Domino 9 und frühere Versionen > ND6: Administration & Userprobleme

Verständnisproblem: externer smtp-Server & Notes Mail Routing

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azet:
Hallo Forum!

Ich verstehe da wohl irgendwie einen Zusammenhang nicht so ganz.. Also wir haben einen externen mailserver auf dem die pop3-Konten unser Benutzer liegen. Dann haben wir intern einen Domino Server der jetzt den Groupwarekram und Mail zur Verfügung stellen soll..
smtp-listener ist das erste das nicht ganz verstehe. Wenn der aktiviert ist lauscht er den Port 25 ab und verteilt eingehende Mails. Aber es gehen ja nicht direkt Mails ein, da die ja auf dem pop3-Server liegen und quasi erst abgeholt werden müssen! Wie geht das? Mir fällt nur die Lösung ein, den jeweiligen Notes Client so einzurichten dass er über pop3 seine Mails vom externen Mailserver holt. Ich wollte für internes Mailing aber das Notes Mail Routing verwenden.. Ist das dann überhaupt noch gewährleistet?

Semeaphoros:
Also, wenn Du eine Bastellösung haben willst, kann das schon so laufen. Wenn die externen Mailboxen bestehen bleiben sollen und man die User die Mails nicht selber abholen lassen will, brauchts Zusatzprodukte. Frage stellt sich allerdings, welchen Sinn es macht, externe Mailboxen stehen zu lassen, wenn Domino das doch eigentlich gut beherrscht. Also, entweder alle Mails der Domäne an den Domino weiterleiten lassen oder grad direkt den Domino als Mailserver im DNS eintragen lassen.

Allerdings würde ich Dir dringend dazu empfehlen, jemanden mit Kenntnissen beizuziehen, Dein erster Satz sagt es ja. Der Profi setzt so etwas in kürzester Zeit auf, wer die Zusammenhänge nicht kennt, braucht in der Regel Tage, bis über Trial und Error das ganze Setup am Schluss zum Stimmen gebracht wird.

azet:
Es sollen ja gerade nicht alle Mails an den Domino Server weitergeleitet werden. Einige pop3-Postfächer werden aus dem Ausland abgerufen mit irgendeinem Mailclient! Der Mailserver in seiner jetzigen Form soll bestehen bleiben.

Kommentar von einem Amazon Nutzer (über ein Buch dass ich auch neben mir liegen habe) Er beschreibt sehr gut mein Problem:
Desweiteren vermisse ich eine vernünftige email-Infrastruktur wie sie heute bei vielen Firmen üblich ist: Ein Internetprovider sammelt emails und der lokale Notes-Server soll sie sich abholen und an die user verteilen. Zwar werden komplexe Mail-Topologien aufgebaut (mit Routing und Sendprioritäten), aber die vermutlich weit verbreiteste Variante (wie kopple ich meinen Domino-Server mit einem Exchange-Server oder meinem POP-Account beim Internetprovider ?) wird nicht mal ansatzweise beschrieben.

Tja, das ist es! Und das muss doch auch gehen ohne dass man teure externe Leute herbestellt, die was einrichten was zwar funktioniert, was man aber nicht nachvollziehen kann, und somit wieder nichts gelernt hat und im Problemfall wieder im Regen steht! Vielleicht ist Lotus für so einfache Fälle wie oben beschrieben doch zu oversized? Naja, mit dem neuen Lizenzmodell haben sie es ja gut geschafft sich dem Mittelstand anzunähern, aber an solchen Sachen hapert es dann wieder! Geht das denn wirklich nicht ohne dass man ein ganzes Team an Experten dazuziehen muss?

Glombi:
Nun, entweder stellt Lotus Domino die Mail-Infrastruktur zur Verfügung oder eben nicht. Für den letzten Fall kannst Du aber mit dem Notes-Client die POP3 Mails abholen, der User muss lediglich eine Arbeitsumgebung und entsprechende Konten für POP und SMTP anlegen.

Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du für Deine User zusätzlich noch Notes-Maildatenbanken zur Verfügung stellen. Dann hätten die User ja zwei Mailfiles !?

Semeaphoros:
Der Kommentar zeigt, dass der Kommentator nicht ansatzweise verstanden hat, worum es geht. POP ist ein Server-Zu-Client Protokoll, kein Server-zu-Server Protokoll. Das Anbinden einer Misch-Umgebung mit teilweise Konten beim Provider und der Rest beim Enduser, wie der Kommentator das schreibt, ist nicht Angelegenheit der Domino-Konfiguration, sondern ausschliesslich die Frage, ob der Provider sein Sendmail oder Aequivalent beherrscht und einfach alle Adressen, die nicht beim Provider liegen sollen, an den Domino weiterleitet. Beim Domino ist in dieser Situation gar nix spezielles einzustellen. Für den anderen Fall, die Koppelung mit einem Exchange-Server, gibt es diverse Connectoren und meines Wissens ein Redbook von IBM, das das beschreibt, ist im Grunde genommen auch ein Spezialfall und bei weitem nicht zu den "häufigsten Fällen" zu rechnen, wie das der Kommentator so süffisant tut. Das Thema ist sehr umfangreich.

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