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Hilfe mein Chef will Domino ablösen :-(
eknori:
:o :o :o :o iiiiiiiieeeeeeeeekkkkkkkkk !!!!!! Notes abschaffen ? *heul*
bei 800 Usern erscheinen mir die 20K€ reichlich hoch.
Komme deinem Chef entgegen und gehe die Positionen noch einmal genau durch. Wie viele Server habt ihr ud wie viele Developer Lizenzen ?
Ich habe da beim letzten Renewal auch zig k€ gespart und bin immer noch revisonssicher.
Welche Versionen setzt ihr ein ??
Kann ja sein, daß man mit der derzeitigen 6er Version noch ein paar jährchen klarkommt. Dann würde ich den Passport auf eine Server und eine Clientlizenz reduzieren, um auch eiterhin schö die Hotline nerven zu können. Die Lizenzen verliert ihr dadurch ja nicht.
Wenn ihr dann in 2 oder 3 Jahren auf ein neues Release geht, dürfte das allemal preiswerter sein, als über diesen Zeitraum das renewal durchzuziehen. Zumal ihr ja schon die Lizenzen habt und dann nur noch ein "upgrade afer license" oder so machen müßt.
Dein Chef soll auch mal darüber nachdenken, was es kostet, die User nach Exchange unzuziehen; zudem müsste er dir ja noch die Schulungen als Admin bezahlen; und dein bisheriges Wissen ( ist ja auch Firmenkapital ) wäre unweigerlich verloren.
soweit erstmal meine 2cent
Ulrich
MartinG:
@Ulrich - er will ja nicht Exchange einführen...
Ansonsten hat er schon richtig gerechnet - zumindest wenn ich rechne was ich zahle dann komme ich bei seiner Umgebung auf 18.000€ mit einem Server zzgl. pro Server jeweils nochmals 700€
Gruss
Martin
PS: Argumente findest Du im Internet sicherlich unzählige. U.a. auch im Spotlight Forum...
eknori:
@Martin: OK, habe ich nicht richtig gelesen; bin wohl momentan etwas SAP geschädigt ;D
Gandhi:
20 k für Passport? Spart Euch doch einfach die und lasst Domino so weiterlaufen.
Im Vergleich müsst Ihr die 20 k natürlich nicht zahlen, da es da vermutlich gar keinen Support gibt.
So gesehen argumentiert Dein Chef komisch.
Weiterhin: TCO. Total Cost of Ownership: Wieviel kostet es Dich und Deine Kollegen die Migration durchzuführen, incl. Kosten für Schulung und Replikationskosten? Da kann die Kosteneinsparung nur langfristig erfolgen, denn eine Migration von 800 Usern kostet mit Siicherheit ein Vielfaches der 20000.
Schließlich noch eine Frage/Überlegung:
Wer Notes nur fürs Mailen nutzt macht ohnehin was falsch. Wenn das tatsächlich so bleiben soll, ist eine Migration aber nicht der falsche Weg - Notes ist kein günstiger Mail Server. Günstig wird es erst durch die anderen Features:
Webserver - INotes
Replikation
Sicherheitsmechanismen
Entwicklungsumgebung
Standardapplikationen (Team Rooms)
Am Besten hält man Notes im Unternehmen, indem man es nach Kräften ausbaut und nutzt - dafür ist es in dem Fall wohl schon fast zu spät.
Axel Janssen temp:
rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln ist sicher auch keine besonders smarte Strategie. Wie oben bereits angemerkt, kostet Ablösung eben auch Geld. Und Lotus ist ja eine stabile Plattform für eine Menge an Anwendungen.
Die von dir genannte Richtung Linux und Outlook hört sich für mich auch irgendwie nicht so mega-inspiriert an.
Für Notes gibt es in my so gar nicht humble opinion heutzutage Grenzen.
Für viele Anwendungen existieren effizientere Plattformen.
Oft wurde die Tragfähigkeit von Domino einfach überschätzt.
<anekdote>
In meiner maintainance-Schlacht gegen eine extrem schwer zu beherrschende Domino Anwendung mit DWF, DB2 Anbindung und auf OS-390 habe ich heute wohl einen Sieg errungen. Some extremly dangerous terrorist hat gelöscht mehrere Konfigurations-Datensätze in einer DB2-Table.
In einer von mir programmierten Java Anwendung wäre mir die Ursache vermutlich nach 10 Sekunden klar gewesen. In diesem Teil ohne jegliche Debugmöglichkeit ausser Logging hat es 3 Tage gebraucht. Das admin-Dokumente, dass die DB2-Werte anzeigen sollte, hat die alten Werte gecached und führt somit die mieseste piece of crap Wertung dieses Jahres.
Es gibt viele unübersichtliche Domino-Anwendungen da draussen und das war nicht das erste Error-Tracing Festival von mir als Domino-Entwickler. Ich mache aber inzwischen wirklich lieber Java.
</anekdote>
Viel wichtiger als die verwendete Programmierplattform ist imho der verwendete Prozess des Projektmanagements. Ich spreche hier nicht über diesen Macht- und Formalismuszirkus, den man leider hierunter oft verstanden hat, sondern *es muß einfach einen Weg geben*.
Gruß Axel
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