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OO Entwicklung mit LotusScript - Frage externer Editor / Eclipse?

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Semeaphoros:
Hast Du einen Link auf den Artikel?

Zu sagen ist, dass in Iris Today ja alles mögliche erscheint und es sich dabei nicht um ein Marketing- und Kommunikationsmittel der IBM handelt. Und dass die Leute selber seit längerer Zeit diese OO-Mittel nutzen (mit unterschiedlich hohem Grad, die Backform (Mehlschablone) ist wohl das am besten ausgearbeitete Beispiel, fällt auf, wird aber nirgends an die grosse Glocke gehängt. Ehrlich gesagt, ich halte das auch für seltsam.

Bin sicher, wenn es echte Plugins für den Designer gäbe, hätten wir bestimmt schon länger ein entsprechendes Produkt zur Verfügung. Leider ist im Bereich LotusScript in nächster Zeit nicht mehr viel an Erneuerung zu erwarten, man wird sich also wohl langsam auf Java einstellen müssen, auch wenn das im Moment noch nicht wirklich eine Alternative ist (fehlendes Debugging, gut, das wird in ND7 ja besser)

Hernan Cortez:
Das ist zwar Java, aber mit Notes Objekten. Interessant find ich, wobei es Axel Janssen seine Privatmeinung nicht überzeugt:
http://www-10.lotus.com/ldd/today.nsf/8a6d147cf55a7fd385256658007aacf1/9d8840926d90e20b85256d90004d1edd?OpenDocument

Warum gibt es kein Eclipse plug-in für Notes Entwicklung?
<disclaimer text="Das folgende ist weder Domino bashing, noch Provokation eines eZynikers, sondern ein ernstgemeinter Diskussionsbeitrag."/>

Da gibt es meiner Meinung nach vermutlich schon Gründe, warum das für IBM (oder IRIS) nicht so einfach ist.
Ich bin kein Lotus-System-Entwickler, aber 2 Dinge bringen mich in diese Richtung:
1. Einige Texte in Ben Langhinrichs blog. Der ist nämlich eine Art Lotus-System-Entwickler. Seine Texte über Rich Text und so.
2. Auf meiner Arbeit gibt es ein Projekt, wo Notes-Anwendungen in J2EE konvertiert werden. Ich mache zwar andere Sachen, bin da aber schon teilweise involviert.
 
Domino ist ein über eine lange Zeit auf dem Markt erfolgreiches Produkt. Es wurde immer stark auf Abwärtskompatibilität geachtet. Das führt dazu, dass jemand der sich vor der Aufgabe gestellt sieht, dort einen "IDE-Layer" für zu bauen, sich nicht trivialen Problemen gegenübergestellt sieht.  Der Teufel steckt eben im Detail und bei Lotus Notes hatte der Teufel eine Menge Zeit. Teufel verstehe ich hier mehr so Ying und Yang mässig. Also: mehr Funktionalität (Engel) , mehr interne Komplexität (Teufel).

Gruß Axel

Semeaphoros:
Das ist seeeehr seeeeehr wahr, Axel, das Problem, das da die Rückwärtskompatibilität präsentiert, kann nicht genug unterschätzt werden .... man denke da beispielsweise, wie "gut" das bei Word aussieht.

JulianBuss:
ich persönlich hätte überhaupt nichts dagegen, LotusScript gegen Java zu tauschen. Ich mag Java; damit entwickelt man grundsätzlich saubereren und sichereren Code als mit LotusScript.
Aber man hat in Java halt keine UI-Klassen, und das wird sich wohl auch nicht ändern.  Also ist diese Diskussion akademisch .-)

Semeaphoros:
Kurzfristig sicher, längerfristig weiss ich nicht. Da werden wir wohl "Rich Client" denken müssen und da sieht die Sache dann plötzlich anders aus. Man halte jedenfalls die Augen offen.

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