Der Traffic der Mailuser dürfte bei 10 - 20 % des Gesamttraffics liegen, wenn man die Replikation mit den internen Servern nicht berücksichtigt.
Viele Grüße
Harry
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