Sonstiges > Offtopic
Softwarearchitektur: Geschichtet oder begegne mir nicht
Hernan Cortez:
--- Zitat von: eknori am 10.05.04 - 18:56:28 ---Müsste man dann so weit gehen und selbst bei einem Managermit Löschberechtigung die Applikation prüfen lassen, ob ein Löschen "sinnvoll" ist, oder ob datenbankinterne Hindernisse dieses Löschen zum jetztigen Zeitpunkt nicht ratsam machen.# ?
--- Ende Zitat ---
Kommt auf den Wert der Daten an. Die ist hier wirklich hoch (ohne näher darauf einzugehen).
Der Lösch-Zugriff auf solche Daten sollte im Code möglichst zentralisiert sein. J2EE- und .NET best practices betonen stärkstens eine geschichtete Architektur. Geschichtete Architektur führt zu zentralisierten Zugriffen auf die BackendSysteme.
Ein DELETE-Request auf wertvolle Daten sollte zumindest zweifelsfrei gebunden an den Auslöser geloggt werden.
Das sind wie gesagt Zugriffe auf ein Fremdsystem (DB2).
Gandhi:
Meckern kann man ja immer.
Wie könnte man es denn - mit Notes besser machen?
Das ganze über Schichten abwickeln....im Grunde nicht möglich.
Wie wäre es, die Dokumente zu verstecken (statt zu löschen) und dann einen Agenten (z.B. einen Web-Agenten) als 'Schicht' eben für eine bestimmte Aufgabe zu nutzen....und im Fall DB2 wäre dann noch interessant: Wie macht man einen Roll-Back... ;-)
Richtige Schichten bekommt man meines Wissens mit Domino hin (es sei denn über die Servlet Engine? War da nicht mal irgendwie Tomcat integriert).
Domino ist in meinen Augen als Werkzeug so was wie ein Akku-Schrauber. Schnell, flexibel und für vieles zu brauchen. Aber eben auch nicht für alles. Noch nicht mal Löcher in Beton bohren kann man damit...
Somit ist klar, dass das für solche Anwendungen - sagen wir mal - eine suboptimale Plattform darstellt. Mit der wachstenden Integration in die Welt der Java Applikationsserver wird dies sich dann wohl etwas reduzieren. Im Moment muss man einfach hin und wieder den Mut haben bestimmte Dinge mit Notes nicht zu machen.
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln