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IDN Domain-Unterstützung?

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Schmidthaus:
Seit dem 1.3.2004 gibt es in Deutschland die Unterstützung von Internationalized Domain Names (IDNs) mit 92 zusätzlichen Zeichen.
Technisch werden die IDNs gemäß RFC3490, RFC3491 u. RFC3492 behandelt.

Zitat aus der FAQ bei der DENIC:
Da im Domain Name System weiterhin nur die bisher schon erlaubten Zeichen zur Adressierung verwendet werden sollen, müssen alle IDNs in eine Zeichenkette umkodiert werden, die nur noch diese erlaubten ASCII-Zeichen enthält. Dies geschieht in einem zweistufigen Prozess.

Zuerst wird in einem Vorgang namens Nameprep (siehe dazu RFC3491) eine normalisierte Form des IDN erstellt. Dazu werden u. a. alle Großbuchstaben in Kleinbuchstaben umgewandelt und Zeichen, die miteinander äquivalent sind (z. B. ß und ss) in die normalisierte Form überführt. Aus MüLLer-Straße.de würde also müller-strasse.de.

Der normalisierte IDN wird dann in einem zweiten Schritt mittels der Punycode-Vorschrift in eine Zeichenkette umgewandelt, die nur noch ASCII-Zeichen enthält. Dieser ACE-String (für ASCII Compatible Encoding) enthält ein Präfix, das anzeigt, dass es sich bei der folgenden Domain um einen IDN handelt. Dieses Präfix ist vier Zeichen lang: "xn--". Daneben muss kodiert werden, welche Nicht-ASCII-Zeichen vorkommen und an welcher Stelle im IDN sie stehen. Diese Kodierung ist wiederum mehrere Zeichen lang. Dazwischen stehen dann noch die Buchstaben, die nicht extra kodiert werden müssen, da sie auch bisher schon erlaubt waren.
*** Zitat-Ende ***

Die Frage ist nun: Wie bekomme ich diese Unterstützung für Lotus Domino R5?

Andy B:
Würde einmal sagen das Du das in R5 nicht mehr bekommst. Die R5 liegt im sterben und IBM wird sich da wohl kein bein mehr ausreissen.
Das ist meine Meinung.

Gruss
Andy B

Schmidthaus:

--- Zitat von: Andy B am 11.03.04 - 11:53:32 ---Würde einmal sagen das Du das in R5 nicht mehr bekommst. Die R5 liegt im sterben und IBM wird sich da wohl kein bein mehr ausreissen.

--- Ende Zitat ---

Diese Befürchtung habe ich auch, das Problem ist nur das die IBM die derzeit genutzte Plattform OS/2 für den Domino R5 - Server unter R6 nicht mehr unterstützt und ich habe mehrere Kundeninstallationen mit Lotus Domino R5 auf OS/2. Eine Systemumstellung ist nicht möglich da noch andere OS/2-Anwendungen auf den Maschinen laufen.
Das wird die Kunden verärgern und es kann die Abkehr von IBM-Produkten bedeuten.

Semeaphoros:
Das weiss man aber seit Jahren und da kann man IBM nicht wirklich einen Vorwurf machen.

Schmidthaus:
Doch, ich mache der IBM einen Vorwurf weil:

1.) OS/2 noch immer ein supportetes Betriebssystem ist was die Kunden einsetzen wollen.

2.) Die IBM den Kunden besser nicht vorschreiben sollte was diese einzusetzen haben.

3.) Es keine Betriebssystemalternative für PC-Server von IBM gibt und Microsoft Windows keine "Lösung" ist sondern nur mehr Probleme schafft als das es sie löst.

Und Linux ist leider noch nicht in allen Bereichen soweit, außerdem gibt es die Linuxversion von Lotus Domino noch nicht so lange.

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