Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme

Adress-DB-STruktur in Notes?

<< < (2/2)

Glombi:
Hallo Niels,
bei Deinen Aussagen "Wir nutzen Notes" und "es gibt bei uns tatsächlich KEINERLEI Notes-Know-How" stellt sich mir die Frage: Soll das so bleiben?
Wer wartet denn Eure Notes-Systeme? Das muss dann wohl eine externe Firma sein, oder?
Nichtsdestotrotz sollte immer zumindest ein Grundstock an Know-how da sein.
Falls Du Interesse an Weiterbildung oder Unterstützung im Bereich Notes hast, kannst Du mir ja Bescheid geben, z.B. eine PM senden.

Was die Namen der Felder betrifft: Die kannst Du wie folgt mit dem Notes-Client herausbekommen:
1. Öffne ein Dokument und rufe - Datei  - Dokument - Eigenschaften auf. Dort stehen die Feldnamen.
2. Exportiere einen Datensatz aus einer Ansicht über Datei - Exportieren - Strukturierten Text. Es wird eine ASCII-Datei erstellt, in der die Feldnamen und Inhalte stehen.

Was allgemeines:
Ich habe das bereits oft beim Kunden erlebt, dass dort Notes mit allen Daten da war, es aber eine Menge Insellösungen - auch auf Access-Basis - gab. Früher oder später stellt sich aber immer die Frage, das zu konsolidieren (Aktualität, Pflegeaufwand, Änderungsaufwand, Zugriff aus anderen Systemen, Netzen) und dann ist es oft so, dass alles wieder nochmal in Notes gemacht wird.

Andreas

thoge:
Hallo Niels,

ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen.

Bei der Einführung von LotusNotes in unserem Unternehmen war die Schaffung des zentralen Adressbuches die erste Aktion. Hier haben wir die Chance genutzt, Adressdaten so zu erfassen, wie sie für unser Unternehmen sinnvoll sind.

Adressdaten aus unserer alten Adressdatenbank (combit adress manager) haben wir in ein Standardadressbuch ohne große Modifikation importiert und für eine kurze Zeit parallel laufen lassen.

Es stellte sich relativ schnell raus, dass von den damals 12.000 importierten Adressen ca. 50% veraltet waren und die restlichen 50% so unstrukturiert waren, dass man sie ebenfalls nicht nutzen konnte (ein und die selbe Firma in x verschiedenen Schreibweisen, Telefon- und Faxnummern in unterschiedlichen Formaten, etc.).

In dem neu geschaffenen Adressbuch ist in relativ kurzer Zeit ein Adressbestand entstanden (heute ca. 25.000 Adressen und Kontaktdaten) mit dem man jetzt auch sinnvoll arbeiten kann (zentrale Pflege, Replikation mit Niederlassungen, Replikation mit Palm und Laptop, Telefonieren aus dem Adressbuch, Anbindung an CRM, Verknüpfung mit anderen LotusNotes-Datenbanken etc. pp).

Das Einschalten eines externen Beraters, wenn man das eigene KnowHow nicht besitzt, kann ich nur empfehlen. Fertige Lösungen zu dem Thema Adresspflege und -management gibt es zwar wie Sand am Meer, man sollte sich aber über das Ziel des Ganzen im Klaren sein. Ich denke, dass Du hier im Forum sicherlich genug Ansprechpartner finden wirst, bei denen Du Unterstützung findest.

Fazit:

Importiert hat man schnell was, die Gefahr, dabei ein weiteres Datengrab zu erstellen, ist jedoch recht groß.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln